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Neue Internetökonomie entwickelt sich und der Mensch wird dabei zurückgelassen

Ein Wissenschaftlerteam der Universität Miami hat außergewöhnliche Verhaltensweisen von Computersoftware im Hochfrequenz-Aktienhandel festgestellt. Zwischen Januar 2006 und Februar 2011 gab es 18.520 Abstürze und Frequenzspitzen im Millisekundenbereich.

Jeder Handelsalgorithmus schwärmt aus, um einen Gewinn auf Kosten eines anderen Algorithmus zu machen. Dieser Kampf der Algorithmen, so denken die Wissenschaftler, führt zu kurzfristigen Fehlern oder einer Änderung der Handlungsvorschriften der Software, die zu diesen Anomalien führen.

Die Menschen werden durch eine neue "Maschinen-Ökologie" überholt. Die Programme entscheiden in wenigen Millisekunden, um auf potenzielle Gefahren zu reagieren. Für Menschen ist es unmöglich, bei dieser Geschwindigkeit in Echtzeit einzugreifen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Mensch, Börse, Software, Handel, Algorithmus
Quelle: www.nature.com

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2013 20:56 Uhr von xHattix
 
+13 | -0
 
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botten sollte verboten werden!
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11.09.2013 20:57 Uhr von montolui
 
+7 | -1
 
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Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Finanzcrash aus dem Jahr 2008 unmittelbar mit diesem Phänomen zu tun hatte, siehe die Statistik oben.
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11.09.2013 22:54 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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Hoffentlich fliegt den Hochfrequenz-Händlern, Börsengurus und Geldanbetern diese ganze Grütze mal ordentlich um die Ohren.
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11.09.2013 23:09 Uhr von raterZ
 
+4 | -1
 
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ist sie doch schon..
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12.09.2013 00:54 Uhr von Tuvok_
 
+3 | -0
 
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Stimmt zwei oder waren es drei mal ? In letzter Zeit hat der Tolle Hochfrequenzhandel doch schon ein par mal für Probleme gesorgt... und da ein par 100 Millionen an Aktienwert munter durcheinander gewürfelt. Lerneffekt darauf -> öhhh KEINER
Klassischer Fall von CHEATER. Sollte man bannen :)
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12.09.2013 03:52 Uhr von Knopperz
 
+3 | -0
 
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Die Pro-Kopf Verschuldung in Amerika hat doch schon bald das Pro-Kopf Vermögen eingeholt. Und wenn das soweit ist, werden wir uns alle noch umschauen, wenn der komplette Finanz Sektor einknickt.
Es ist nicht mehr die Frage "ob" sondern vielmehr "Wann".
Die letzte Finanzkriese war nicht die letzte ;-)

[ nachträglich editiert von Knopperz ]
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12.09.2013 04:22 Uhr von schlammungeheuer
 
+0 | -0
 
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@Knopperz
"Die Pro-Kopf Verschuldung in Amerika hat doch schon bald das Pro-Kopf Vermögen eingeholt."
Ich glaube nicht das da ein Pro-Kopf Vermögen ist
Die Usa haben seit den 1970er Jahren ein Handelsbilanzdefizit.
"Die letzte Finanzkriese war nicht die letzte ;-)"
Nee sicher nicht! Des einen Alersvorsorge ist des anderen überzogene Kreditkarte.
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12.09.2013 09:35 Uhr von jens3001
 
+2 | -0
 
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Maschinen-Ökologie?

Eher Maschinen-Ökonomie... oder?
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12.09.2013 09:36 Uhr von limasierra
 
+0 | -1
 
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Bitcoin Mining ist genauso realitätsfern.. Wer den, für diesen Zweck, besten Rechner hat, dominiert das Mining und kann durch die Gewinne seine Farm aufstocken um das Rennen weiter anzuführen. Technologischer Vorteil und Strom werden damit in den Wert der Währung umgewandelt.
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12.09.2013 22:35 Uhr von Leeson
 
+1 | -0
 
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Klar, es war ein Softwarefehler und nicht die Gier weniger Menschen mit Einfluss.

Wenn ich schon sowas lese, "Hochfrequenz-Aktienhandel" und "um auf potenzielle Gefahren zu reagieren".

Was wäre denn eine Gefahr?
Das Irgendjemand sich nicht um eine Milliarde,
sondern nur um eine halbe Milliarde am Tag bereichern kann?
Bereicherung geht nur auf Kosten anderer,
andere die dafür blechen müssen.
Letztendlich kommt der Klingelbeutel zu uns.
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15.09.2013 22:27 Uhr von DarkBluesky
 
+0 | -0
 
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Das heißt wenn man so 1 Mrd. auf Pennystocks Kauft der Computer die Preise berechnet und in der Nächsten Sekunden mit gewinn wieder abstößt? Coole Sache Geld verdienen ohne Sinn, wird nur leider nicht funktionieren, den das System zeigt einen Fehler auf, den LEhmann Brothers hat diesen Crash verursacht und das war kein Handelsgeschäft, sondern Real. Dann die Kurve steigt an , weil es mehr Computer gibt die in dem Handel mit machen. Das kann jedes Kind errechnen, Null zusammenhang.

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