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Studie: Ostfrauen lassen ihren Männern mehr Freiheiten

Das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), die Frauenzeitschrift Brigitte und das ifas Institut für angewandte Wissenschaften haben eine Studie zu den Lebensentwürfen und Lebensverläufen junger Frauen und Männer in Deutschland durchgeführt.

Demnach gibt es insbesondere große Unterschiede zwischen west- und ostdeutschen Frauen. Während ostdeutsche Frauen nach der Geburt schneller und auch länger wieder arbeiten wollen, wollen sich westdeutsche Frauen mehr selbst um ihre Kinder kümmern.

Ostdeutsche Frauen wollen die Erziehung ihrer Kinder mehr dem Staat überlassen. Demgegenüber verlangen Westfrauen ein stärkeres Engagement ihrer Männer im Haushalt. Ostfrauen lassen dagegen ihre Männer "an der längeren Leine", so die wissenschaftliche Leiterin der Studie und Präsidentin des WZB.


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WebReporter: Kamimaze
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mann, Frau, Studie, Ostdeutsche, Westdeutsche
Quelle: www.sz-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2013 12:47 Uhr von OO88
 
+8 | -5
 
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wo bekommt man so einen bescheuerten job der solche untersuchungen durchführt . will auch so nen quatsch machen für geld .
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11.09.2013 13:19 Uhr von VT87
 
+6 | -1
 
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Die Ostfrauen wollen also gleichzeitig voll arbeiten und den Haushalt alleine schmeißen... respektable Leistung, aber meiner Meinung nach sollte die Arbeit gerecht unter den Partnern verteilt werden.
Bei Mann arbeitet und Frau bleibt bei den Kindern ist es verständlich, dass die Frau den Haushalt schmeißt, aber je mehr Zeit die Frau in der Berufstätigkeit verbringt, desto mehr sollte sie im Haushalt entlastet werden (Bei ungekehrter Rollenverteilung analog anzuwenden).
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11.09.2013 13:22 Uhr von ghostinside
 
+10 | -0
 
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Das sind noch die indirekten Auswirkungen der DDR-Zeit, in der Mann und Frau arbeiten gingen und die Kinder in den Kindergarten. Aber damals gab es ja noch ein Recht auf Kindergartenplätze und einen Arbeitsplatz. Kein Wunder, dass das bei manchen in den Ohren noch nach Schlaraffenland klingt.
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11.09.2013 14:03 Uhr von LucasXXL
 
+5 | -2
 
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"Im Gegensatz zu den westdeutschen Frauen wollen sie eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie und fordern deshalb ein stärkeres Engagement vom Staat."

Quelle: "Ostdeutsche Frauen wollen die Erziehung ihrer Kinder mehr dem Staat überlassen. "

Wer sieht den Fehler? :-)
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11.09.2013 14:04 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -4
 
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Also ich mache sehr oft beides gleichzeitig, arbeiten und Kind erziehen.
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11.09.2013 14:46 Uhr von quade34
 
+3 | -0
 
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ghost.. - Es gab kein Recht auf Kindergartenplätze, aber es wurden reichlich geschaffen. Wer allerdings im privaten Bereich arbeiten wollte, Handwerk oder Handel, der hatte große Schwierigkeiten einen Platz in Wohnortnähe zu finden. Die meisten Kindergärten und Krippen gehörten zu den VEB und die Plätze waren für die dort Beschäftigten. Dafür mußten dann aber auch die Kinder schon vor Arbeitsbeginn mit auf den Arbeitsweg genommen werden und lernten so die überfüllten Verkehrsmittel von der besten Seite kennen. Abends die gleiche Tour zurück mit quälend langer Einkaufstour durch die verschiedensten Läden. Wenn aber ein Kind nicht Krippen- oder Kindergarten fähig war, dann musste die Frau eben zu Hause bleiben und der Mann hatte für sie zu sorgen. Finanzielle Unterstützung = 0. Bei Ledigen wurden die Kinder dann in besondere Betreuungseinrichtungen gesteckt und die Mutter konnte arbeiten gehen. Info : DDR Kindergeld 20 Ostmark im Monat und zu Weihnachten einen Einkaufsgutschein über 15 Ostmark.

[ nachträglich editiert von quade34 ]
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11.09.2013 16:05 Uhr von SHA-KA-REE
 
+4 | -0
 
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>Während ostdeutsche Frauen nach der Geburt schneller und auch länger wieder arbeiten wollen, wollen sich westdeutsche Frauen mehr selbst um ihre Kinder kümmern.

Das ist Bullshit. Meine Frau z.B. wäre gerne länger als ein Jahr zu Hause geblieben, aber wer kann sich das schon leisten?

Sicherlich mögen statistisch gesehen ostdeutsche Frauen öfter die Arbeit eher wieder aufnehmen, aber das dürfte zum Großteil daran liegen, dass die Versorgung der Familie von nur einem Verdiener entweder nicht gewährleistet oder zumindest zu unsicher ist.

Zudem finde ich dieses typische 68er-Gelaber von wegen "die Kinder dem Staat überlassen" so was von unsinnig. Es wird dabei ganz vergessen was ein Kind im Kindergarten alles lernt, und wie wichtig der Kontakt mit anderen Kindern auch für die soziale Entwickung ist. Wer sich verwöhnte, kontaktscheue Einzelgänger heranziehen will, der soll seine Kinder ruhig bis zum Schulalter zu Hause lassen - muss sich dann aber über das Ergebnis nicht wundern.
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11.09.2013 17:03 Uhr von VT87
 
+3 | -2
 
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Ich bin kein Fan davon ein Kind von Geburt an ganztags in eine Kita zu geben.. ein Kind braucht auch familiäre Nähe.
Die Regelung mit dem Betreuungsgeld ist schon ganz sinnvoll. So kann eine Familie es sich wenigstens leisten ein Jahr einen Elternteil voll auf die Erziehung des Kindes zu konzentrieren.
Ich werde wohl auch nach dem 1. Jahr vorerst nur halbtags arbeiten gehen und mein Kind in die Krippe geben, da ich auch für mein einjähriges Kind keine Ganztagsbetreuung möchte.
Wenn ich ein Kind in die Welt setze, dann möchte ich auch Zeit mit diesem Kind verbringen und es nicht nur aus dem Bett- in die Kita- und zurück ins Bett bringen. Aber ich komme auch aus einer konservativen Familie, wo die Mutter immer Zuhause war....
Aber Jedem das Seine...

[ nachträglich editiert von VT87 ]
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11.09.2013 21:51 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -0
 
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@ VT87 Wo ist das Problem? Meine Tochter hat auch ein Ganztagsplatz von 8.00 Uhr bis 18 Uhr dafür holen wir sie in der Regel aber schon gegegn 15.30 Uhr ab. So haben wir noch genügend Zeit für unsere Kleine :-) Die Kita tut ihr echt gut, so lernt Sie auch noch ein dritte Sparche (Englisch) neben Russisch und Deutsch.

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