11.09.13 10:58 Uhr
 920
 

Jemen: Geschichte um achtjährige getötete Kinderbraut soll erfunden sein

Im Jemen soll angeblich die achtjährige Kinderbraut Rawan verstorben sein, nachdem ihr älterer Bräutigam sich so an ihr verging, dass sie dabei zu Tode kam (ShortNews berichtete). Nun gibt es eine andere Version der Vorkommnisse.

Das Jugendamt der Stadt Haradh dementierte am gestrigen Dienstag die Geschichte gegenüber einer Nachrichtenagentur. Es behauptet, dass die Familie des Mädchens gefunden wurde und es gar nicht tot sei. Sie soll elf Jahre alt sein und es soll auch nicht stimmen, dass sie verheiratet wurde.

Der Vater des Mädchen möchte nun den Journalisten verklagen, der diese Geschichte in Umlauf brachte. Erklären konnte der Leiter des Jugendamtes allerdings nicht, wie er die Familie finden konnte, denn der Nachname war ihm unbekannt.


WebReporter: .clematis.
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Geschichte, Jemen, Braut
Quelle: www.gmx.net

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Mutmaßlicher Vergewaltiger bezeichnet sein Opfer als Prostituierte
Prag: Schauspieler Jan Triska stürzt von Karlsbrücke in den Tod
Syrien: Russischer General wird bei Mörserangriff des IS getötet

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
11.09.2013 11:02 Uhr von brycer
 
+11 | -0
 
ANZEIGEN
"...Es behauptet, dass die Familie des Mädchens gefunden wurde und es gar nicht tot sei. Sie soll elf Jahre alt sein und es soll auch nicht stimmen, dass sie verheiratet wurde..."
Und außerden sein das Mädchen ein Junge und hat einen ganz anderen Namen. ;-P
Die sind sich schon sicher, dass sie über das selbe Kind reden?
Oder soll da nicht eher wirklich was vertuscht werden? Das ist in solchen Ländern viel leichter als bei uns. Nicht nur leichter möglich, sondern auch leichter getan. :-X
Kommentar ansehen
11.09.2013 11:05 Uhr von KingSonny
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Verstehe doch einer diese Welt. Aufgebaut auf Widersprüchen, noch und nöcher. Medienberichten kann man schon lange keinen uneingeschränkten glauben mehr schenken.
Kommentar ansehen
11.09.2013 11:11 Uhr von TendenzRot
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
@.clematis

> Warum sollte ein Journalist einfach so zu einer
> Familie gehen und so eine Geschichte übernehmen,
> ohne sich vorher noch bei anderen Leuten zu
> informieren, ob sie stimmt.

So funktioniert z.B. die Bildzeitung und jedes andere Gossenblatt weltweit. Das ist sozusagen die Charakteristik der "Yellow Press".
Kommentar ansehen
11.09.2013 11:12 Uhr von der_grosse_mumpitz
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist das Problem heutzutage... was soll man noch glauben... den Barbaren da unten traue ich es durchaus zu, so etwas mit einem kleinen Mädchen zu machen. Aber ich traue es auch jedem Journalisten (egal woher er/sie/es stammt) zu, so etwas zu erfinden.
Kommentar ansehen
11.09.2013 11:13 Uhr von mort76
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
clematis,
das BILDblog berichtet bereits darüber, und was dort steht, klingt nicht nach Schadensbegrenzung, sondern eher nach der üblichen, schlampigen Arbeit von Journalisten, weil in diesem Fall wohl mal wieder eine Zeitung von der anderen abgeschrieben hat.

Beispielsweise ist das Foto von dem angeblichen Opfer, dem "achtjährigen Mädchen Rawan aus Hajji", schon 2007 von der Unicef prämiert worden- das Foto zeigt ein afghanisches Mädchen.
Das wäre schonmal der erste Beweis für einen Fake.

http://kyriacou.ch/...

Die gesamte Geschichte läßt sich nur durch Zeitungsartikel belegen, die auf nicht-existente Quellen verweisen, und ansonsten schreibt eben jeder, was er bei der Konkurrenz abschreiben konnte. Die ebenfalls abgeschrieben hat.

Also, mit anderen worten: die Geschichte gehört eher in die Kategorie "Wanderniere".Es müßte hier schon eine international konzertierte Aktion gegeben haben, um alle echten Hinweise auf die Geschichte zu vernichten.
Und dafür ist die Geschichte schlicht nicht bedeutend genug, so fies das auch klingt.
Kommentar ansehen
11.09.2013 11:38 Uhr von NoPq
 
+2 | -7
 
ANZEIGEN
Der Zentralrat der ShortNews-Islamhetzer ist empört. Man hat sich eventuell umsonst echauffiert.

Lappen.
Kommentar ansehen
11.09.2013 11:53 Uhr von langweiler48
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich glaube, dass ein Bericht ueber diesen Fall erfunden wurde. Und ich vermute stark, dass es dieser Bericht ist. Der Leiter will die Familie gefunden haben und weiss noch nicht einmal deren Familienname. Da kann ich nur lachen, so traurig die wahre Begebenheit ist. Hier gehoert richtig recherchiert um die Wahrheit aufzudecken. Un im Falle die 1. Geschichte ist erfunden den Journalisten ein ewiges Berufsverbot geben.
Kommentar ansehen
11.09.2013 12:04 Uhr von Sirigis
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Sollte die Geschichte eine "Ente" sein, so hat sie zumindest auch etwas Gutes. Erinnert sie doch daran, dass im Jemen, wie auch in einigen anderen noch sehr ursprünglichen, oftmals von Armut beherrschten Ländern, Mädchen gelegentlich extrem jung verheiratet werden. Die Folgen sind häufig massive Komplikationen bei Geburten, dadurch bedingt, dass die jungen Mütter einfach noch nicht über die körperlicher Reife verfügen, und natürlich auch, weil sich viele Arme keine medizinische Versorgung leisten können. In den betroffenen Ländern kämpfen viele Menschen gegen diese Tradition der Kinderbräute. Diese Leute sollten wir unterstützen.
Kommentar ansehen
11.09.2013 12:13 Uhr von mort76
 
+0 | -2
 
ANZEIGEN
Sirigis,
woran man sich eher erinnert, ist der Versuch der Manipulation und des Betrugs- das ist genauso, als wenn eine Frau aus Rache behauptet, sie wäre vergewaltigt worden.
Damit erweist sie ebenfalls allen wirklich vergewaltigten Frauen einen Bärendienst.

Was im Gedächnis haften bleibt ist folgendes:
"Schon wieder eine erfundene Vergewaltigung- alle Frauen sind Lügner."
Bei der nächsten Horrormeldung aus dem Jemen denkt man sich dann auch nur:
"Wieder so ein Fake."

Wenns im Jemen so schlimm ist, werden sich auch sicher ein paar "echte" Meldungen darüber schreiben lassen...
Menschen mit Lügen von etwas zu überzeugen, klappt selten für lange Zeit, und zurück bleibt nur das schale Gefühl, übers Ohr gehauen worden zu sein und sich umsonst aufgeregt zu haben.
Sowas hilft keiner Menschenseele...
Kommentar ansehen
11.09.2013 12:33 Uhr von Jolly.Roger
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Auffällig ist, wie unkritisch von manchen mit dieser Behautpung hier umgegangen, sie nahezu bejubelt wird, egal wieviele Fragen sie offen lässt.

Ein (Symbol-)Bild, das jeder schon seit Jahren kennt, soll der Beweis dafür sein, dass es eine Falschmeldung ist?
Ein Mädchen wurde gefunden, obwohl man nicht mal den Nachnamen kannte...? "Hey, hier haben wir eine, die heißt auch Rawan, ist zwar schon 11 und vermutlich ein total anderes Kind, aber egal: Sie lebt noch!"

Erinnert mich an: "Nein nein, das schwangere Mädchen ist nicht 11, die ist schon 17. Das hat eine Knochenuntersuchung ergeben, obwohl das Mädchen mit ihrem Mann aus dem Krankenhaus abgehauen ist. Im Pass war nur ein falsches Alter eingetragen, da kann man sich schon mal täuschen....."


"woran man sich eher erinnert, ist der Versuch der Manipulation und des Betrugs"

Genau das meinte ich.....mit dieser halbgaren Meldung ist für einige eindeutig bewiesen, dass es eine Falschmeldung war.

"Wenns im Jemen so schlimm ist, werden sich auch sicher ein paar "echte" Meldungen darüber schreiben lassen..."

Ein Blick in die UNICEF-Reports reicht, außer man will einen schön ausgeschmückten Bericht über Einzelschicksale haben....
Kommentar ansehen
11.09.2013 15:00 Uhr von BlackMamba61
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
Diese Nachricht wird einige PI-User garnicht gefallen.
Toll so schön Propaganda gemacht und nun???
Aber egal, hauptsache kurz mal Hass über Islam geprädigt und kaum über die Tat an sich selbst gesprochen.
Suppiiiiiii Jungs/Mädels.
Kommentar ansehen
11.09.2013 18:10 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
Ach, schon wieder eine Propagandanachricht aus dem Jemen enttarnt. Man könnte ja auf den Gedanken kommen, dass einige Organisationen systematisch ein schlechtes Bild von den Menschen dort propagieren wollen, wenn man kein völliger Idiot ist..
Kommentar ansehen
11.09.2013 19:49 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
Dass es diese Vorfälle gibt, weiß ich und ich verabscheue sie auch. Allerdings gibt es diese Organisationen tatsächlich, die bewusst solche Meldungen sammeln und sie in geballter Form den Medienhäusern zuspielen, um einen insgesamt schlechten Ruf von muslimischen Ländern aufzubauen. Ist für mich Propaganda.
Die im Moment bekannteste dürfte die sein, wo Bush jr. dahinter steht. Kam ja bei dem Video raus, auch aus dem Jemen, wo sehr viele Dinge verdreht und dazu gedichtet wurden.
Kommentar ansehen
11.09.2013 21:20 Uhr von sputnik66
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
der Islam-Versteher ist auch wieder da, schon konvertiert?

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Einreise verweigert: Lord Of The Lost sagen US-Tour ab
Mutmaßlicher Vergewaltiger bezeichnet sein Opfer als Prostituierte
Sicherheitslücke im Google Chrome Browser: Bundesamt empfiehlt zügiges Update


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?