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Syrien-Konflikt: Barack Obama hält an militärischer Drohung fest

In der Nacht zum heutigen Mittwoch hat US-Präsident Barack Obama sich mit einer 15-minütigen Rede an das Volk gewandt. Mit wenig Überraschungen fordert Obama zwar Bemühungen um eine diplomatische Lösung. Jedoch wurde deutlich gemacht, dass man sich die Möglichkeit eines Militärschlages offenhalte.

Aufgrund der Geschehnisse am 21. August, als ein Giftgasangriff gegen die syrische Bevölkerung die Weltpolitik in Aufruhr versetzte, machten die USA deutlich, dass sie davon überzeugt sind, dass Machthaber Baschar al-Assad dafür verantwortlich sei.

Um die Abgabe der Chemiewaffen diplomatisch durchzusetzen, habe Obama erklärt, dass er US-Außenminister John Kerry bat, sich mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammenzusetzen. Auch mit Kreml-Chef Wladimir Putin möchte er weiterhin Kontakt halten, um an einer Lösung zu arbeiten.


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WebReporter: Soref
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Barack Obama, Rede, Drohung, Syrien-Konflikt
Quelle: www.rp-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.09.2013 07:34 Uhr von Soref
 
+2 | -4
 
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Ich glaub der ist im Moment so kriegsgeil, der Herr "Friedensnobelpreis"-Träger. Und das obwohl das Volk nicht einmal geschlossen hinter ihm steht.
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11.09.2013 08:27 Uhr von Mecando
 
+3 | -4
 
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@Soref
Der ist nicht Kriegsgeil, er und seine Nation sind eher Kriegmüde.
Die ´Amis´ haben nur das Problem, dass sie ihr Gesicht wahren müssen.

Wenn man Jahre lang die Weltpolizei spielt und dann auch in diesem Fall (zurecht) sagt "Dududu, das darfst du nicht." und der Gegenüber nur meint "Und? Was willst du mir denn?" Dann bekommt man als Weltpolizei ein Problem. :)
Zum einen muss man sein Gesicht wahren und seiner Linie möglichst treu bleiben, zum anderen muss man aber auch das eigene kriegsmüde Volk bedienen. Eine Gradwanderung.

Ich würde sogar behaupten, dass Russland und USA die Sache gut abgesprochen haben. Die Amerikaner zeigen Stärke und rasseln mit den Säbeln. Russland darf den großen Vermittler spielen und biegt die Sache gerade noch so zu einem Kompromiss hin, kurz vor 12 Uhr. Eine WinWinSituation: Die Amis haben, trotz Kriegsmüdigkeit, wie immer weltpolizeiliche Muskeln gezeigt und Russland beweist seine Weltmachtstärke und vermittelt. Schach im großen Stile...
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11.09.2013 10:21 Uhr von Mecando
 
+2 | -1
 
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"Zumindest kann Mr.O sich wenigstens als momentaner Friedensbringer darstellen."
Die Rolle hat in diesem Theaterstück ein gewisser Mr. P. übernommen.
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11.09.2013 10:59 Uhr von schildzilla
 
+3 | -1
 
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Der Labersack soll mal die Backen halten.
Er will Krieg, weil er Öl, Ressourcen und für die Waffenlobby Aufträge will.
Meint der wirklich, wir hätten das nicht längst bemerkt?
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11.09.2013 12:43 Uhr von Pixwiz
 
+1 | -0
 
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naja, nach heute muss er ja wieder ein jahr warten, um ein "historisches" datum für einen waffengang gegen die bösen zu erreichen.... ups...
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11.09.2013 16:58 Uhr von ElChefo
 
+1 | -1
 
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schildzilla

...klar, er will Öl, daher will er den grössten denkbaren Ressourceninhaber* der ganzen Welt** angreifen. Aber natürlich wird er sich an der Millionen-Armee von Assad*** die Zähne ausbeissen.

* Ironie
** noch mehr Ironie
*** Referenz auf dein "Wissen", mit einer Prise von "Ich mache mich über dich lustig".

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