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Totales Chaos bei Praktiker: Angestellte ratlos wegen Ausverkauf

Die Baumarkt-Kette Praktiker steht vor dem Aus. In Kürze soll die letzte Stufe des Ausverkaufs in 131 Filialen stattfinden (ShortNews berichtete). Doch noch vor dem Ausverkauf herrscht ein totales Chaos.

Denn die Mitarbeiter selbst wissen nicht einmal, wann genau der Ausverkauf startet und welche Produkte überhaupt günstiger angeboten werden.

"Wir wissen nicht einmal, welche Produkte um wie viel günstiger werden. Wo Sie erfahren, wann es losgeht? Ich weiß nicht einmal, wo wir inserieren werden", erklärte eine junge Angestellte ratlos.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chaos, Angestellte, Ausverkauf, Praktiker
Quelle: www.focus.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2013 19:03 Uhr von kingoftf
 
+36 | -2
 
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25 % auf alles, außer Tiernahrung
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10.09.2013 19:10 Uhr von polyphem
 
+9 | -1
 
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Sind eben die Auflösungserscheinungen. Die sollten sich lieber sofort um eine "Anschlussverwendung" kümmern, wie die FDP sagen würde.
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10.09.2013 19:10 Uhr von ted1405
 
+16 | -2
 
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@kingoftf:

Wenn schon, dann richtig:

25% auf alles, auch auf Mitarbeiter!



Immer wieder schade, wenn eine große Firma derartig an die Wand gefahren wurde :-/. Was dann kommt, ist einfach nur noch Leichenfledderei. :-(
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10.09.2013 19:28 Uhr von zellinger
 
+9 | -1
 
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Beim Praktiker in Freising waren Aushänge / Flügblätter zu sehen, auf denen genau stand, welche Artikelgruppe um wieviel reduziert wurde.

Moment mal... KEINE Titten-News von Crushial? O_O

[ nachträglich editiert von zellinger ]
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10.09.2013 19:31 Uhr von free4gaza
 
+6 | -1
 
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Immer wenn ich in Praktiker war, fühlte mich irgendwie wie in den neunzigern, keine Ahnung warum..
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10.09.2013 20:00 Uhr von AdiSimpson
 
+5 | -1
 
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@ free4gaza
genau das selbe sage ich und meine frau auch, waren meist ganz alleine da, trotzdem keiner den man fragen konnte, bzw. fühlte sich verantwortlich.

tut mir leid um die belegschaft, aber den laden braucht keiner.

[ nachträglich editiert von AdiSimpson ]
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10.09.2013 20:28 Uhr von SilverTigress
 
+14 | -1
 
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Diese Insolvenverwaltung ist sowieso die reine Abzocke.

Mein Freund hat im Frühjahr noch eine Anzahlung für eine Gartengarnitur bezahlt.... bekommen wir nicht mehr, Geld ebenso nicht.

Behalten die einfach mal 300€ Anzahlung ein. Dass wir das Geld nicht mehr sehen ist uns mittlerweile ja schon klar, aber wenigstens den Gegenwert an "vorhandenen" Gütern im Markt könnte man uns als Ersatz geben. Geht nicht, heißt es.

Stattdessen wird das Zeug alles verkauft, damit die Manager womöglich noch ein paar Milliönchen einbehalten können.....
Das deutsche Insolvenzrecht ist echt ein Witz....
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10.09.2013 20:43 Uhr von LucasXXL
 
+8 | -1
 
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SilverTigress Na wer zahlt heutzutage noch an :-) sorry das mach ich seit Jahren schon nicht mehr.

Ist mit Gutscheinen das gleiche! Der Beschenkte wird sich bedanken.

[ nachträglich editiert von LucasXXL ]
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10.09.2013 20:46 Uhr von Jlaebbischer
 
+6 | -3
 
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Statt einer jungen Angestellten sollten die vielleicht eher mal einen Filialleiter befragen...
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10.09.2013 21:17 Uhr von Humpelstilzchen
 
+2 | -0
 
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Die Sprüche bei Praktiker waren Mal: "Geht nicht" und "Gibts nicht"!
Wie war das nur gemeint!
Hab da selber Mal 6 Monate gearbeitet! War schon ein ganz spezielles Erlebnis! Der eine Bezirksleiter sah aus wie eine Komikfigur, der Filialleiter nur mit den Nerven am Ende, voll den Stress in der Abteilung mit Bestellen und Kunden und haste nicht gesehen! Ich sag nur Einzelhandel!!!
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10.09.2013 21:41 Uhr von Tropan01
 
+0 | -1
 
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genau DESWEGEN ist Praktiker doch PLEITE !!!
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10.09.2013 21:53 Uhr von ThomasHambrecht
 
+5 | -1
 
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@Drachenmagier
Der Staat soll sich prinzipiell raus halten, wenn Firmen pleite gehen.
Es gehen ja wöchentlich auch 200 kleine Firmen pleite die nur je 5 Mitarbeiter hatten - aber es machen gleichzeitig genau so viele neue auf.
Die Stellen die bei Praktiker verloren gehen, gehen irgendwo anders auch innerhalb zwei Wochen bei zahllosen kleinen Firmen verloren - aber gleichzeitig entstehen genauso viele neue Jobs.
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10.09.2013 22:00 Uhr von LucasXXL
 
+5 | -1
 
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Drachenmagier ist auch richtig, der Staat soll sich da gefälligst auch raushalten. Sonst gehen noch andere Firmen deshalb Pleite! Diese Einmischung vom Staat geht gar nicht. Sämtliche Subventionen sollten eingestellt werden, denn ohne Diese würde es auch wieder eine bessere Bezahlung geben und somit mehr Vollzeitarbeitsplätze geben.
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10.09.2013 22:57 Uhr von supermeier
 
+1 | -3
 
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Praktiker mit Schlecker zu vergleichen ist wieder wie Äpfel und Birnen.

Praktiker ist nur EINE Baumarktkette eines größeren Ganzen, zu dem auch z.B. Max Bahr gehört.
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11.09.2013 00:54 Uhr von Azureon
 
+4 | -0
 
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Ist auch so. Gestern beim Praktiker bei uns gewesen und nachgefragt. Genau diese Antwort erhalten: Kein Plan!
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11.09.2013 06:56 Uhr von Brotfoto
 
+1 | -0
 
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Mußte ja so kommen wenn man die Kunden mit dieser 25% auf alles verarscht.

Bei uns haben die sich nicht mal die Mühe gemacht die alten Preisschilder zu entfernen.
Einfach rüber mit den neuen Preis.
Da hat man ein Artikel auf einmal 1,25 Euro gekostet.
Damit es an der Kasse nach Abzug vom Rabatt wieder 1 Euro kostet.
Das war ja wohl absolute verarsche.
Und das ist keine Spinnerei, selbst gesehen .

Mir tun es nur um die Arbeiter leid.
Weiß wie das ist mit einer Firmeninsolvenz ist.
Warte heute noch auf 3 Monatslöhne.
Obwohl ich Insolvenzgeld beantragt habe.
Vor Ca. 8 Monate!!!!!!!

[ nachträglich editiert von Brotfoto ]
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11.09.2013 09:23 Uhr von supermeier
 
+2 | -0
 
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"na und? Zu Schlecker gehörten auch andere "Firmierungen", völlig vergleichbar"

Absolut nicht, Schlecker war das Hauptunternehmen und hat alle Anhängenden mit in die Insolvenz gezogen.

Bei Praktiker wird nur ein Zweig des Unternehmens dicht gemacht, schön praktisch so ganz ohne Sozialplan und ärgerliche Zahlungen an die Arbeitnehmer.
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11.09.2013 11:11 Uhr von moritz19
 
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scheiss laden
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11.09.2013 15:47 Uhr von keineahnung13
 
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@Brotfoto
ja es war oft vieles bei 25% vorher teurer gemacht worden... da oft nebenan bei Toom das Zeug sogar bei 25% noch billiger war
ja manches war was billiger aber oft wars vorher teurer gemacht um den Rabatt wieder abzuziehen^^

und da das bei den quasi Dauerzustand war, konnte ja auch irgendwie nicht gut gehen.
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11.09.2013 17:35 Uhr von Jason31
 
+1 | -0
 
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@Brotfoto

> "Warte heute noch auf 3 Monatslöhne (...)"

Ohne dich runter ziehen zu wollen, aber da kannst du mit unter noch Jahre drauf warten. Leider stehen Banken, Investoren und andere Geldgeber in gleicher Weise auf der Anspruchliste, und wenn dann irgendwann auch die letzte Büroklammer vom Insolvenzverwalter zu Geld gemacht wurde, wird alles Geld aufgeteilt und dann bekommst du deinen winzigen Anteil - als einer der letzten - irgendwann ausgezahlt. Meine Frau hat irgendwann mal, 2 1/2 Jahre nach einer Insolvenz knappe 100 Euro aus der Insolvenzmasse erhalten... wir sind von Essen gegangen...

@Drachenmagier

Dennoch bleibt der Vergleich Praktiker/Schlecker Äpfel und Birnen. Bei Praktiker reden wir von rund 130 Filialen, nimm Max Bahr noch mit zu, etwa gleich viel, dann hatte Schlecker allein im Großraum Ruhrgebiet allein noch mehr Filialen.
Schlecker wurde verächtlicher Weise von der Politik zum Politikum gemacht, was den Leute aber unterm Strich nicht geholfen hat.
Es ist in Ordnugn wenn ein Staat lehren aus Firmenpleiten zieht, oder ggf. versucht zu helfen wenn dies aus Verschulden des Staates zur Insolvenz kam. Allerdings ist kein Staat dieser Welt für das Missmanagement von Unternehmen verantwortlich, immerhin zeigt der Staat in diesem Sinne seine Verantwortung, das der Ex-Mitarbeiter nicht mit einem Mal mittellos darsteht.

Es ist keinem Ex-mitarbeiter damit geholfen, sich zur Polit-Hure machen zu müssen, in der nahezu 0-Hoffnung von eben jener Politik ein Bonbon zugesteckt zu bekommen, während auf der anderen Seite - wie Thomas absolut recht hat - jeden Tag duzende Firmen mit einer Hand voll Mitarbeitern vor die Hunde gehen. Der Volkswirtschaftliche Schaden dahinter, wiegt weit mehr als ein "blöder" Praktiker.
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11.09.2013 20:49 Uhr von cookies
 
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Also: der gesamte Konzern heisst Praktiker AG und verfügt in D über die Vertriebsschienen Praktiker, Max Bahr und Extra Bau+Hobby. Mittlerweile haben alle dt. Gesellschaften Insolvenz abgemeldet. Max Bahr hat noch eine Chance, je nach Investor. In den kommenden 2-3 Wochen weiß man mehr.
Schade ist es auf jeden Fall um Max BAHR und alle Mitarbeiter des Konzerns, die defintiv schon länger harte Zeiten erleben durften.

Da ist soviel Mist passiert. Es wundert mich wirklich, wieso es nicht so einen Aufschrei wie bei Schlecker gibt. Ok, Praktiker hat besser bezahlt.
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11.09.2013 20:52 Uhr von cookies
 
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@keineahnung13 :
"ja es war oft vieles bei 25% vorher teurer gemacht worden.."

das kann ich nicht bestätigen, das wäre viel zu aufwändig! Das Preisniveau war allgemein hoch. so kam es ja, dass die Kunden nur noch zu den Prozentaktionen gekauft haben!
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12.09.2013 16:26 Uhr von Brotfoto
 
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@ Cookies

Also bei meinen Praktiker war es wirklich so.
Haben sich nicht einmal die Mühe gemacht die alten Preisschilder zu entfernen.
Einfach rüber. Wenn man das oberste Preisschild vorsichtig abgemacht hat sah man den alten Preis. Auch schien manchmal der alte einfach durch.
Das selbe Spiel auch an den Regalen. Einfach neue Preisschilder rüber. Bei manchen Regalen also diese Hängeregale da wo zb die Packungen an solche Haken oder Ösen hängen bei so sage ich mal 85 Prozent der Ware, waren neue Preisschilder rübergebracht.

Mir ist das zuerst nicht aufgefallen ANDEREN Leuten ist dies aufgefallen.
Da bin ich dann mal durch den Markt gegangen und siehe da überwiegend neue Preisschilder.
Bin dann mal außerhalb dieser 25% Tage hingegangen. Und siehe da, wieder neue Preisschilder. Diesmal der Preis welcher der Artikel nach Abzug der 25% gekostet hätte.
Soll jetzt nicht heißen die haben generell diese Masche gemacht.
Wenn man die Preise der Baumärkte vergleicht konnte man auch da Schnäppchen machen.

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