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Abercrombie & Fitch verliert Kopftuch-Streit vor Gericht

Der amerikanische Modekonzern Abercrombie & Fitch hatte eine Mitarbeiterin entlassen, die sich weigerte, während der Arbeitszeit auf ihr Kopftuch zu verzichten.

Die "Equal Employment Opportunity Commission" ist daraufhin für die Muslimin vor Gericht gegangen. Eine Bundesrichterin in Kalifornien urteilte nun, die Entlassung sei diskriminierend gewesen und der Frau stehe Schadensersatz zu. Eine Klage wird erwartet.

Das Modeunternehmen ist dafür bekannt, dass es seinen Mitarbeitern Vorschriften in Sachen Mode, Kleidungsstil und Farbwahl macht, die deutlich über die Kopftuchproblematik hinaus gehen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Streit, Niederlage, Kopftuch, Abercrombie & Fitch
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2013 12:56 Uhr von ur.ce
 
+6 | -34
 
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10.09.2013 13:11 Uhr von NoPq
 
+7 | -20
 
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10.09.2013 13:13 Uhr von TheUnichi
 
+14 | -22
 
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Wo ist denn euer scheiß Problem dabei zu verstehen, dass diese Frauen Kopftücher tragen WOLLEN?

Ihr redet dauernd irgendwas über Freiheit etc., man darf tragen, machen und sagen was man will, aber wenn jemand ein Kopftuch tragen WILL, dann ist das falsch?

Diese Leute leben ihre Religion. Da kann man denen erzählen, was man will, die Religion ist deren einziger, richtiger Weg und das ist auch okay, solange sie niemand anderen dazu zwingen, selbiges zu tun (Wurdet ihr schonmal angesprochen und jemand hat von euch verlangt, ein Kopftuch zu tragen???)
Da muss man nicht Missionar spielen und versuchen, diese Menschen zu ändern. Man kann auch einfach mal die Entscheidungen JEDES Menschen respektieren und ihr Kopftuch zulassen.
Da bricht sich niemand ein Bein bei ab und einem Menschen wurde geholfen.

Kommt ihr noch klar?
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10.09.2013 13:25 Uhr von Xanoskar
 
+7 | -10
 
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@ Graf Crackula: Doch es gibt genug Frauen die es wollen sogar etliche deren Muslimische Eltern davon nicht begeistert sind, erstmal nen paar muslimische Frauen kennenlernen bevor du daher schwafelst.... und nein ich bin kein Moslim Islamist oder sonst was sondern nurn deutscher Kreuzberger Jung der die Materie kennt weil damit großgeworden.

Zum Thema: Kündigung Rechtskräftig: In jedem Beruf kann von der Geschäftsführung eine "Dienstuniform" angeordnet werden das wissen die Leute und unterschreiben vorher, von daher hat die Werte Dame kein recht auch nur einen $ zu sehen.

[ nachträglich editiert von Xanoskar ]
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10.09.2013 14:24 Uhr von NoPq
 
+8 | -2
 
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@RealAcidArne

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass die Frau ohne Kopftuch zum Bewerbungsgespräch kam und sich kurz danach dazu entschlossen hat, ein Kopftuch zu tragen.

Leider geht die Information, wie sie zum Bewerbungsgespräch kam, aus keiner Quelle hervor.

Das wäre nämlich der entscheidende Punkt.
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10.09.2013 14:56 Uhr von Azureon
 
+7 | -1
 
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"Ihr redet dauernd irgendwas über Freiheit etc., man darf tragen, machen und sagen was man will, aber wenn jemand ein Kopftuch tragen WILL, dann ist das falsch?"

Dass ein Unternehmen normalerweise seinen Mitarbeitern vorschreiben darf, wie sie sich zu kleiden haben. Und das ist auch völlig legitim. Das was da grad passiert ist mal wieder ein Rückschritt aufgrund der Religion. Religion hat nichts in der Öffentlichkeit zu suchen.
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10.09.2013 15:12 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -1
 
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@ SerienEinzelfall
Genau. Ich hatte neulich auch ein Vorstellungsgespräch in einer Bank und diese hat für alle(!) Mitarbeiter eine entsprechende Vorschrift daß man einen Anzug tragen muß, selbst wenn man keinen Kundenkontakt hat. Ist blöd und auch störend wenn man als IT´ler mal wieder unterm Tisch liegen darf und an Kabeln fummeln darf, aber wenn sie das wollen geht es halt nicht anders.
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10.09.2013 15:37 Uhr von Canay77
 
+10 | -1
 
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Wenn die Firma will das ich einen Anzug zu tragen habe dann komme ich mit Anzug in die Firma und nicht mit kurzen shorts und Latschen. Wenn die Firma kein Kopftuch haben will, dann trage ich keins. In der Türkei gibt es sehr viele Angestellte die während der Arbiet kein Kopftuch tragen und nach Feierabend selbiges wieder anlegen. Wo ist das Problem?!?!
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10.09.2013 16:26 Uhr von BerndLauert
 
+10 | -1
 
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Ich trag zwar kein Kopftuch, aber ich WILL unbedingt nackt ins Büro gehen. Wer mich daran hindern will, wird verklagt! Schließlich ist dies ein Ausdruck meiner Religion!
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10.09.2013 17:03 Uhr von sputnik66
 
+1 | -2
 
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NoPq

Du bist doch auch hier, dann passt das doch.
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10.09.2013 18:53 Uhr von Kanarifan
 
+2 | -1
 
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Schon komisch,hatte sie bei der Einstellung kein Kopftuch?
Ich denke schon,also hätten sie sie ja gar nicht erst
einstellen sollen!
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11.09.2013 01:48 Uhr von NoPq
 
+1 | -4
 
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Hauptsache unqualifiziert daher zu reden. Meinen herzlichen Glückwunsch!
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11.09.2013 10:47 Uhr von psycoman
 
+0 | -0
 
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Arbeitskleidung für alle Mitarbeiter und das Problem dürfte erledigt sein. Das Kopftuch ist kein Teil der Arbeitskleidung, hat also abgelegt zu werden, damit alle Mitarbeiter gleich gekleidet sind.

Fraglich ist wohl, ob die Dame schon immer ein Kopftuch trug, das also dem Arbeitsgeber bereits bei Einstellung bekannt war, oder sich eben erst kürzlich dazu entschloss.
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11.09.2013 15:10 Uhr von TheUnichi
 
+0 | -1
 
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@Graf.Crackula

Also hast du nie mit einer Frau gesprochen, die ein Kopftuch trägst? Kein Wunder, dass du so weltfremd bist. Frag doch einfach mal nach, die beißen nicht und auch nicht jede von denen zündet gleich die Bombe unter der Burka. Was haben denn z.B. Türken mit Al-Queda zu tun?

@RealAcidArne
Es geht nicht darum, ob es so ist, sondern ob es richtig ist.
Im Militär dient die Kleidung einem Zweck, wie auch bei Müllmännern, Bauarbeitern, Putzfrauen etc.
In einem Modekonzern allerdings, wo es lediglich um Fashion und subjektive Wahrnehmung geht, kann man da auch mal getrost ein Auge zudrücken.
Grundsätzlich hast du Recht, aber eben halt doch nicht.
Nur weil es so ist, müssen wir es nicht tolerieren und für richtig halten.

@Azureon
Und der eigene Körper und das eigene Aussehen gehört der Öffentlichkeit oder was?

@BerndLauert
Du lachst, aber in manchen Ländern ist das erlaubt und wird sogar aktiv betrieben, die sind da nicht so negativ zu eingestellt.

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