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Offshore-Windpark-Marktführer Windreich hat Insolvenz angemeldet

Das Unternehmen Windreich, Marktführer in Deutschland was Windparks auf hoher See angeht, hat Insolvenz eingereicht. Der Kredit in Höhe von 70 Millionen Euro bei der Schweizer Bank Sarasin ist aufgrund der Insolvenz ausfallgefährdet.

"Ich trage es mit Anstand, ich habe alles gegeben", so der Gründer von Windreich, Willi Balz, gegenüber dem Handelsblatt Online. Außerdem hat sich Balz mit sofortiger Wirkung aus der Geschäftsführung des Unternehmens zurückgezogen.

Der neue Geschäftsführer, der bisherige Berater des Unternehmens Werner Heer, hatte schon den Windradbauer Fuhrländer durch die Insolvenz geführt. Außerdem sei ein Wechsel im Management von Windreich eine Voraussetzung der Investoren gewesen, um die Gespräche fortzusetzen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Insolvenz, Marktführer, Windpark, Offshore, Offshore-Windpark
Quelle: www.handelsblatt.com
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.09.2013 07:48 Uhr von saber_
 
+18 | -1
 
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kurz subventionen abgegriffen und die kuh gemolken .... uuuuuuuuuuuuuuund schon wird die firma geschlossen


welch pech=(
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10.09.2013 08:48 Uhr von Omega-Red
 
+14 | -4
 
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@schrägervogel
Das verschwindet in den Taschen der großen Energieversorger.
Wo uns die letzten 2 Jahre immer wieder erzählt wurde im Winter sei mit Blackouts zu rechnen, wurde in Wahrheit sogar jede Menge Strom aus Deutschland exportiert. Durch die "Explosion" an grüner Energie haben sich in den letzten Jahren die Großhandelspreise für Strom halbiert. Sogar Frankreich, das auf billigen Atomstrom setzt, importiert den billigen Ökostrom aus Deutschland.
An Endkunden geben die Energieversorger nur dummerweise die vergünstigten Preise nicht weiter, im Gegenteil!

http://www.arte.tv/...
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10.09.2013 12:14 Uhr von Mecando
 
+8 | -0
 
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@Omega-Red
Milchmädchenrechnung.
Wir exportieren nicht nur Strom, wir importieren auch selbigen.
Deutschland hat zwar derzeit noch einen Exportüberschuss was Strom angeht, jedoch ist dieser sehr stark gesunken. Dennoch, ja ein Überschuss. Wir exportieren mehr Strom als wir importieren.
Nun aber der Witz: Wir exportieren billigen Überschussstrom aus erneuerbaren Energien und importieren zu Spitzenbedarfszeiten teuren Strom aus dem Ausland.

Das sorgt dafür, dass wir zwar mehr exportieren als wir importieren, aber wir geben durch den Import mehr aus als wir durch den Export einnehmen. Am Ende bleibt also ein strömendes Plus (+) und ein finanzielles Minus. :)

Globale Wirtschaft ist doch was tolles, oder? :D
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10.09.2013 12:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
+4 | -0
 
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Das Problem bei den erneuerbaren Energien ist leider, dass der Wind nicht dann bläst, und die Sonne nicht dann scheint, wenn die Haushalte in Deutschland punkt 18:00 alle den Herd einschalten um das Abendessen nebst Flimmerkiste zubereiten (die Spitzenzeiten).
Da müssen dann die althergebrachten Kraftwerke her, oder der Strom wird eingekauft.
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10.09.2013 12:58 Uhr von Mecando
 
+3 | -0
 
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Richtig, wir produzieren leider nicht genug um unsere Spitzenzeiten abzudecken. Daher muss gekauft werden. Spitzenzeiten bedeutet logischerweise ´Hohe Nachfrage´ und das bedeutet wiederum in der Wirtschaft einen teureren Preis.

Windenergie ´ernten´ wir durchschnittlich rund um die Uhr. Nachts brauch das ´Zeug´ keiner also haben wir einen Überschuss den wir exportieren können. Dumm nur, in Europa ist´s mehr oder weniger gleichzeitig dunkel. Das bedeutet unsere Nachbarn brauchen den Strom auch nicht wirklich. Wirtschaftlich gesehen bedeutet das eine niedrige Nachfrage, also müssen wir den Strom zu Billigpreisen verscherbeln damit wir nicht auf ihm sitzen bleiben.

Der Idealfall wäre, wir speichern den Strom den wir zu Überschusszeiten ´erzeugen´ und nutzen ihn dann Spitzenzeiten. Leider sind wir noch nicht so weit. :)
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10.09.2013 13:03 Uhr von ms1889
 
+1 | -4
 
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gut so!!!

denn:
ich halte diese und solarenergie für NICHT ökologisch und für sogar genauso zerstörerisch wie atomenergie. für den "privaten" gebrauch (zB einen bauernhof) sind das gute techniken, seiner strom energie auf solche lieferanten zu stüzen ist schon grob fahrlässig, da es keine speichertechnik gibt die diese energien effizent speichern kann, wenn überkapaziteten da sind. desweiteren halte ich die gesetzliche förderung für verfassungswiedrig, da sie andere energien (oel,gas,atom) unredlich benachteiligen und sogar diskreditieren/diskeminieren.
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10.09.2013 13:21 Uhr von Omega-Red
 
+4 | -1
 
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Mecando
"Deutschland hat zwar derzeit noch einen Exportüberschuss was Strom angeht, jedoch ist dieser sehr stark gesunken"

Das ist falsch! Seit 2010 hat sich der Überschuss mehr als vervierfacht. Die Preise hingegen haben sich aber nur halbiert.
Das bedeutet Deutschland verdient kräftig auch wenn manchmal Strom reimportiert werden muss. Die meisten Kraftwerke in Deutschland sind inzwischen unrentabel. Nur ein paar alte Kohlekraftwerke können noch aufgrund günstiger Co2 Zertifikate wirtschaftlich arbeiten.

Die von mir verlinkte Doku von 2013 ist da wirklich sehr interessant.

Aber hier auch noch einmal eine Quelle wegen der Vervierfachung des Überschusses:

http://www.sueddeutsche.de/...
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10.09.2013 14:37 Uhr von Hanna_1985
 
+3 | -0
 
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Wahrscheinlich haben die Dieselkosten das Kapital gefressen...

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