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Goldener Reis: Vorbeugung von Vitamin-A-Mangel

Weltweit sterben jährlich mehr als eine halbe Million Kinder unter fünf Jahren an Vitamin A-Mangel. Rund 127 Millionen Kinder sind laut WHO von dieser Mangelerscheinung betroffen. Sogenannter Goldener Reis könnte hier ein Ausweg sein. Studien bestätigen diese Hoffnung.

Der Goldene Reis hat allerdings einen Schönheitsfehler: Er ist ein gentechnisches Produkt. Da grüne Gentechnik in Europa aus ideologischen Gründen verteufelt wird, haben Forscher es nicht leicht, dieser realen Hoffnung gerecht zu werden und sie in die Tat umzusetzen.

Zum de facto Ausstieg Deutschlands aus der grünen Gentechnik sagt der Züricher Pflanzenwissenschaftler Ingo Potrykus: "Das ist eine von mehreren sehr dummen, ideologisch-opportunistischen Entscheidungen, die Deutschland noch bereuen wird."


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WebReporter: Maxheim
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Zukunft, Mangel, Vitamin, Reis
Quelle: blog.psiram.com

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2013 17:39 Uhr von Maxheim
 
+2 | -9
 
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Es ist leider tatsächlich so: Wenn man jemand gefragt wird, wie er zu gentechnisch erzeugten Lebensmitteln steht, kommt in der Regel ein entschiedenes NEIN DANKE. Die meisten Verbraucher sehen in der inzwischen vorgeschriebenen Kennzeichnung von „Gen-Food“ eine Warnung vor gefährlichen Giften. Dabei ist das völliger Unsinn. Jede uns bekannte Nahrungspflanze wurde durch Veränderung ihrer Gene so wie sie heute ist, sprich: durch Züchtung.

[ nachträglich editiert von Maxheim ]
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09.09.2013 18:27 Uhr von tofhu
 
+3 | -2
 
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goldener reis = goldener scheiß
kinder sterben nicht an vitamin a mangel, sondern an einseitiger ernährung (vorrausgesetzt, die kriegen überhaupt was zu essen).
wir haben ein nahrungsproblem? stimmt nicht!
es ist genug für alle da!!!
wenn wir es nur abgeben würden statt es wegzuschmeissen.
prinzipiell habe ich nichts gegen genmanipulierte nahrungsmittel. ich würde so ein zeug aber nie bewusst essen.
warum? es wird nicht lang genug getestet.
und jedes dieser testergebnisse kommt zu aller erst vom hersteller.
da hört man dann: ausgiebig getestet, besonders sicher, völlig ungefährlich.
und dann wird es gekauft und es geschieht eine ganze zeit nichts.... und wenn dann probleme anfangen fragt man sich:
könnte das an dem produkt liegen, wie hieß das noch mal? Contergan?
und von wem kam das essen? Monsanto?
guten appetit
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09.09.2013 20:15 Uhr von Maxheim
 
+3 | -1
 
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Das Adjektiv „genmanipuliert“ ist schon mal irreführend, da der Begriff Manipulation in unserem Sprachgebrauch negativ besetzt ist. Und das nutzt die Front der Gentechnik-Gegner weidlich aus. Zur „Genmanipulation“ kam es deshalb, weil manipulation in der englischen Sprache so viel bedeutet wie Handhabung, sprich: Technik.

Jede Züchtung ist in diesem Sinne Genmanipulation, die allerdings sehr lange dauert und wo man nie weiß, was letztendlich dabei heraus kommt. Nehmen wir den Blumenkohl. Das ist das durch Genveränderungen extrem vergrößerte Geschlechtsteil einer Pflanze. Pervers, aber es schmeckt trotzdem.

Mit Gentechnik geht das zielgenauer und schneller. Dazu muss natürlich geforscht werden. Das kostet auch Geld. Wer darin investiert (hier das rote Tuch: Monsanto), will auch daran verdienen. Ist bis heute kein einziger Fall bekannt geworden, in dem ein Mensch durch Genforschung oder durch Verzehr von gentechnisch produzierter Nahrung zu Schaden gekommen wäre.

Wenn in einem Land wie Deutschland die Genforschung dermaßen behindert wird und dadurch faktisch verboten ist, muss man sich nicht wundern, wenn Konzerne wie Monsanto das große Geschäft machen, da sie ja kaum Konkurrenz haben.

Dann die Frage des Hungers in der Welt: Was wird wohl realistischer und nachhaltiger sein? Den Menschen in der Dritten Welt die Essensreste unserer Zuvielisation zu schicken oder ihnen etwas an die Hand zu geben, mit dem sie ihre eigenen Nahrungsmittelproduktion optieren und die Qualität ihrer Lebensmittel verbessern können, z.B. Reis mit ausreichend Vitamin A?

Ich finde, da sollte jeder mal drüber nachdenken und sich richtig informieren, anstatt die derzeit in unserer Gesellschaft vorherrschende Meinung, was die grüne Gentechnik anbelangt, ungeprüft nachzuplappern.
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09.09.2013 23:11 Uhr von Delios
 
+1 | -2
 
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@Maxheim
Wieviel kriegt man eigentlich für so einen Text?
Und wie heißen die Lobbyf... äh Unternehmen die dir deine wohlwollenden Worte vergüten?
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09.09.2013 23:26 Uhr von Maxheim
 
+2 | -0
 
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@ Delios

Gute Frage, wieviel zahlt man ihnen dafür? Aber eine fundierte Kritik an meinem Text, in dem sie meine Einlassungen widerlegen könnten, würde sicherlich mehr bringen. Versuchen sie es doch mal!
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09.09.2013 23:49 Uhr von Maxheim
 
+0 | -0
 
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Nur mal so, um zu erklären, in welchem Stil man den gentechnischen Fortschritt verhindern will:

http://blog.psiram.com/...

Aber da steckt m.E. keine Lobby dahinter. Es ist einfach nur dümmlicher Öko-Fundamentalismus.
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10.09.2013 17:12 Uhr von mcdar
 
+0 | -2
 
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Man kann zu Gentechnik nicht ja sagen, denn man hört jeden Tag, das die Wissenschaftler immer neuere Erkenntnisse bekommen und solange nur begrenzt kompetent sind. Wozu auch, es ist genug Geld und Ressourcen für alle da und noch mehr, für alternative, natürliche Lösungen, nur leider in den Händen von Idioten. Wenn man aber um das Überleben bangt, neigt man dazu sich auf jeden Quatsch einzulassen, frei nach gewieften Marketingstrategien. Einigen freiwiligen menschlichen Labormäusen muss man noch das Prinzip des Lebens naheführen, denn in der Schule lernen die nur sowas wie Algebra, aber das Verständnis um das Gleichgewicht, natürliche Abfolge und symbiotische Zusammenarbeit in der Natur sind für die fremd. Für solche müsste man eigens isolierte Naturräume schaffen, damit andere durch deren Fehler nicht berührt werden. Die müssen die Fehler machen damit sie es glauben.

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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10.09.2013 17:36 Uhr von mcdar
 
+0 | -2
 
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Es gibt auch einen großen Unterschied, ob man die Ganzheitlichkeit und Integrität einer Pflanze berücksichtigt, oder diese willkürlich nach Lust und Laune verändert, nur weil man es kann. Die Wissenschaftler wissen einfach nicht genug, um so enorm in die Umwelt einzgreifen. Daher wurden auch Krankheiten als normal anerkannt, sind aber unnatürlich und als Zeichen zu sehen, es endlich anders zu machen. Sprache des Lebens.

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