09.09.13 16:51 Uhr
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Rechtsextremismus bei der Bundeswehr

2012 sind mindestens 70 Bundeswehrsoldaten wegen rechtsextremistischer Aktivitäten aufgefallen. Unter anderem wegen Nazi-Parolen, Hass-Äußerungen gegen Juden oder der Nötigung afghanischer Kinder zum "Hitlergruß".

Ulla Jelpke, innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, sagte: "Es ist nicht zu bestreiten, dass die Bundeswehr für junge Männer aus rechtsextremen Milieus besonders attraktiv ist."

Von den 70 Soldaten wurden 18 vorzeitig entlassen, die restlichen Soldaten dürfen ihr Tätigkeit weiter ausüben.


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WebReporter: BlackMamba61
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundeswehr, Rechtsextremismus, Konsequenz, Registrierung
Quelle: www.spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2013 16:51 Uhr von BlackMamba61
 
+3 | -13
 
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09.09.2013 16:57 Uhr von Patreo
 
+6 | -6
 
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Nichts neues gab es schon vor 2010 während meiner Dienstzeit
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09.09.2013 17:14 Uhr von polyphem
 
+6 | -3
 
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Das ist bloss die Spitze des Eisberges.
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09.09.2013 17:18 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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Bei der DSO ist man zumindest Konsequent vorgegangen gegen Fw wie Mannschafter gleichermaßen Fuppenrosch :-)

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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09.09.2013 17:37 Uhr von Maxheim
 
+5 | -4
 
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Zur Meinung von Ulla Jelpke: "Es ist nicht zu bestreiten, dass die Bundeswehr für junge Männer aus rechtsextremen Milieus besonders attraktiv ist."

Das liegt aber nicht an der Bundeswehr als solche, sondern in der einfachen Tatsache, dass die braunen Jungs dort einen kostenlosen Ausbildungsplatz für den Umgang mit Waffen erhalten - sozusagen eine legale Wehrsportgruppe - bei der sie auch noch vom Staat bezahlt werden.
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09.09.2013 17:52 Uhr von Maverick Zero
 
+5 | -6
 
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Gab es auch 2038, während meiner Dienstzeit.
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09.09.2013 17:52 Uhr von CoffeMaker
 
+4 | -0
 
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Gabs während meiner Dienstzeit nicht, jedenfalls nicht während der Bundzeit. Auf der Uschi in der NVA sind öfters mal Begriffe gefallen wie "Judenbalg" oder Kommunistenschwein". Als Antwort kam dann eine Rede des Regimentskommandeur vorm ganzen Regiment das unsere Ausdrucksweise doch sehr zu wünschen ließ :) Aber der war eh komisch, baute sich vor uns auf und hielt uns vor das wir doch bitte unsere "Sättel" aus den Schirmmützen machen sollten (weil zu sehr an die Wehrmacht erinnerte) er selbst hatte aber den größten "Sattel" in der Mütze XD
Hat sich eh keiner dran gehalten und die Führung kann sich aussuchen ob konforme Weicheier oder eben rüpelhafte wilde Söldner. Sie hat sich da wohl für das 2te entschieden, weil Weicheier nützen in diesem Job garnichts. Dürfte in den anderen Streitkräften genauso sein, nicht umsonst werden Dinge die in den Kämpfen abgehen unter dem Tisch gekehrt und auf den Job geschoben (wie zb. das Lachen und dummen Sprüche als die Ami Apachen die Reuterreporter im Irak zusammengeschossen hatten -> die Armeeführung nannte sowas Geschehensbewältigung oder ähnlich)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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09.09.2013 18:09 Uhr von Lornsen
 
+6 | -1
 
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sie hatten die schönste Uniform, die es je gegeben hat. wird auch von den ehem. Gegner nicht bestritten.
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09.09.2013 18:12 Uhr von Trallala2
 
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Sowas passiert wenn man aus einer Wehrpflichtarmee eine Berufsarmee macht.

Nicht, dass sowas nicht auch bei einer Wehrpflichtarmee passieren konnte, aber bei der Wehrpflicht waren die Leute gemischt aus allen Schichten und hatten unterschiedliche politische Ansichten. Bei einer Berufsarmee kann das eher passieren, denn die Bundeswehr ist eher für Leute aus bestimmten Kreisen interessant.

Übrigens, auch wir hatten einen Vorfall, wo ein Unteroffizier irgendeinen Soldaten mit Jude-Irgendwas betiteln haben soll. Obwohl er eigentlich ein fähiger Unteroffizier war, wurde das Thema schnell intern gelöst. Innerhalb von Tagen fand es sich in der Kleiderkammer wieder und war für Socken und andere Kleinteile zuständig. Das war das Ende seiner Kariere. Er wollte weiter machen, wurde danach aber nicht übernommen. Er beendete seine Bundeswehrkariere in der Kleiderkammer.
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09.09.2013 19:06 Uhr von Trallala2
 
+7 | -0
 
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@labertaeschchen

Nein.

Das bedeutet, das 52 irgendwie anderes gemaßregelt wurden, 18 aber entlassen wurden.

Nach deiner Logik müsste man denken, dass wenn an einem Tag 70 Verstöße im Straßenverkehr ermittelt wurden und 18 Füherscheine eingezogen wurden, dann ist ist etwas Chaos im Straßenverkehr von der Polizei gewollt.
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09.09.2013 20:05 Uhr von willi_wurst
 
+1 | -0
 
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Wenn es 70 Soldaten gab die Auffällig geworden sind und 18 davon ihren Hut nehmen mussten, heißt das, das ich mir um Rechtsextreme beim Bund keine großen Gedanken machen muß. Immerhin spiegelt der Bund einen Teil unserer Gesllschaft wieder und da sind die paar nix im Vergleich zur Anzahl der aktiven Soldaten.
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09.09.2013 21:48 Uhr von Maxheim
 
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Seit wann tut eine Armee denken? Meschugge!

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