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Jürgen Trittin fordert auch auf Landstraßen eine LKW-Maut

Grünen-Politiker Jürgen Trittin verlangt eine Lkw-Maut auf Land- und Bundesstraßen. Seiner Meinung nach sind LKW, die wegen der Maut auf Autobahnen auf die Nebenstrecken ausweichen, die Hauptverantwortlichen für die Straßenschäden.

Er ist der Meinung, dass man hier nach dem Verursacherprinzip die LKW stärker zur Kasse bitten müsste.

Eine satellitengestützte Maut für Pkw lehnt er ab, und stellt sich damit gegen den grünen Ministerpräsidenten von BW, Winfried Kretschmann. Er verstünde zwar das Bedürfnis nach Mehreinnahmen angesichts der Kosten für Stuttgart 21, aber die Autos seine nicht verantwortlich für die Straßenschäden.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Politik
Schlagworte: LKW, Maut, Jürgen Trittin
Quelle: www.bild.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2013 13:30 Uhr von Nightvision
 
+6 | -6
 
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Das könnte ich so unterstützen, denn mir gehen die LKW auch auf die Nerven, wenn sie hier durch unser Dorf Brettern.
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09.09.2013 13:38 Uhr von Bildungsminister
 
+9 | -1
 
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Im Grundsatz hat er Recht, zumindest bei undifferenzierter Betrachtung. Allerdings macht er die ausgeweitete LKW-Maut daran fest, dass LKWs nicht zuletzt für die Abnutzung der Brücken verantwortlich sind. Auch das mag im Ansatz richtig sein. Ein Großteil dieser Problematik geht aber auf den Sparzwang von Bund und Ländern zurück, was dazu geführt hat, dass gerade bei solchen Objekten seit +10 Jahren ein Investitionsstau herrscht, und die Straßen in Deutschland einfach verkommen.

Auch ist es einfach zu leicht die LKWs per se für alles Übel auf deutschen Straßen verantwortlich zu machen. Wenn man sich mal ansieht, wie viele Gelder aus dem Verkehrswesen, Steuern, Maut, usw., zweckentfremdet werden, also z.B. zur Sanierung von Haushalten verwendet werden, dann ist der Zustand deutscher Straßen kein Wunder. Soll man doch erst mal die verfügbaren Gelder einsetzen, da hat man wahrscheinlich schon genug Geld.

Aber ich vergaß, wir müssen ja sparen! Sparen um jeden Willen, bis die Straßen ganz kaputt sind. Der Bürger wirds dann zahlen, angefangen beim LKW-Fahrer.
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09.09.2013 13:45 Uhr von majorpain
 
+2 | -1
 
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Finde er hat im Ansatz Recht. Wie ich auch so sehe fahren viele extra Landstraße um die Autobahn zu meiden.

Aber es wird wirklich zu viel Gelder aus dem Verkehrswesen gezogen für irgendwelche sachen.

Das gildet auch bei der Eisenbahn da wird auch nur noch gespart. Es wird von allem sehr viel Profit gezogen was nur geht bis es zusammenfällt. Dann sagen sie ist kapput müssen irgendwelche Gebühren etc. einführen und dann fängt das wieder von vorne an. nach 10-20 Jahren wieder halt mit erhöhten Gebühren.
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09.09.2013 14:35 Uhr von quade34
 
+8 | -2
 
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Trittin ist für jeden Schwachsinn gut, aber nicht für Deutschland.
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09.09.2013 15:18 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -0
 
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Hätte wir eine generelle Maut könnten wir uns eh das Geld für diese Überwachungsstationen sparen!
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09.09.2013 16:16 Uhr von Thimphu2003
 
+1 | -3
 
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Guter Vorschlag.

Es kann nicht sein, daß der Schwerlastverkehr in Deustchland Umwege über die Landstraßen macht und kleine Ortschaften, sowie nicht so gut präparierte Landstraßen belastet.

Das geht für den Steuerzahler in die hunderte von Millionen, wenn ständig die Landstraßen ausgebessert werden müssen.

Das was er sagt ist kein "Schwachsinn", sondern konsequent und zuende gedacht. Etwas also, was CSU-Ramsauer nicht kann.
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09.09.2013 16:48 Uhr von Andreas-Kiel
 
+0 | -2
 
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@Bildungsminister:

Volle Zustimmung.

Was er und viele dabei auch vergessen, sind die immensen Kosten, die entstehen, wenn auf den ganzen Landstraßen wie auf den Autobahnen diese Mautbrücken installiert werden.
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09.09.2013 22:21 Uhr von HelgaMaria
 
+1 | -0
 
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Alle, welche hier diese Maßnahme unterstützen, sollten nicht vergessen, dass wir diese neue Gebühr bezahlen werden.

Nicht der Fuhrbetrieb und auch nicht die Händler, sondern wir!
Es wird wie immer auf den Endverbraucher umgelegt.

Vor Jahren hat man viel darüber gesprochen, man möchte die Straßen entlasten, indem man möglichst viel Güterverkehr auf die Schienen bringt. Wenn man sich den LKW - Verkehr auf den Autobahnen betrachtet, fragt man sich, was aus diesen Plänen geworden ist.

Wenn diese neue Maut kommt, haben wir wieder etwas weniger Geld zur Verfügung. Dass man allen Problemen nur begegnen kannm, indem man uns mal wieder zur Kasse bittet?!

Kommt das niemandem komisch vor? Ist das wirklich in unserem Sinne (diese Frage stelle ich aufgrund der Befürworter - Kommentare bei dieser News)?
Können sich die Verantwortlichen nicht noch mal hinsetzen und weiterdenken?

Vielleicht kann man ja einen Weg finden, welcher die Bevölkerung nicht noch mehr finanziell belastet.
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10.09.2013 14:08 Uhr von HelgaMaria
 
+1 | -0
 
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Oder wie wäre es damit:

Um dem Volk nicht wieder neue Belastungen zuzumuten,vergessen wir zunächst mal neuen Mautpläne.

Zudem nehmen wir auch die LKW - Maut von den Autobahnen zurück.

Stattdessen verwenden wir nun die KFZ - Steuer voll und ganz für die Sanierung der Strassen, dieses Geld sollte vollkommen ausreichend sein und dafür wird diese Steuer schließlich auch erhoben.

Und zu guter Letzt führen wir eine Maut für ausländische PKW´s und LKW´s auf deutschen Autobahnen ein, wie es auch im Ausland üblich ist.

Durch diese Maßnahmen wird der Bürger nicht erneut finanziell belastet, im Gegenteil, es sind sogar Preissenkungen zu erwarten. Das Problem der Strassensanierung ist damit auch gelößt. Zudem erwarten uns neue Einnahmen durch die Maut für ausländische Fahrzeuge.

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