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Zahlreiche Verstöße: So menschenunwürdig wird das Apple iPhone 5C produziert

China Labor Watch hat nun erneut eine von Apples eigenen Fertigungsfabriken in Wuxi in China untersucht. Untersucht wurde dort die Politurabteilung für das kommende "Billig"-iPhone 5C. Dabei kam man auf ein erschreckendes Ergebnis.

Das neue iPhone 5C wird unter so menschenunwürdigen Bedingungen produziert, dass zahlreiche Verstöße gefunden wurden. So muss ein Arbeiter in der Politurabteilung durchschnittlich 4,5 Überstunden am Tag bei einer Sechs-Tage-Woche machen.

Das verstößt sogar gegen die Richtlinien der Regierung. Weiterhin gibt es bei 11,5 Stunden stehender Arbeit am Tag oftmals keine Pausen. Außerdem erhalten die Mitarbeiter der Politurabteilung des iPhone 5C im Schnitt nur 245 US-Dollar, was nicht einmal die Hälfte von Chinas Durchschnittslohn ist.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Apple, iPhone, Menschenrecht, Billiglohn
Quelle: weblogit.net

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2013 10:38 Uhr von blabla.
 
+11 | -5
 
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jaja...
laber laber laber

Hier mal die Großkunden von Foxxcon...
http://de.wikipedia.org/...
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09.09.2013 10:48 Uhr von brycer
 
+5 | -2
 
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So ist halt der Verbraucher - und nicht nur in Deutschland.
Alles soll möglichst billig, wenn nicht sogar gratis sein. Am besten alles geschenkt bekommen.
Dass aber dahinter eben solche Schicksale stecken, dass will keiner sehen, wenn er Geld abdrücken soll.
Da liest man das mal ganz kurz auf seinem billigst erstandenen IPhone, denkt noch kürzer darüber nach und kehrt dann wieder zum Alltag zurück, in dem man Schäppchen jagt wo es nur geht.
Egal ob iPhone, Computer, Unterhaltungselektronik, Bekleidung oder sonmst was. Jeder weiß zu welchen Preis die Billigangebote auf den Markt kommen. Nur kümmert das die wenigsten, weil es ja so weit weg geschieht.
;-P
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09.09.2013 11:07 Uhr von machi
 
+1 | -6
 
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Da habe ich was weit schockierenderes ...
In deutschen Schlachtbetrieben in NRW produzieren ALLE Betriebe mit Hilfe von Werkverträgen, die Personen bekommen weniger als dieser chinesische Arbeiter der iphones produziert und die schieben z.T. 18 Stunden Schichten, dicht gedrängt an einem Fließband, mit super scharfen Messern, es kommt zu deutlichen Verletzungen dadurch.

Apple ist jetzt nicht Kunde der Schlachtbetriebe aber sehr wohl deutsche Supermärkte und wahrscheinlich auch alle deutschen Discounter ...
Gibts jetzt ne Aldi Hetz News?

Was genau hat also das iphone 5c mit den Zuständen beim Produzenten und deren 3. Firmen zu tun?
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09.09.2013 11:09 Uhr von ghostdog76
 
+5 | -3
 
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hört auf zu jammern, so ist nunmal die welt ... es wird immer leute geben die leiden dafür das es anderen gut geht... basta .... immer diese doppelmoral .... wer glaubt wirklich wenn er auf dieses iphone verzichtet was gutes getan zu haben ? der setz sich dann gemütlich vor seinen samsung fernseher , der natürlich komplett mit menschnwürdigen bedienungen in deutschland gebaut wurde .....
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09.09.2013 11:21 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@machi
Hast auch seriöse Belege dafür?

Oder zumindest irgendeinen Blog in dem du haltlose Anschuldigungen schreibst?
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09.09.2013 12:13 Uhr von Marco73230
 
+0 | -0
 
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6 Tage Woche.. vielleicht kann man 7 draus machen, dann wird das iPhone vielleicht billiger
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09.09.2013 15:55 Uhr von kingoftf
 
+1 | -1
 
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Bei Foxconn bringen sich die Arbeiter um

Bei Samsung werden sie durch Chemikalien vergiftet

Ich denke, man kann das als "Unentschieden" bezeichnen
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09.09.2013 15:59 Uhr von CoffeMaker
 
+1 | -0
 
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Wenn die so billig produziert werden dann frag ich mich warum die Dinger 500€ kosten.
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09.09.2013 16:40 Uhr von kingoftf
 
+0 | -1
 
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Die Arbeitsrechtlerin Jeong-ok Kong hat mit ihrem Team aus Seoul Samsung für die Nominiertenliste vorgeschlagen. Sie arbeitet beim Koreanischen Institut für Arbeitssicherheit und Gesundheit. Besonders berührt hat sie der Selbstmord des Samsung-Ingenieurs Kim Ju Hyun im Januar 2011. Der 26-Jährige sprang aus dem 13. Stockwerk eines Firmenwohnheims in den Tod. Kong versuchte, die Hintergründe aufzuklären. Gegenüber SPIEGEL ONLINE sagte sie: "Durch Chemikalien am Arbeitsplatz litt Kim an einer Hautkrankheit." Angeblich keine Seltenheit bei Samsung: Wegen teils verbotener, hochgiftiger Stoffe seien bereits 140 Arbeiter an Krebs erkrankt und mindestens 50 gestorben. Außerdem "arbeitete Kim vor seinem Suizid mehr als 12 Stunden täglich, ohne Pause am Wochenende." Deshalb habe der Ingenieur über längere Zeit seine Familie nicht besuchen können.

Die Verantwortung für die schlechten Arbeitsbedingungen lastet Jeong-ok Kong dem Unternehmen an. Außerdem habe der firmeneigene Sicherheitsdienst von der Selbstmordabsicht gewusst, sich aber nicht ausreichend um den Beschäftigten gekümmert. Gegenüber SPIEGEL ONLINE wollte Samsung keine Stellung zu den Anschuldigungen nehmen

http://www.spiegel.de/...

[ nachträglich editiert von kingoftf ]
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12.09.2013 22:07 Uhr von puremind
 
+0 | -0
 
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Samsung baut übrigens fertige Panzer...find ich voll toll :)

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