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Was Deutschland durch die Krise alles verloren hat

Wie "Die Welt"berichtet ist Deutschland einer der großen Verlierer der Finanzkrise, die durch den Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers 2008 eingeleitet wurde.

496 Milliarden Euro an Wirtschaftseinbußen verbuchte alleine Deutschland, der Rest der Eurozone kam auf einen Verlust von 2,76 Billionen Euro.

Bundesfinanzminister Schäuble glaubt, dass die Banken dazugelernt haben und sich so etwas nicht wiederholen wird. Deutschland profitiert aber auch durch die Niedrigzinspolitik, die Deutschland 40,9 Milliarden Euro an Ersparnissen von 2010 bis 2014 einbringt.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Krise, Verlierer
Quelle: www.t-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2013 10:20 Uhr von brycer
 
+65 | -2
 
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"...Bundesfinanzminister Schäuble glaubt, dass die Banken dazugelernt haben und sich so etwas nicht wiederholen wird..."
Ja genau! Der Papst ist evangelisch und die Kühe geben ab morgen Bier. ;-P
Wieso sollten die Banken etwas gelernt haben und ihre Strategien ändern? Wenn was passiert, dann werden sie ja durch den Steuerzahler wieder aufgefangen. Komme was da wolle - auch wenn das Volk verhungert - wichtig ist doch dass die Banken überleben. ;-P
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09.09.2013 10:50 Uhr von ghostinside
 
+13 | -1
 
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Wohlstandseinbußen und nicht Wirtschaftseinbußen.
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09.09.2013 11:06 Uhr von schildzilla
 
+5 | -1
 
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Na dann wenn´s so sauber läuft: Auf ein neues!

Der Zusammenbruch kommt doch erst richtig.
Wird alles nur schöngeredet!
Ausserdem gibt´s alle 50 Jahre im schnitt eine finanzielle Krise!
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09.09.2013 11:07 Uhr von Sol555aris
 
+2 | -2
 
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Doppel-Plus-Gut!!!!!
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09.09.2013 11:59 Uhr von Maverick Zero
 
+11 | -1
 
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"...Bundesfinanzminister Schäuble glaubt, dass die Banken dazugelernt haben und sich so etwas nicht wiederholen wird..."

Wie kommt der Mann zu dieser Aussage?
Wir haben doch den Banken gezeigt, dass sich Zocken lohnt. Denn wer sich verzockt und sein Geld verliert, der hat gute Chancen, dass der Steuerzahler einspringen "darf".

Was sollen die Banken denn da bitte "dazugelernt" haben?
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09.09.2013 12:25 Uhr von news_24
 
+7 | -1
 
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Der hat ein Schräuble locker. Im Kapitalismus geht es um Wachstum der Geldvermögen um jeden Preis. Immer mehr und mehr Geld muß her, weil mit jedem neuem Geldgewinn, die Kosten, Steuern und Kredite ebenfalls wachsen. Also, je mehr Geld, um so mehr Geld muß dazu kommen. Die haben sich da einen Kreislauf aufgebaut, aus dem sie nie mehr herauskommen. An entsprechenden Zentralen müssen diverse Leute hingerichtet werden, damit sie endlich aufhören mit dem endlosen Bereichern, Raffen und Einkassieren. Die ganze Erde wird durch diesen Teufelskreis im Elend versinken.
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09.09.2013 12:36 Uhr von Knoffhoff
 
+4 | -2
 
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Was habe ich davon, wenn der Zins bei 0,5 Prozent liegt und der Dispo bei 9,5 Prozent?
Die Banken haben Dich immer am Hacken, egal was passiert !
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09.09.2013 12:40 Uhr von brycer
 
+5 | -0
 
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@Wil:

So ganz richtig ist deine Rechnung aber nicht.
Klar geht bei jedem Gemache auch etwas für Steuern und Abgaben drauf. Nur ist das Geld auch nicht weg sondern wird an anderer Seite investiert.
Der Staat hat keine Rücklagen - im Gegenteil ;-P
Der Idealfall wäre, wenn das Geld gleichmäßig rotiert und der Staat keine Schulden machen müsste.
Nur leider wird man den Idealfall nie erreichen. Nicht mal annähernd. Wieviele Billiarden liegen auf irgendwelchen Sparbüchern und anderen Konten? Sie sind dem Kreislauf entzogen, nicht die Steuern.
Also wäre es gut, wenn keiner mehr sparen, sondern sein Geld wieder dem Kreislauf zuführen würde. Das geht aber auch nicht, weil die Leute eine Sicherheit haben wollen im/fürs Alter.
Es geht nicht um die, die für eine größere Anschaffung sparen, sondern um jene, die Geld horten um es dann nie wieder auszugeben.
Davon sind zwar nur etwa 10% der Bevölkerung in D betroffen, weil es sich die anderen schlicht gar nicht leisten können Geld ungenutzt herum liegen zu lassen. ;-P
Bei Steuern hat man immer das Gefühl, der Staat nimmt einem was weg. Irgendwo stimmt es zwar, aber ohne Steuern wäre das System sowieso zum Scheitern verurteilt.
Von Spenden alleine könnte unser Staat nicht lange existieren.
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09.09.2013 13:26 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -0
 
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@Wil
In dem Kreislauf geht gar nichts verloren.
In diesem Fall sind alle dienstleistenden Personen A, B, C selbständig. Somit zahlen zwar alle zunächst Mehrwertsteuer - setzen aber alle im Kreis herum die Mehrwertsteuer und die Artikel selbst wieder von der Steuer komplett ab.
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09.09.2013 15:04 Uhr von masche1976
 
+3 | -2
 
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was deutschland verloren hat? kurz gesagt:

anstand und menschlichkeit
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09.09.2013 17:39 Uhr von Draco Nobilis
 
+2 | -1
 
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@ Wil:

System mit 100€. A hat 30€ B und C je 35€ Bank 0€.
A gibt das Geld der Bank zu 2%.
B und C leihen sich zu 10% Zins je 150€(die Bank darf das Geld 10x verleihen!!! 10% Reserve reicht). Es fallen also 165€ für je B und C an.
B und C Zahlen den Kredit mit Zins zurück.
A = 30,6€
B = 20€
C = 20€
Bank = 29,4€
Total = 100€

Hier wird deutlich das die Bank sich dum und dämlich verdient.

Anders aber so:
A hat 30€ B und C je 35€ = 100€. Bank 0 zum Start.
A legt 30€ zu 2% auf Bank, B und C leihen sich je 15€ zu 10%. B und C geben Geld zurück: 15 * 2 * 1,1 = 33€.
A = 30,6
B = 33,5€
C = 33,5€
Bank = 2,4€
Total = 100€

Hier klappt es, da nur Geld verliehen wird das vorhanden ist. Auch würden falls B und C 0€ haben und weiter Kredite aufnehmen ins negatve Rutschen was A erlaubt mehr Geld zu haben was eigentlich da ist. Daher auch der Satz:
Alles Geld der Welt ist die Schuld von anderen. Wenn man alles aufaddiert wäre man bei 0. Ausgehebelt wird das wenn Banken Geld mehrfach verleihen.

Es gibt nicht einfach so die Möglichkeit Geld zu erschaffen.
AUßER man erlaubt es den Teilnehmern unter 0€ zu gehen.
Wenn man denen dann die Schulden einfach auf 0 setzt ist auf einmal Geld vorhanden.

Probleme gibt es wenn eine Bank 10x Geld verleiht und der Kunde dann damit zur nächsten Bank geht 10x einzahlt und die nächste Bank dann davon 10x rausgibt und so weiter und sofort. Auch wachsen dadurch vorübergehend die Geldsummen absurd an.

Was ich hier wie gesagt nicht betrachte sind die Auswirkungen der Banken die nur 10% Reserve haben und das Geld das sie verwalten 10x verleihen.

[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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09.09.2013 17:52 Uhr von wombie
 
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Dass die Banken gelernt haben glaube ich auch: Gelernt dass die Politik und Bevoelkerung bloed genug sind deren Fehler jederzeit mit einem goldenen Handschlag zu belohnen.
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09.09.2013 19:39 Uhr von Klugbeutel
 
+4 | -0
 
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Die Banken machen genau so weiter wie bisher, nur jetzt mit dem Wissen dass sie sich alles erlauben können - der Steuerzahler bürgt.
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09.09.2013 20:54 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
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"Was ich hier wie gesagt nicht betrachte sind die Auswirkungen der Banken die nur 10% Reserve haben und das Geld das sie verwalten 10x verleihen."

Aber das ist doch die Ursache des Problems. Würde diese (von den Banken selbst gemachte) Regel nicht existieren und die Banken nur mit dem Geld arbeiten was sie auch als Rücklage hinterlegen würde es keine "systemgefährdenen" Bankenkrisen geben.

Nächste Sache sind die "Geschäftsabwicklungen. Früher hat man gekauft,mit Geld oder Güter bezahlt und weiterverkauft gewinnbringend.
Heute braucht man nur den Anschein haben das Geld zu besitzen. Man kann so schnell Geschäfte machen ohne dieses Geld im eigentlichen Sinne zu besitzen, man kauft und verkauft innerhalb von Sekunden und hat quasie aus dem Nichts Profit gemacht. Sowas ist pervers.

Und zum Schluß, der Raubzug der Banken über die Staatsschulden. Da druckt eine Institution Geld, diese verleihen das Geld an private Banken und diese wiederum an den Staat. Die AberMilliarden Zinsen die da anfallen stecken sich diese privaten Banken (zur Hälfte) in die Tasche für eine Sache die der Staat eigentlich selbst machen könnte, nämlich das fehlende Geld einfach nachdrucken. Mein Gott mit den eingesparten Milliarden könnte man das Schulessen kostenlos machen, mehr Aufträge für die Firmen zur Sanierung der Infrastruktur ect.... aber was passiert? Sie fließen in die privaten Banken die wiederum nur damit Zocken um noch mehr Geld zu machen bzw. sich Boni auszahlen und nur einigen wenigen Menschen zugute kommen.

Ein paar Parasiten sind lästig aber viele Parasiten bringen den Wirt um. Der Bankensektor muss radikal umgekrempelt werden. Nur denke ich das es dafür zu spät ist, die haben soviel Geld das sie sich alles kaufen können und wer dagegen ist wird politisch tot gemacht.
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09.09.2013 21:24 Uhr von Sessel
 
+3 | -0
 
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Der Trick der Banken ist ganz einfach.

Der Bankster-Clan zieht reales Geld trickreich aus der Bank und erzeugt dadurch eine Schuld der Bank. Die Bank läßt sich dann von den Geber Staaten retten. Hier wird dann erst einmal mit virtuellem Geld bezahlt. Dann kommt der Dummling von Steuerzahler an die Reihe.
Der wiederum zahlt die virtuelle Schuld mit seinem realen Vermögen.

Am Ende hat der Steuer Dummling sein Vermögen an den Bankster Clan abgegeben. Das Ganze mit der vollen Unterstützung der Staaten.

Diese Finanzkrise ist weiter nichts, als eine Verschiebung von Vermögen von sehr vielen dummen Händen in wenige gerissene Hände.



So in etwa läuft das ab.
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09.09.2013 21:32 Uhr von Humpelstilzchen
 
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Manche Dinge sind reine Kopfgeburten und spielen sich auch nur da ab! Allerdings können diese dann so beeinflussen, das dadurch Realitäten geschaffen werden!

"Am Anfang war das Wort!"


@Sessel

Das ist das "Grundprinzip" der Strategie, die hinter dem Geldsystem steckt! Aus NICHTS Geld machen!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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09.09.2013 21:41 Uhr von Sessel
 
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@Rumpelstilzchen

Was wir gerade erleben, geht über das Prinzip des Schuldgeld Systems weit hinaus.




[ nachträglich editiert von Sessel ]

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