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Britische Firmen lieferten Giftgas an Baschar al-Assad

In den Jahren 2004 bis 2010 haben britische Firmen Chemikalien nach Syrien exportiert, darunter Natriumfluorid. Dabei handelten sie gegen internationale Vereinbarungen.

Die Chemikalien wurden an Kosmetik-Firmen verkauft. Allerdings müsse der britische Geheimdienst gewusst haben, dass es sich um Scheinfirmen gehandelt hat. Die Lieferung der britischen Firmen zeige laut Richard Kemp, dass auch die westlichen Staaten alles für den Profit tun würden.

Die britische Regierung hatte den Firmen erlaubt, das Natriumfluorid zu liefern, weil man dieses auch in der Kosmetikindustrie einsetzt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Baschar al-Assad, Firmen, Giftgas
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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09.09.2013 07:09 Uhr von TausendUnd2
 
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Überschrift falsch, wie aus der News selbst hervorgeht. Es wurde Natriumflourid verkauft, kein Giftgas. Nach der Logik hätte ich eben meine Zähne mit Giftgas-haltiger Zahncreme geputzt. Mich schauderts schon bei dem Gedanken an mein Mittagessen, das Salz könnte mich umbringen.
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09.09.2013 08:34 Uhr von SamSniper
 
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@hoenipoenoekel Den Besitz von Giftgas hat die syrische Regierung selbst eingestanden.
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09.09.2013 09:16 Uhr von Reape®
 
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psst, NaF ist ein salz.
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09.09.2013 15:51 Uhr von CoffeMaker
 
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"@hoenipoenoekel Den Besitz von Giftgas hat die syrische Regierung selbst eingestanden."

Unter Chemiewaffen zählt auch Tränengas und andere nichttödlichen Kampfstoffe.
Wenn man das also umdrehen würde könnte man sagen das die deutsche Regierung Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkeung einsetzt.

Ist alles nur eine reine Interpretationssache und wie man das dann medial aufbauscht.
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10.09.2013 00:13 Uhr von ElChefo
 
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Coffeemaker


"Wenn man das also umdrehen würde könnte man sagen das die deutsche Regierung Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkeung einsetzt."

Nö.
Das Chemiewaffenübereinkommen sagt dazu in Artikel 1(5):
"Jeder Vertragsstaat verpflichtet sich, Mittel zur Bekämpfung von Unruhen nicht als Mittel der Kriegführung einzusetzen"

...das lässt nun auch recht wenig - eigentlich gar keinen - Interpretationsspielraum. Artikel 2(7) gibt alle weiteren nötigen Erklärungen.

-> http://www.auswaertiges-amt.de/...

[ nachträglich editiert von ElChefo ]

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