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Kartellamt verhängt Millionenstrafen gegen Wursthersteller wegen Preisabsprachen

Das Kartellamt hat in den letzten vier Jahren gegen 24 Unternehmen aus der Wurstbranche Untersuchungen angestellt und will bald die ersten Strafen verhängen, die sich insgesamt im dreistelligen Millionenbereich befinden sollen.

Ins Rollen gekommen war das Ganze durch eine anonyme Anzeige gegen die Firma Heinrich Nölke, die den meisten Verbrauchern besser bekannt ist unter dem Namen Gutfried. Es waren fast alle namhaften Hersteller an den Preisabsprachen beteiligt.

Wolfgang Ingold, Präsident des Verbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie, warnt vor zu hohen Strafen für die Hersteller, da dies zu einer existenziellen Bedrohung einzelner Unternehmen führen würde.


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WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Industrie, Wurst, Kartellamt, Preisabsprache
Quelle: www.zeit.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.09.2013 07:10 Uhr von brycer
 
+9 | -0
 
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"...Wolfgang Ingold, Präsident des Verbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie, warnt vor zu hohen Strafen für die Hersteller, da dies zu einer existenziellen Bedrohung einzelner Unternehmen führen würde." <-- Aber klar doch! Natürlich wird es niedrige Strafen für die Hersteller geben, damit sie dann im selben Stil weiter machen können, da sie ja sowieso nichts zu befürchten haben. ;-P
Erst die Taschen so voll machen wie es nur irgendwie geht, aber dann Muffensausen bekommen wenn die Sache auffliegt.
Warum fordert dieser Herr Ingold wohl niedrige Strafen? Weil er selber in die Sache verwickelt ist und er von dem ´erwirtschafteten´ Geld möglichst wenig wieder abgeben will?
Wenn sich ein Unternehmen nur mit illegalen Machenschaften über Wasser halten kann, dann stimmt da was nicht und es ist im Endefekt nicht schade drum.
Und wenn dabei die gesamte deutsche Wurstindustrie den Bach runter geht, dann war sie anscheinend nicht so ganz gesund. Denn die Strafen werden mit Sicherheit geringer sein als der Gewinn den sie durch solche Machenschaften maximiert haben.
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09.09.2013 07:42 Uhr von mudface
 
+4 | -0
 
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4 Jahre? Echt jetzt?

Bemerkenswert ...

Das erklärt auch warum man seitens Kartellamt den Mineralölkonzernen bisher keinerlei Preisabsprachen nachweisen konnte.

Da man anderweitig beschäftigt war, war es ihnen vollkommen Wurst ...
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09.09.2013 12:02 Uhr von news_24
 
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Die sollen auch nicht mehr existieren diese Schweine. Wenn man bedenkt was in Leberkäse und Formfleisch so drin ist, wovon sogar gekochter Schinken hergestellt wird. Därme mit Kot dran, Schweinehirn und gemahlene Knochen z.b.
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09.09.2013 13:32 Uhr von brycer
 
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@news_24:
Ja, solange man nicht weiß was drin steckt, solange ist das Essen super.
Kaum weiß man ein wenig mehr, schon wird das was vorher super geschmeckt hat vollkommen ungeniesbar.
In manchen Fällen ist es sehr von Vorteil dass man nicht weiß was der Lieblingsitaliener ums Eck auf seiner Pizza so alles ´entsorgt´. ;-P

Da fällt mir ein Sketch von Günter Grünwald ein:
"Wenn man als Metzger mal aufs Klo muss, dann kann man ja schnell ins Wurstbrät... Man schmeckts nicht heraus!" ;-P

Manchmal könnte man meinen, das beste wäre sich das Essen abzugewöhnen. Wo man hin schaut - überall wird was gefunden, das nicht so unbedingt mit dem vereinbar ist was der Verbraucher mit Hygiene und/oder Moral verbindet.
Ja, auch in Mehl darf sogar ein kleiner Anteil Insekten etc. drin sein. Fleisch wird, wegen der darin enthaltenen Medikamente, bald rezeptpflichtig :-D
Über die vielen Zusätze in den anderen Lebensmitteln möchte man nicht unbedingt wissen was das ist und was es bewirkt. ;-P
Nicht einmal Bio-Produkte sind davor verschont geblieben. Wie auch. Bio ist doch die beste Möglichkeit die Produkte sauteuer auf den Markt zu bringen. ;-)
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14.09.2013 15:42 Uhr von bigpapa
 
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Zitat der News :"Präsident des Verbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie, warnt vor zu hohen Strafen für die Hersteller, da dies zu einer existenziellen Bedrohung einzelner Unternehmen führen würde."

Schon mal gedacht, das diese hohen Preise, zu einer "existenziellen Bedrohung einzelner Lebensmittelhändler" führen kann, wenn die Kunden die hohen Preis sich nicht mehr leisten können und der Umsatz sinkt.

Man mitdenken wäre manchmal echt nicht falsch.

Gruß

BIGPAPA
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14.09.2013 15:44 Uhr von bigpapa
 
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@mudface

Weil die paar Cent Absprache bei den hohen Nebenkosten und Staatsabgaben bei Benzin nicht ins Gewicht fallen ;)

Gruß

BIGPAPA
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14.09.2013 15:50 Uhr von Dracultepes
 
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Drauf geschissen ob Firmen deswegen Pleite gehen. Sie haben eben Mist gebaut.

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