09.09.13 06:35 Uhr
 760
 

Kartellamt verhängt Millionenstrafen gegen Wursthersteller wegen Preisabsprachen

Das Kartellamt hat in den letzten vier Jahren gegen 24 Unternehmen aus der Wurstbranche Untersuchungen angestellt und will bald die ersten Strafen verhängen, die sich insgesamt im dreistelligen Millionenbereich befinden sollen.

Ins Rollen gekommen war das Ganze durch eine anonyme Anzeige gegen die Firma Heinrich Nölke, die den meisten Verbrauchern besser bekannt ist unter dem Namen Gutfried. Es waren fast alle namhaften Hersteller an den Preisabsprachen beteiligt.

Wolfgang Ingold, Präsident des Verbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie, warnt vor zu hohen Strafen für die Hersteller, da dies zu einer existenziellen Bedrohung einzelner Unternehmen führen würde.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Nightvision
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Industrie, Wurst, Kartellamt, Preisabsprache
Quelle: www.zeit.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

20 soziale Rechte: Flexible Arbeitszeiten in ganz Europa für Eltern geplant
Schweiz: Weltgrößter Zementhersteller bezahlte Terrorgruppen in Syrien
Nach Referendum wirbt Türkei wieder um Wirtschaftshilfe aus Deutschland

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
09.09.2013 07:10 Uhr von brycer
 
+9 | -0
 
ANZEIGEN
"...Wolfgang Ingold, Präsident des Verbandes der Deutschen Fleischwarenindustrie, warnt vor zu hohen Strafen für die Hersteller, da dies zu einer existenziellen Bedrohung einzelner Unternehmen führen würde." <-- Aber klar doch! Natürlich wird es niedrige Strafen für die Hersteller geben, damit sie dann im selben Stil weiter machen können, da sie ja sowieso nichts zu befürchten haben. ;-P
Erst die Taschen so voll machen wie es nur irgendwie geht, aber dann Muffensausen bekommen wenn die Sache auffliegt.
Warum fordert dieser Herr Ingold wohl niedrige Strafen? Weil er selber in die Sache verwickelt ist und er von dem ´erwirtschafteten´ Geld möglichst wenig wieder abgeben will?
Wenn sich ein Unternehmen nur mit illegalen Machenschaften über Wasser halten kann, dann stimmt da was nicht und es ist im Endefekt nicht schade drum.
Und wenn dabei die gesamte deutsche Wurstindustrie den Bach runter geht, dann war sie anscheinend nicht so ganz gesund. Denn die Strafen werden mit Sicherheit geringer sein als der Gewinn den sie durch solche Machenschaften maximiert haben.
Kommentar ansehen
09.09.2013 07:42 Uhr von mudface