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Indische Regierung votiert für Gesetz gegen händische Fäkalienentfernung aus WC

Abgeordnete in New Delhi brachten eine Gesetzesvorlage ein, in der es künftig nicht erlaubt wird, dass es Beschäftigte geben soll, welche die Fäkalien mittels Hand aus den Toiletten zu beseitigen haben. Zuwiderhandelnden, also hierfür zuständige Arbeitgeber, droht eine Geldstrafe oder eine einjährige Haft.

Das nun verabschiedete Gesetz verwies vor allem auf "die unmenschliche Praxis" dieser noch immer stattfindenden WC-Reinigung per Hand. Es bestünde ein Recht auf menschliche Würde, so die Ministerin für Soziales, Kumari Selja.

In Indien gibt es zwar seit 1993 ein Verbot gegen diese Art von manueller Toilettenentleerung, doch blieb sie seither meist wirkungslos. Der Staat hat wegen fehlenden Abwasser- und Sanitärbereichen den 600 Millionen Bewohnern gegenüber riesige Probleme. Es gebe mehr Tempel als Toiletten.


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WebReporter: LuckyBull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Indien, Gesetz, WC, Reinigung
Quelle: www.nachrichten.at

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