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Französische Firma will statt Microsoft den Windows XP-Support übernehmen

Die französische Firma Arkoon will nach dem Ende des offiziellen Supports für das Betriebssystem Windows XP von Microsoft für die Sicherheit des Systems da sein.

Der Support von Windows XP durch Software-Gigant Microsoft wird am 8. April 2014 enden. Danach will Arkoon für die noch vorhandenen 500 bis 600 Millionen XP-Nutzer den Support übernehmen.

Microsoft wird nur noch Support für Premiumkunden von Windows XP bieten. Dieser kostet allerdings 200 Euro pro Jahr. Arkoon will auch die anderen Nutzer ab April 2014 mit Updates versorgen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Microsoft, Windows, Windows XP, Support
Quelle: www.gamestar.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2013 15:58 Uhr von matoro
 
+18 | -8
 
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es gibt zu viele XP-firmen PCs mit teuerer software die nur auf XP läuft, also richtiger schritt
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08.09.2013 16:08 Uhr von Phoenix3141
 
+11 | -1
 
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Ich kann mir kaum vorstellen, dass Microsoft dieser Maßnahme zustimmen wird. Schließlich wird der Sinn hinter der EInstellung des Supports wohl der sein, dass man die XP Kunden mittelfristig zum Kauf neuer Softwarelizenzen bewegen möchte. Mit einer Erlaubnis zum Weiterführen des Supports würde Microsoft sich somit ja selber das Geschäft ruinieren.
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08.09.2013 16:19 Uhr von mymomo
 
+2 | -4
 
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@phoenix...
wer will es ihnen denn verbieten? klar wird das MS nicht schmecken, aber ne software zu schreiben (in diesem fall wird es halt ein windows-patch sein) und diese dann zu verteilen, kann ihnen denke ich nicht so einfach verboten werden...
ebenso wird man sie nicht davon abhalten können damit zu werben "wenn sie probleme mit windows haben, dann rufen sie bei uns an und erhalten hilfe"...
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08.09.2013 16:22 Uhr von kingoftf
 
+8 | -8
 
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Ein Patchwork OS am Leben zu erhalten ist doch Quatsch und sicherlich auch nicht umsonst aus Nächstenliebe von der Firma zu erwarten.

XP ist Geschichte, irgendwann sollte es der letzte User auch begreifen
Ohne XXX SP und Patches läuft das doch gar nicht mehr nativ auf aktueller Hardware
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08.09.2013 16:56 Uhr von free4gaza
 
+7 | -12
 
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XP ist tot und wer es noch nutzt, ist selbst schuld.
Und die Begründung: es gibt zuviele XP-Firmen-PCs
die mit teuren (veralteten)Software ausgestattet sind,
ist auch lächerlich.

Windows Vista/7/8 Archtiktur gibts seit 2007
und alle Software-Entwickler haben bereits ein neuere Version zur Verfügung gestellt.
Wie wäre es mit bezahlen?
Wenn die PCs für die Umsätze beitragen, muss man halt auch in neuere PCs investieren. Das Kapital steht ja nicht umsonst zur Verfügung ,desweiteren sind diese auch absetzbar..
Man man man.
Microsoft war schon großzügig, dass Sie ein Betriebssystem 12 Jahre unterstützten.
Ich wundere mich auf für die Leute , die für paar Euro Unterschied für Vista entscheiden.

Genauso die Windows 8 disser, die sich mit Win8 noch nie auseinandergesetzt haben.
Man kann das Startmenü ohne Mühe installieren und Metro Oberfläche entfernen können. (war nach 3 Wochen nach Veröffentlichung von Win8 verfügbar !)

[ nachträglich editiert von free4gaza ]
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08.09.2013 17:15 Uhr von 4ZN
 
+4 | -2
 
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Viele Firmensoftware ist eben nicht von der Stange, sondern speziell angefertigt. Da ist nicht automatisch gewährleistet, dass die Programme auf neueren Betriebssystemen laufen. Für Unternehmen stellt sich einfach die Frage, wann es sich lohnt umzusteigen. Das ist erst dann der Fall, wenn man neuere Programme benötigt, die nicht mehr auf XP laufen. Solange das nicht der Fall ist, muss man auch nicht zwingend umsteigen.
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08.09.2013 17:40 Uhr von svhelden
 
+5 | -0
 
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Bin ja mal gespannt, wie die Firma beispielsweise Sicherheitslücken im Windows-Kernel schließen will. Ginge ja höchstens über einen Treiber, der den Kernel manipuliert - dazu müssten sie aber Reverse-Engineering-Techniken anwenden, die im Windows-Lizenzvertrag verboten sind.
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08.09.2013 17:44 Uhr von majorpain
 
+4 | -0
 
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@4ZN

Da gebe ich dir 100% recht aber meistens kommen diese Rechner auch in ein extra Netz keine Verbindung zur Außenwelt.


Ich habe dieses Jahr eine Inventur bei einem großen Automobilzuliefer durchgeführt. Man glaub nicht was man da noch findet. XP war recht neu. Windows 7 gab es. Aber habe so Exoten rausgeholt wie Windows 3.11, MS-Dos und ein paar wo ich noch nie gehört haben die waren dort Produktiv im Einsatz. Die Umrüstung neuer Software etc. kann ganz schön teuer werden es waren 70.000 € war denen zu viel wenn das alte doch geht.
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08.09.2013 18:33 Uhr von Brain.exe
 
+6 | -0
 
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matoro genau für diese Firmen gibt es den Premiumdienst, 200$ sollten pro jahr schon drin sein oder nicht?

Ich würde da als Firma doch eher Microsoft vertrauen als irgendeinem fremden Unternehmen.
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08.09.2013 18:55 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -1
 
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1. Denke ich kaum das diese PCs noch im Internet hängen.
2. kann man ja XP virtualiesieren und diese Programme darüber laufen lassen auf einem Server und die Programme z.B. im Win 8 laufen lassen als Remote App (kommt drauf an ob das machbar ist)

aber jedenfalls denke ich das diese PC mit diesen Spezialprogrammen eh nicht mehr in Inet hängen...

naja und wenn ist das ja eher das Problem der Firma wenn die gehackt werden und die Daten geklaut werden.... das muss ja dann jeder für sich selber Wissen was nun billiger ist, das System aktuallieseren oder Daten im schlimmsten Fall klauen lassen
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08.09.2013 19:47 Uhr von grosserbaer2
 
+2 | -0
 
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Dasganze Problem sind vielleiccht Programme die nur auf XP laufen und nicht auf einem neueren System.
Die Firmen von solchen Programmen gibt es nicht mehr und können keinen Support leisten.
Zb. CAD Programme.
Nicht jede Firma kann sich in der heutigen Wirtschaftslage ein neues CAD oder ERP Programm für mehrere 100k leisten.
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08.09.2013 22:47 Uhr von matoro
 
+0 | -0
 
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@brain.exe
nicht wirklich

[ nachträglich editiert von matoro ]
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09.09.2013 00:07 Uhr von Sound-X-M
 
+0 | -0
 
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ich find es klasse ich hab auch noch xp
xp ist und bleibt gut für mich zumindest
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09.09.2013 00:54 Uhr von mcdar
 
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XP ohne Online-Updates, klasse! Fix wie Nix und kann mehr als die neuen BS. Habe noch eine ganze Sammlung von Programmen und Treibern dafür. Wenn man noch die richtige Firewall hat(alles konfigurierbar), dann kann man sogar auch online gehen. Partitionieren ist da ein Muss, aber nicht mehr als 40GB. Für privates Restspeicher verwenden.
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09.09.2013 09:03 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -0
 
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@mcdar
XP ohne Online-Updates? Erklär das mal ner Firma dass sie offen wie ein Scheunentor mit ihren Firmendaten arbeiten sollen.

Können die ja ihre Betriebsgeheimnisse monatlich in der FAZ abdrucken lassen

XP kann also mehr als die neuen Betriebssysteme. Ja, unwahrscheinlich glaubhaft :D

Und Partitionen bis zu 40 GB sollen wofür genau da sein?

die neuen Spiele haben installiert alle so um die 10 bis 15 GB Speicherplatz. Willst für 3 Spiele eine Partition anlegen oder deinstallierst die SPiele nach Benutzung wieder?

Und der Privatnutzer interessiert hier noch ncihtmal weil es in erster Linie um FIrmenkunden geht.

Und da gibt es etliche Gründe die für schnellere und bessere Betriebssysteme sprechen.


Betreue gerade selber nen Kunden der auf Windows7 umsteigt und ein paar Programme von mir neuschreiben lassen muss...

Übrignes können sich die wenigsten Unternehmen es sich leisten ein unsupported OS zu nutzen
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09.09.2013 20:05 Uhr von mcdar
 
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@Lustig
-Für Firmen übernimmt die französische Firma ja den Support, und da gäbe es wahrscheinlich noch Konkurrenten. Schade dass es keine detailliert konfigurierbaren Router gibt ;)
-XP hat z.B. die Funktion, das was man gerade hört aufzuzeichnen usw.
-Wenn man sich Spiele installiert, kann man dafür locker auf D: einen Ordner namens Games anlegen, und dort die Files speichern. So konzentrieren sich die Schreibvorgänge auf der Platte nicht nur auf einen Teil dieser usw.

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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