08.09.13 13:57 Uhr
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Funksprüche: Baschar al-Assad lehnte Giftgaseinsatz ab

Aus von der Bundeswehr abgehörten Funksprüchen soll hervorgehen, dass die syrische Armee schon seit Monaten darauf drängt, Giftgas gegen die Rebellen einzusetzen. Es könnte sogar dazu kommen, dass Assad die Kontrolle über das Militär verliert.

Das Flottendienstboot "Oker" soll die Funksprüche abgehört haben, so die "Bild am Sonntag". Das Spionageschiff ist derzeit vor der syrischen Küste unterwegs.

Assad habe die Forderung des Giftgaseinsatzes aber stets abgelehnt, so der Bericht weiter. So habe Assad wohl den Giftgaseinsatz am 21. August diesen Jahres nicht genehmigt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Baschar al-Assad, Assad, Giftgas, Funkspruch
Quelle: www.handelsblatt.com

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.09.2013 13:57 Uhr von Borgir
 
+33 | -1
 
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Mal sehen, wie mit dieser Nachricht in den USA umgegangen wird. Wahrscheinlich wird gar nicht damit umgegangen weil solche Nachrichten nicht ins kriegstreiberische Bild passen.
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08.09.2013 14:13 Uhr von TausendUnd2
 
+18 | -1
 
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Diese Nachricht ist sehr wohl nützlich für die Kriegsbefürworter.
"Es könnte sogar dazu kommen, dass Assad die Kontrolle über das Militär verliert." 
In den nächsten Wochen kommen bestimmt die Meldungen die fordern, dass verhindert werden müsse, dass die Armee eigenmächtig Giftgas einsetzt. Wir-müssen-die-Zivilbevölkerung-schützen und dürfen-nicht-weiter-zusehen-Blabla.
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08.09.2013 14:20 Uhr von ZzaiH
 
+12 | -3
 
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@tausdenund2

seh ich auch so, das volk glaubt nicht an einen giftgaseinsatz von assad (warum auch? keine beweise und es wäre zu seinem schaden)
dann wird eben akt2 gespielt - assad ist zwar gegen das giftgas aber er hat es nicht mehr unter kontrolle und nun muss man das land trotzdem kaputtbomben äh retten...

btw: obama will in 30 tagen ohne bodentruppen eine mobile armee vernichten - wers glaubt...
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08.09.2013 14:31 Uhr von skipjack
 
+7 | -1
 
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Aber Hallo:

Wenn das Handelsblatt schon solche Nachrichten druck, predige ich:

Wieder ein Krieg, der Benzinpreise steigen lassen wird...
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08.09.2013 14:52 Uhr von swingdeinding
 
+14 | -1
 
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Dieser ganze Inszenierte Gasangriff nervt einfach nur noch, da sind 100.000 Menschen durch die Invasion von alqaida Rebellen gestorben.
Aber wegen 1000 Gas Opfer macht man ein Fass auf.
Hoffentlich schafft es der Assad diese von den USA und Saudi Arabien unterstützten Terroristen fertig zu machen.
Der Assad sollte eine Auszeichnung für das abschlachten von Jihadisten bekommen.
Jeden Donnerstag und Freitag wird in Syrien gegen die terrorristen Alqaida Rebellen demonstriert, hier in den Medien bekommt man davon nichts mit.

Die USA und Saudi Arabien benutzen diese Terroritsen für ihre Ziele, zbsp. um eine Region zu destabilieseren wie Lybien oder Syrien.
Und diese blöden Terroristen merken nicht einmal das sie von beiden Seiten ausgenutzt werden.

Videclip von Infowar auf Deutsch
Cliptitel: Alkaida 100% Pentagon gesteuert

http://www.youtube.com/...
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08.09.2013 15:25 Uhr von Perisecor
 
+3 | -14
 
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08.09.2013 15:51 Uhr von Wolfram_Pertiller
 
+1 | -1
 
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Vielleicht braucht Obama auch nur einen Grund um seinen Bluthund Kerry zurückpfeifen zu können. Mit dem Angriff scheinen sie sich im Bezug auf Iran, Libanon und Russland etwas übernommen zu haben.

Solche Sachen müssen ähnlich wie bei Irak, Afghanistan und Libyen vorher mit allen Parteien hinter verschlossener Tür abgesprochen werden.
Konnte man sich früher noch mit Russland einigen, so scheint es diesmal aufgrund des Zögerns anders zu sein...

Daran, dass Syrien im Vorfeld von den Chinesen und Russen fett gemacht wurde, scheint dieses Zögern nicht zu liegen...
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08.09.2013 16:01 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -2
 
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"Wenn Assads Armee Giftgas ohne seine Zustimmung eingesetzt hat, entlastet ihn das nicht."

Ach Blödsinn. Die haben keine Beweise und nur die Tatsache (angeblich) das MVW eingesetzt wurden. Und plötzlich kommt ein angeblich abgehörter Funkspruch (natürlich unverschlüsselt und mit wem eigentlich? Mit seinem Stab den er regelmäßig trifft?) der uns weis machen soll das das Militär eigenmächtig handelt. Ja klar.
Mann Mann Mann die Lügen waren auch schon mal besser. Man muss schon selten dämlich oder ideoligisch bearbeitet sein um das zu schlucken.
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08.09.2013 16:39 Uhr von Perisecor
 
+3 | -9
 
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@ CoffeMaker

Funksprüche wurden ja auch bereits von NSA und DIA abgehört.

Ob verschlüsselt oder nicht ist bei dem Alter der von der syrischen Armee verwendeten Kommunikationsmittel unerheblich.

Und natürlich trifft Assad - bzw. auch die militärische Führung - ihre Korps-Kommandanten, Divisions-Kommandanten etc. nicht täglich. Wie auch. Die wären ja nur am hin und her reisen.




" Man muss schon selten dämlich oder ideoligisch bearbeitet sein um das zu schlucken."

Große Worte für jemanden wie dich, der von Militär und Nachrichtendienst null Ahnung hat. Nicht nur in deinem Kommentar hier, sondern auch in der Vergangenheit.
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08.09.2013 18:04 Uhr von Mankind3
 
+4 | -0
 
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@Perisecor

Warum sollten wir den USA und Nachrichtendiensten noch glauben?

Die Öffentlichkeit wurde im Irak schon belogen um einen Krieg zu rechtfertigen.

Und du solltest auch wissen, Wer einmal lügt dem glaubt man nicht mehr.
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08.09.2013 22:46 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ Mankind3

"Warum sollten wir den USA und Nachrichtendiensten noch glauben?"

Du und andere versteifen sich auf ein paar wenige Punkte bei denen die USA gelogen haben - das machen Nationen nun einmal so.

Dem gegenüber stehen aber tausende Situationen, in denen die Wahrheit gesagt wurde.



"Und du solltest auch wissen, Wer einmal lügt dem glaubt man nicht mehr."

Und du solltest die Geschichte mit den Schafen und dem Wolf kennen. Irgendwann kommt der Wolf wirklich und dann frisst er alle Schafe und die Eltern des Lügenkindes schauen dumm.
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08.09.2013 23:00 Uhr von cheetah181
 
+1 | -1
 
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Egal wie man nun zu Syrien steht, aber das ist hier doch schon lange "wünsch dir was".

Assad wollte das gar nicht? Na dem Funkspruch können wir ja glauben, der passt schließlich zu unserer politischen Einstellung. Alles andere hingegen ist erfunden.
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08.09.2013 23:07 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Wäre doch eine gangbare Exit-Strategie für alle Seiten.

Assad kann ja jetzt sagen, das er keine Kontrolle über einige seiner (ABC-)Verbände mehr hat und bittet, diese zu zerschlagen. Damit würde er zwar zugeben, das es "seine" Armee gewesen ist, würde aber mehr oder weniger sein Gesicht behalten, da er ja "dagegen" war. Der "Westen" kann das Gesicht wahren, da man gezogene rote Linien eindrucksvoll als "durchgesetzt" vermelden kann.

...und am Ende kann man sich getrost zurücklehnen und selektiv die Rebellen pushen, die an Frieden interessiert sind und jene ausschalten, die nur an der Eskalation arbeiten. Sogar je nach Lage mit Assad. Für eine Nachkriegsplanung kann man ja "sogar" einen demokratischen Übergang ins Auge fassen und es dem Volk überlassen, zu entscheiden, ob sie dieser Regierung die bisherigen Verluste verzeiht - oder halt nicht.
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09.09.2013 08:44 Uhr von Mankind3
 
+0 | -0
 
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@perisecor

Andere Situationen sind in diesem Fall belanglos. Es ist hier gerade wieder fast die selbe Situation wie vor dem Irakfeldzug.

Man versucht ein militärische Eingreifen mit Beweisen zu rechtfertigen die keiner wirklich einsehen darf.

Das da niemand wirklich von überzeugt ist, wundert mich kein Stück.

[ nachträglich editiert von Mankind3 ]
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09.09.2013 14:15 Uhr von Perisecor
 
+1 | -0
 
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@ Mankind3

"Es ist hier gerade wieder fast die selbe Situation wie vor dem Irakfeldzug. "

Ja, und heute wissen wir, dass der Irak bis mindestens 1999 Chemiewaffen produzieren konnte und das Biowaffenprogramm 2001 wieder langsam gestartet wurde.
Wir wissen, dass die vermeintlichen Biowaffenlabore geliefert wurden - aber nicht zu diesem Zwecke eingesetzt wurden, Dual-Use eben.
Und wir wissen, dass der Irak nach wie vor über knapp 20% seiner produzierten Chemiewaffen keine Rechenschaft ablegen kann. Wurden sie wirklich vernichtet? Wie Saddam Hussein behauptet hat? Wurden sie in der Wüste versteckt, wie Hussein Kamel behauptet hat?
Ja, die Kernfakten des Irak-Krieges (massives Vorkommen an Chemiewaffen, größere Atomwaffenforschung, großes Biowaffenprogramm) haben so nicht zugetroffen.

Aber haben die Argumente der Kritiker zugetroffen? Nein, ebenfalls nicht. Chemiewaffen sind nach wie vor verschollen. Chemische Fabriken wurden vor 2003 wieder aufgebaut, obwohl dem Irak das verboten war - wenngleich sie noch nicht wieder aktiv genutzt wurden. Und das Öl ging in alle Welt - nur eben nicht an die USA. Und nun ziehen sich die USA auch noch mittelfristig aus dem Irak zurück - damit ist das Argument geostrategische Position sowieso vom Tisch. Und für die von ROBKAYE und ghost-rider immer so gerne vertretene NWO wäre ein Iran-feindlicher Irak sowieso besser gewesen, denn der hätte die Drecksarbeit übernehmen können.


Gibt es also ein paar Punkte, wegen denen man den USA nicht glauben sollte? Sicher.
Aber es gibt viel mehr Punkte, welche dafür sprechen, ihnen generell zu glauben.

Das bezieht sich jetzt nicht (nur) auf Syrien, sondern allgemein auf dieses Totschlagargument "die USA haben aber gelogen".


Nicht grundlos wurde hier ja der Kaukasuskrieg 2008 ins Spiel gebracht. ANNA, die Nachrichtenagentur welche als Hauptquelle der US-Gegner herhalten muss, kommt übrigens aus Abchasien. Und hat Putin und sein SVR nicht noch vor zwei Monaten geleugnet, dass das in Deutschland angeklagte Ehepaar seine Spione sind? Und sie nun doch freigekauft?

Das bedeutet natürlich nicht, dass Putin immer lügt, es zeigt aber auch, dass man Russland gegenüber mindestens so skeptisch sein sollte wie den USA.



"Man versucht ein militärische Eingreifen mit Beweisen zu rechtfertigen die keiner wirklich einsehen darf."

Ja, so ist das eben. Quellen müssen geschützt werden. Fiktives Beispiel: Stell dir vor die USA würden sagen "ja, unsere Hauptquelle ist Oberst al-Blablubbfubb, der ist ein israelischer Doppelagent und hat uns Beweise zugespielt, außerdem können wir die moderne russische XSSV2m-Verschlüsselung knacken und zusätzlich hatten wir den Syrer XY vor Ort, welcher für die CIA tätig ist.".


Dann würden drei Sachen passieren:
1) Man würde den USA nach wie vor nicht glauben, es würde sich also nichts ändern.
2) Die beiden Leute müssten fliehen oder würden verschwinden, was bedeutet, dass gar keine Informationen mehr fließen.
3) Die Syrer und alle anderen mit dieser Verschlüsselung würden diese ändern und man würde auch hier keine Informationen mehr bekommen.


Wie gesagt - das ist fiktiv. Aber man muss nun wirklich nicht Sherlock Holmes sein um zu erkennen, warum Nachrichtendienstquellen nicht preisgegeben werden.



"Das da niemand wirklich von überzeugt ist, wundert mich kein Stück."

Mich auch nicht. Nicht nur bei Shortnews erlebe ich mehrmals die Woche eine extreme Naivität, vor allem aber massive Unkenntnisse der meisten Leute bezüglich Nachrichtendiensten und Militär. Ich kann aber auch verstehen, dass das gerade in Deutschland zwei extrem stiefmütterlich behandelte Themen sind.
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09.09.2013 18:25 Uhr von cheetah181
 
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@Mankind3: "Andere Situationen sind in diesem Fall belanglos. Es ist hier gerade wieder fast die selbe Situation wie vor dem Irakfeldzug."

Im Irak wuste man nicht so genau, ob es Chemiewaffen gibt. Bzw. haben das die Kontrolleure sogar verneint! Trotzdem wurde angegriffen.

Hier sind alle Seiten einverstanden, dass jemand welche eingesetzt hat. Nur ist unklar, wer das war. Wenn auch einiges dafür spricht, dass es nicht irgendwelche Rebellen waren.

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