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Downsyndrom bei Mäusen abgewehrt - Anwendung für Menschen ist noch weit entfernt

Durch die einmalige Injektion eines veränderten Proteins mit einer Verbindung, die einen bestimmten Botenstoff an den Nervenzellen des Kleinhirns imitiert (SAG), konnte bei neugeborenen Labormäusen Trisomie 21 verhindert werden. Die Tiere zeigten nach einer Behandlung eine normale Gehirnentwicklung.

Roger Reeves und sein Team von der John Hopkins Universität in Baltimore führten dieses Experiment durch. Das Verhalten der vorgeburtlich mit dem Gendefekt behafteten Mäuse war nach der Behandlung das Gleiche wie das normaler Labormäuse.

Die Forscher geben jedoch zu Bedenken, dass das von ihnen angewandte Verfahren noch weit von einer Anwendung am wesentlich komplexeren menschlichen Organismus entfernt ist.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Maus, Protein, Anwendung, Down-Syndrom
Quelle: www.pharmazeutische-zeitung.de

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