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Stadt Hannover lässt 400 Straßennamen überprüfen

In Hannover überprüfen Historiker in der nächsten Zeit, ob Personen, die mit Ehrengräbern, auf Straßenschildern oder mit Schulbenennungen geehrt wurden, in Nazi-Machenschaften verstrickt waren.

Die Aktion kostet 100.000 Euro und dauert ein Jahr. Grund für die Aktion ist die Verstrickung des ehemaligen Landtagspräsidenten Hinrich-Wilhelm Kopf in den Nationalsozialismus.

Nach ihm sind der Platz vor dem Landtag und eine Schule in Kleefeld benannt. An Straßenschildern könne statt einer Umbenennung auch eine Zusatztafel angebaut werden, die auf Verknüpfungen hinweise.


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WebReporter: RobinHet
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stadt, Hannover, Überprüfung, Straßenname, Nazi-Regime
Quelle: www.haz.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2013 16:26 Uhr von -Count-
 
+30 | -3
 
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Im Fall einer Straßenumbenennung werden die Anwohner natürlich nicht gefragt, was sie von dieser halten, ebenso müssen sie auf eigene Kosten ihre Personalien ändern lassen. Das Ganze ist ebenso unsinnig wie unverschämt in meinen Augen.
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06.09.2013 16:29 Uhr von Joeiiii
 
+28 | -1
 
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Mit Zusatztafel sieht ein Straßenname sicher "toll" aus. Was will man denn auf die Zusatztafel schreiben? Vielleicht "Achtung Nazi"? Oder kommt ein Hakenkreuz dazu?

Das Problem hatte man bisher nicht, aber jetzt, 68 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs, hat man plötzlich eins? In Deutschland hat man offensichtlich keine größeren Probleme mehr!
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06.09.2013 16:35 Uhr von Jaecko
 
+4 | -2
 
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Und was, wenn einer nur zufällig so heisst, aber jemand total anderes war?
Soll ja z.B. mehrere Hans Meier geben.
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06.09.2013 16:55 Uhr von moegojo
 
+8 | -1
 
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ist immer schön zu sehen wie der staat sachen macht die keiner will. dafür gehe ich wählen.
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06.09.2013 17:01 Uhr von quade34
 
+9 | -2
 
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Und die Namen der Bolschewiken auf den Straßenschildern in den neuen Ländern löscht niemand.
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06.09.2013 17:27 Uhr von Lornsen
 
+3 | -2
 
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Hannover ist halt die langweiligste Landeshauptstadt ... mehr ist nicht drin.
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06.09.2013 18:28 Uhr von nrtm
 
+4 | -0
 
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meine fresse.
für was fürn scheiss die Euros aus dem Fenster geworfen werden...
Kapputte Schulen. Kapputte Strassen..
Aber ne dafür wird Geld ausgeben...
gibt doch genug Sozusagen Ehrenamtliche Schnüffler" Wie war das Vroniplag oder so...
Wie wäre es mit Strassen Namen Plag oder Streetplag kling moderner.
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06.09.2013 23:33 Uhr von Pixwiz
 
+1 | -0
 
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genau...und dann die rennerei, überall da wo deine adresse angegeben ist, diese zu ändern oder ändern zu lassen.
firmen brauchen neue geschäftspapiere etc. etc... - da hängt schon ein rattenschwanz dran, nur mit dem ausweis ist es längst nicht getan....
hier wird geld sinnlos verschleudert und unnötige kosten produziert.
ich schrei jetzt mal hier, hannover ist nicht so ganz in meiner reichweite...AAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHH!

EDIT:
ach, und alle jammern das der mist nicht vergessen werden darf und organisieren ausstellungen etc. - wo bleibt da die logik? sollen se halt schilder dranhängen - oder einfach so lassen, juckt seit bald 70 jahren keine s**

[ nachträglich editiert von Pixwiz ]
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21.09.2013 09:35 Uhr von DreihasenMichel2
 
+0 | -0
 
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Natürlich sind die 100.000 € eine Investition: Der Kreis nimmt ja dann jede Menge Geld von den Leuten ein, die ihre Adresse ändern müssen. 400 Straßen x durchschnittlich 500 Menschen x 20 € macht 4 Millionen € Umsatz. Also bedeutet da mindestens 2,5 Millionen € Reingewinn. Darum geht es. Wenn das dann durchkommt werden in ganz Deutschland die gleichen Maßnahmen erforderlich sein. Und was das bringt ist sensationell viel Geld vom armen Steuerzahler.
Das sind ekelhafte Lobbyisten. Die "Umerziehung" wirkt nicht mehr. Habt ihr das verstanden???

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