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Minijobber halten nicht viel von Rentenversicherungspflicht

Seit Anfang des Jahres müssen auch Minijobber in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen. Doch nur rund ein Viertel der Minijobber, die seit Januar 2013 in einer geringfügigen Beschäftigung arbeiten, gehen dieser Pflicht nach. Der Rest hat sich von der Versicherungspflicht befreit.

Dabei hatte Arbeitsministerin Ursula von der Leyen die Rentenversicherungspflicht unter anderem eingeführt, um die Altersarmut bei Geringverdienern einzudämmen. Denn mit jedem eingezahlten Rentenbeitrag erhöht sich der Rentenanspruch. Zudem genießen Rentenversicherte später den vollen Schutz der Rentenversicherung.

Doch angesichts der neuen Zahlen erklärt der Grünen-Politiker Strengmann-Kuhn die Versicherungspflicht für gescheitert. Die meisten Minijobber steuern weiter auf die Altersarmut zu. Von 2,6 Millionen neuen Minijobbern haben sich gerade einmal 610.000 Arbeitnehmer für den Rentenbeitrag entschieden.


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WebReporter: Bettina05
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Minijob, Rentenversicherung, Versicherungspflicht
Quelle: www.finanzen.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2013 16:28 Uhr von jschling
 
+21 | -3
 
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VersicherungsPFLICHT und, was mir nicht bewusst war, offensichtlich die Möglichkeit sich davon befreien zu lassen :-((
ja würde ich dann wohl auch tun :-))
wenn ich von einem Minijob normale Rentenbeiträge zahle, dann geh ich nach dem Arbeitsleben eh zum Amt und beantrage zusätzlich H4 - und ob ich vom Amt dann nur eine zusätzliche Unterstützung von 100-200 Euro erhalte, oder mir komplett die grob 600 Euro auszahlen lasse, macht vom Aufwand für den Empfänger doch keinen Unterschied :-))

hat die Ursula allen Ernstes gedacht, dass es jemanden gibt der noch blöder ist wie sie ?
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06.09.2013 16:46 Uhr von polyphem
 
+20 | -1
 
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Wovon sollen die denn auch eine Rente selbst finanzieren, wenn sie gegenwärtig schon kaum über die Runden kommen? Aber wie sagt die FDP so gern? HAUPTSACHE JOBS.
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06.09.2013 17:24 Uhr von FredDurst82
 
+2 | -2
 
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Hätte ich kein Problem mit, wenn ich statt 400€ (nicht mal) 700€ verdiene, kann ich monatlich auch gerne 100€ in die Rentenkasse einzahlen, bei nicht mal 400€ könnense mich halt am arsch lecken.
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06.09.2013 17:34 Uhr von Lornsen
 
+2 | -5
 
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sollten sie tun. sie erfüllen Wartezeiten, zahlen wenig ein und haben später ein Recht auf eine Grundrente, die im Verhältnis zu den paar Murmeln die sie einzahlen, riesig ist.
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06.09.2013 18:09 Uhr von AllesSchonWeg-.-
 
+9 | -1
 
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"Die meisten Minijobber steuern weiter auf die Altersarmut zu. Von 2,6 Millionen neuen Minijobbern haben sich gerade einmal 610.000 Arbeitnehmer für den Rentenbeitrag entschieden.", so STRENGMANN-KUHN, ein weiterer ungebildeter politiker, der keine ahnung hat, was er da erzählt...

lasst es euch mal auf der zunge zergehen. er stellt es so dar, als ob die minijobber selbst schuld wären. ich bekomme mich hier gerade nicht mehr einxD
..wusste gar net, dass politik auch lustig sein kann!
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06.09.2013 18:21 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+7 | -0
 
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Diese Situation haben wir in erster Linie Rot-Grün und in zweiter Schwart-Gelb zu verdanken, also sollten wir uns auch am 22.09.2013 dafür erkenntlich zeigen, oder?
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06.09.2013 18:44 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+6 | -0
 
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Letztens ging bei meiner Frau auf der Arbeit eine Frau in Rente die vorher knapp 20 Jahre in einem Minijob gearbeitet hatte (Nicht Sozialabgabepflichtig) sie hatte einen offiziellen Anspruch auf 2 € Rente im Monat, natürlich wird das dann zur Mindestrente aufgestockt, aber seien wir mal ehrlich mist ist das schon.
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06.09.2013 19:13 Uhr von HeiligerSchnitter
 
+2 | -1
 
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@ Child_of_Sun_24

Mich würde mal interessieren, was die Frau an Rente bekäme, wenn sie während der Zeit im Minijob in die Rentenkasse eingezahlt hätte.
Sie würde doch bestimmt auch nur die Mindestrente bekommen.
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06.09.2013 20:15 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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Die zu zahlende Differenz von 3,9% betragen bei einem Einkommen von 450€ immerhin 17,55€/Monat. Aber: Pro Jahr im Minijob erwirbt man auf die Art gerade mal Rentenansprüche von 4,50€. Verzichtet man auf die Zuzahlung,sind es noch 3,57€. Heißt: Man soll jetzt 210,60€ pro Jahr einzahlen, um später mal 11,16€ pro Jahr (0,93€ x 12 Monate) mehr Rente zu bekommen. Und ob man die überhaupt noch kriegt,ist doch ziemlich fragwürdig. Kein Wunder,daß sich die Leute lieber dafür entscheiden, die Kohle jetzt zur Verfügung zu haben.


[ nachträglich editiert von Marco Werner ]
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06.09.2013 20:17 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -1
 
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@HeiligerSchnitter

Wird wahrscheinlich so sein, aber wenigstens wäre diese dann sicher. :-)

Man darf wirklich nicht drüber Nachdenken was da noch alles auf uns zukommt.
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06.09.2013 20:50 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
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Wenn die Minijobber tagtäglich am hungern und darben sind, wo sind denn bitte die Protestmärsche auf der Straße? Die IGler gehen für 3 lausige Prozent mehr schon raus, es wird doch möglich sein eine Gesellschaft für Geringverdiener zu gründen die das dann für ebendiese Gruppe erledigt.

Mitglieder müsste so einem Verein ja scharenweise zulaufen und durch die Besetzungen in meist essentiellen Positionen des täglichen Lebens wie Reinigungspersonal und Lageristen hat man bei einen Generalstreik auch eine gute Position um Forderungen stellen.

Tut mir leid wenn ich etwas zynisch rüber komme, aber das was ich draußen auf der Straße sehe (gähnende Leere) und das, was ihr hier schreibt, passt nicht zusammen.

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