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G20 thematisieren Steuerflucht großer Konzerne

Zahlreiche multinationale Konzerne nutzen die Steuerpolitik aus, indem sie ihre Gewinne von A nach B schieben, bis die Länder, in denen sie agieren, kaum Steuerzahlungen zu Gesicht bekommen.

Eher langfristig will man das nun ändern und zumindest beginnend ab 2015 zwischen den Staaten einen Informationsaustausch starten, um die Steuerflucht in den G20-Staaten einzudämmen.

Über konkretere Gegenmaßnahmen konnte man sich noch nicht einigen. Internationale Standards müssten erst erarbeitet werden. Eine Grundlage könnte aber die US-Gesetzgebung Fatca werden.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Konzern, G20, Steuerflucht
Quelle: www.recklinghaeuser-zeitung.de

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07.09.2013 15:18 Uhr von Atatuerke
 
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Im Schatten des Kriegsgetöses hat der G 20-Gipfel eine weitreichende Entscheidung getroffen. In Zukunft werden die Steuer-Daten jedes einzelnen Bürgers weltweit verfügbar gemacht. Vordergründig geht es um Steuerflucht. Tatsächlich geht es darum, dass die Staaten-Gemeinschaft die lückenlose Kontrolle über die finanziellen Verhältnisse jedes einzelnen Bürgers übernehmen wird. Der Gipfel markiert einen Meilenstein auf dem Weg zur umfassenden Enteignung der Bürger.

Es soll einen internationaler Standard entwickeln werden, um Steuerdaten über Ländergrenzen hinweg automatisiert auszutauschen.
Dieser scheinbar harmlose Beschluss ist der Beschluss, den globalen, gläsernen Bürger zu schaffen.

Automatisiert und über Ländergrenzen hinweg.

Ohne Transparenz, ohne demokratische Kontrolle.

Der einzige, der in Zukunft kontrolliert wird, ist der Bürger.

So heißt es unter Punkt 51 des Dokuments:

„Wir rufen alle anderen Staaten auf, sich uns zum frühestmöglichen Zeitpunkt anzuschließen. Wir sind entschlossen, einen automatischen Austausch von Informationen zu einem globalen Standard zu erheben. Wir müssen die Vertraulichkeit und den richtigen Gebrauch der ausgetauschten Informationen sicherstellen. Wir unterstützen vollständig die Zusammenarbeit der OECD mit den G 20-Staaten, die darauf abzielt, einen solchen Standard für den automatischen Austausch der Information bis spätestens Februar 2014 zu präsentieren. Die technischen Modalitäten eines effektiven, automatischen Austauschs sollen bis spätestens Mitte 2014 parallel finalisiert werden. Wir erwarten, dass wir Ende 2015 mit dem automatischen Austausch der Informationen über Steuer-Angelegenheiten zum Ende des Jahres 2015 beginnen werden. Wir ersuchen das Globale Forum (der OECD, Anm. d. Red.), einen Mechanismus zur Überprüfung und Kontrolle der Implementierung des neuen globalen Standards zum automatischen Austausch von Informationen zu errichten.“

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