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Australien: Hunderte Tausendfüßler sollen Zugkollision verursacht haben

Im australischen Clarkson fuhr ein Zug auf einen stillstehenden Zug am Bahnhof auf. Dabei wurden sechs Personen verletzt. Jetzt glaubt man die Unfallursache gefunden zu haben: Man fand auf den Gleisen Hunderte zerquetschte Tausendfüßler.

Man geht davon aus, dass die Gleise durch das Zerquetschen der Tiere glitschig wurden und der Zug deshalb nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte. Bei den Tieren soll es sich um so genannte schwarze portugiesische Tausendfüßler handeln.

Bereits 2009 kam es zu einem ähnlichen Zwischenfall, als Tausende dieser Tiere die Gleise überquerten. Sie verursachten Zugausfälle und Verspätungen. Die Tausendfüßler wurden 1953 nach Australien importiert und haben sich seitdem zu einer regelrechten Plage entwickelt.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Australien, Zug, Kollision, Tausendfüßler
Quelle: news.sky.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2013 13:33 Uhr von langweiler48
 
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Was fuer Experten haben denn diese These aufgestellt. Nach meinen technischen Kenntnissen wird jeder Wagen bei Betaetigung der Bremse seperat abgebremst. Lassen wir es Tausende dieser Tiere gewesen sein. Die belegen die Gleise auf etwa 20m. Angenommen der Zug hat 25 Waggons mit 50 Achsen, dies sind 100 Bremsen die zur Verfuegung stehen. Rechnen wir zudem eine durchschnittliche Laenge von 7 m (eher zu klein) ist der gesamte Zug 175 m lang. Wer kann mir jetzt erklaeren, dass diese 20 m der Anlass war, dass der Zug nicht mehr rechtzeitig zum Stillstand kommt.
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06.09.2013 13:53 Uhr von DelphiKing
 
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@langweiler48: Da kennen sich die Experten vor Ort wohl weniger gut aus als du daheim in deinem PC-Sessel… wie ärgerlich für die Idioten da unten, die jetzt eine völlig falsche Theorie haben.

Es ist jedenfalls undenkbar, dass die Tausendfüßler nicht alle geordnet als Gruppe auf einem 20m breiten Übergang die Bahnschienen überqueren. Schließlich kommen die Tiere nur in einem 20m breiten Areal in ganz Australien vor. Absolut.
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06.09.2013 13:58 Uhr von Major_Sepp
 
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langweiler

Diese Aussage würde ich an deiner Stelle mal überdenken. Wenn hunderte Tausendfüßler zerquetscht wurden sind das nur die Tiere, die sich direkt auf den Schienen befunden haben. Wahrscheinlich haben sich tausende weitere in der Nähe oder im Gleisbett befunden und dementsprechend überlebt.

Nun lass da mal nen Zug drüber fahren. Dem ersten macht es nichts, wie du schon erwähnt hast bremsen die Waggons einzeln. Er zerquetscht aber die Tiere und die Räder verteilen die Schleimspur auf einer weiten Strecke.

Der nächste Zug hat dann ein Problem, selbst wenn der ursprüngliche Abschnitt nur 20 Meter betragen hat....

Ich gehe aber hier von einer "Massenwanderung" aus und somit dürften sich die Tiere auch über eine breitere Strecke verteilt haben. Die Tausendfüßler setzen sich ja nicht direkt auf die Schiene und warten darauf bis der Zug kommt...^^

[ nachträglich editiert von Major_Sepp ]
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06.09.2013 14:19 Uhr von langweiler48
 
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Delphi

Ich habe in meinem 1. Kommentar noch einige Gegebenheiten nicht aufgezaehlt, was ich auch angesichts dessen, dass die Gruende meines Vedachts, dass es so nicht passiert sein kann, von dir einfach ignoriert werden, tun werde.

Aber ein Erlebnis muss ich noch los werden. Als 5 jaehriger habe mal Urlaub bei meinem Onkel gemacht, der an einer 2-gleisigen Bahnlinie in einem Haus gewohnt hat, wo auch das Schrankenwaertethaeuschen untergebracht war. Das Haus war also sehr dich an den Gleisen. Ich legte einen der Schottersteine auf eine Schiene. Als der Zug dann ueber den Stein fuhr, ist dieser wie eine Granate explotiert. Ich hatte mehr Glueck als Verstand, den ich wurde nicht getroffen. Es war aber fuer mich eine Lehre fuers ganze Leben und ein Beweis welche Kraefte ein Zug auf den Schienen freigeben kann.
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06.09.2013 15:50 Uhr von Karl-Paul-Otto
 
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@langweiler48

Bei "mehr Glück als Verstand" muss ich dir uneingeschränkt recht geben. Außerdem heisst es "explodiert" und in einem anderen deiner Kommentare hätte es "Alkoholiker" heißen müssen . . .

Wo steht eigentlich geschrieben, daß die Tierchen genau da auf den Schienen waren wo der Bremsvorgang begann? Es können durchaus vorher bereits mehrere Züge dort Insekten geplättet haben. Des Weiteren spielt auch die Bauart der Bremsen eine Rolle. Wirkt die Bremse per Klotz auf die Lauffläche oder ist die Bremse eine separate Einrichtung auf der Welle? Wenn man in Betracht zieht, das der Bremsweg sich bereits bei leichter Feuchtigkeit auf dem Gleis erheblich verlängert, dann ist es keineswegs abwegig, das hier die Insekten Schuld an dem Unfall haben.
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07.09.2013 08:59 Uhr von SergejFaehrlich
 
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Es heißt Tausendfüßer, nicht -füßler

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