06.09.13 12:44 Uhr
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Landgericht Mönchengladbach: Google gewinnt Prozess um Suchindex-Ergebnisse

Ein Düsseldorfer Geschichtsprofessor hatte vor dem Landgericht Mönchengladbach geklagt und sah seine Persönlichkeitsrechte verletzt. Google verwies auf eine Seite, von der er sich verunglimpft fühlte.

Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, dass der klagende Professor sich mit dem Betreiber der fraglichen Seite auseinanderzusetzen habe, da Google nicht der Verfasser des Textes sei.

Eine Löschung des Eintrags würde dem Beschäftigungsfeld der Suchmaschine Google widersprechen und wirtschaftlich einschränken. Google müsse auch die Inhalte nicht prüfen.


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WebReporter: Sittichvieh
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Urteil, Google
Quelle: www.heise.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2013 13:14 Uhr von jschling
 
+5 | -1
 
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auch wenn ich das Urteil korrekt finde wundert es mich doch sehr
Google muss die angebotenen Links also nicht überprüfen und nicht mal bei Kentniss entfernen - wer dagegen auf seiner Webseite z.B. auf Musik- und Videodownloads verlinkt steht schon mit einem Bein im Knast
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06.09.2013 13:17 Uhr von Falap6
 
+6 | -1
 
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Interessant. Die Frau unseres ehemaligen Bundespräsidenten hat hingegen Recht bekommen, als ihr die Inhalte des Autocomplete von google nicht gefallen haben und diese gelöscht haben wollte.
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06.09.2013 14:08 Uhr von Falap6
 
+0 | -1
 
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Es wird angezeigt, was häufig gesucht wird. bzw. zu welchem Suchbegriff es potenziell Seiten gibt. Für das automatische Anzeigen dieser Inhalte, von denen google ebenfalls nicht der Urheber ist, ist google verantwortlich, für das Anzeigen von Seiten, hingegen nicht.

Wie gesagt, sehr interessant, wo die Rechtssprechung hier die Grenze zieht.
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06.09.2013 17:33 Uhr von Falap6
 
+0 | -2
 
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@blubb
und dass Urteile unterschiedlich ausfallen, je nachdem wer klagt...

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