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Maastricht: Coffeeshops werden nicht mehr belangt

Am 27. Juni verurteilte das Strafgericht in Maastricht mehrere Coffeeshop-Betreiber, da sie Cannabis an Nicht-Einheimische verkauft hatten. Das Urteil wurde nun seitens des Gerichts wieder aufgehoben.

Der örtliche Polizeirichter befand, dass die Staatsanwaltschaft gar nicht strafrechtlich in Erscheinung treten durfte. Die örtliche Drogenpolitik sei eine Angelegenheit der Gemeinde und könne nicht strafrechtlich die Betreiber belangen. Diese Entscheidung wurde mit großer Überraschung aufgenommen.

Die Gemeinde behauptet, dass das Verbot des Verkaufs an Nicht-Einheimische dazu diene, die Belästigung im Ort zu verhindern. Dies sei jedoch nicht gegeben, da durch illegale Drugrunner auf den Straßen, die innerörtliche Belästigung erheblich steigen würde.


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Verbot, Coffeeshop, Maastricht
Quelle: keinwietpas.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2013 12:48 Uhr von HelgaMaria
 
+26 | -0
 
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Man glaubt es kaum, aber es hat den Anschein, dass weltweit Marihuana endlich akzeptiert wird.

Vom THC mal abgesehen, wird vielleicht auch der industriellen Verarbeitung des Materials der Weg freigemacht.

Hanffasern sind denen der Baumwolle weit überlegen. Auch kann man daraus haltbares Papier herstellen, ohne Bäume fällen zu müssen.

Es ist ein Unding, dass diese Pflanze dermaßen boykottiert wurde, wo sie in sovielen Bereichen nützlich eingesetzt werden kann.

[ nachträglich editiert von HelgaMaria ]
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06.09.2013 12:57 Uhr von Exilant33
 
+12 | -0
 
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Wie du schon sagtest: man kann Kleidung und Papier herstellen! Rate mal warum die Pflanze so einen Abneigung hat, nämlich genau deswegen, kann ja nicht sein das man billig Menschen versorgen könnte, vom medizinischen nutzen mal abgesehen!
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06.09.2013 13:15 Uhr von HelgaMaria
 
+9 | -0
 
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Genau, diese Pflanze stellt vielen wirtschaftlichen Bereichen eine zu starke Konkurrenz dar.

Die Pharma - Industrie hätte erhebliche Einbußen bei Schmerz- und Beruhigungsmitteln zu verzeichnen. Wie viele Jahrunderte hat der Mensch Marihuana eingesetzt gegen Schlafstörungen, Schmerzen, Unruhe, Appetitlosigkeit etc.

Baumwolle bräuchte man praktisch überhaupt nicht mehr. Hanffasern sind haltbarer und leicht zu verarbeiten. Segel für Schiffe wurden daraus gefertigt, Taue und Seile ebenfalls.

Kleidung, Taschen und andere Dinge aus Stoff wäre haltbarer, somit hätten auch diese Hersteller weniger Umsatz zu verbuchen.

Papier, welches aus Hanf gefertigt wurde hat Jahrtausende überdauert. Zudem ist das Material biologisch abbaubar und leicht anzubauen.

Wenn wir endlich aufhören, immer nur gewinnorientiert zu denken und vernünftig und nachhaltig wirtschaften, dann wird Hanf sein großes Comeback erleben. Vielleicht dürfen wir das ja noch erleben.
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06.09.2013 13:19 Uhr von GroundHound
 
+8 | -0
 
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Absolut richtig. Der Verkauf an Ausländer geschieht jetzt unter der Hand vor den Coffeeshops.

Das Verbot ist also voll nach hinten los gegangen.
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06.09.2013 14:28 Uhr von mardnx
 
+4 | -0
 
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ergänzung @helgamaria

bio-sprit kann man auch daraus machen :)

man kann erkennen wer danach alles arbeitslos werden würde wenn das anbauen legal wäre...

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