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Belgien/Menen: Französisch ist tabu für Beamte - Künftig nur noch Handzeichen

In der flämischen Ortschaft Menen treibt der belgische Sprachenstreit derzeit ziemlich seltsame Blüten. Den Beamten wurde dort jetzt verboten, sich mit den Bürgern auf Französisch zu unterhalten. Stattdessen soll die Verständigung per Handzeichen erfolgen.

In Belgien gibt es ein Gesetz, das besagt, dass in Flandern als Amtssprache auf Niederländisch zurückgegriffen wird. Da die Stadt aber in der Nähe zur französischen Grenze liegt, beherrschen nur wenige Bürger Niederländisch.

Jetzt will man Französisch aus den Ämtern verbannen. Die kommunalen Bediensteten sollen künftig mit Handzeichen und Piktogrammen reagieren, wenn man sie auf Französisch anspricht. Ihnen ist sogar erlaubt, einfach komplett zu schweigen.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Belgien, Beamte, Französisch, Niederländisch, Flandern
Quelle: www.tageblatt.lu

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06.09.2013 14:34 Uhr von Gierin
 
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Und wenn ich Hunger habe und ein Cordon Bleu mit Pommes will, muss ich dann "blauwe cord met vrijheid frits" sagen?

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