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"Bullrun": NSA konnte mit Hilfe von IT-Firmen die gängigsten Internetverschlüsselungen knacken

Dokumente des NSA-Whistleblowers Edward Snowden konnte der US-Geheimdienst die verbreitetsten Verschlüsselungen im Internet knacken. Dabei hätten dem Geheimdienst nach Gerichtsschlüssen einige IT-Firmen geholfen.

Der Geheimdienst nutzte Supercomputer, technische Tricks und seine Überzeugungskünste gegenüber IT-Unternehmen, um die Verschlüsselungen zu knacken oder zu umgehen.

Das dazugehörige Programm der NSA hörte auf den Namen "Bullrun" und kostete Milliarden Dollar. Von dem Programm wussten nur Partnerbehörden in Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Australien.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hilfe, IT, NSA, Firmen, Verschlüsselung
Quelle: www.handelsblatt.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2013 07:28 Uhr von muhkuh27
 
+9 | -0
 
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Ohne Snowden wüsste man immernoch nix davon..
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06.09.2013 07:42 Uhr von Jaecko
 
+2 | -1
 
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D.h. einfach selber eine "nicht gängige" Verschlüsselung ausdenken...
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06.09.2013 08:45 Uhr von Adam_R.
 
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"Die Behörde habe mit Supercomputern, technischen Tricks, Gerichtsbeschlüssen und einiger Überzeugungsarbeit bei IT-Unternehmen die Mehrheit der bekannten Verschlüsselungssysteme geknackt oder umgangen"

"Seine Analysten hätten es zuletzt besonders auf Ziele wie Google, Yahoo, Facebook und Microsoft abgesehen."

Das ist jetzt nicht wirklich was Überaschendes. Solange AES-256 nicht geknackt werden kann sind das jetzt nicht so grosse Neuigkeiten. Wenn es sich aber um Open-Source handelt, helfen auch keine Gerichtsbeschlüsse oder sogenannte Überzeugungsarbeit. Wenn man Unternehmen wie Google, FB usw. jedoch erpresst und Keycodes oder Zugang zu Backdoors verlangt kann man sich natürlich Zugang auf die verschlüsselten Inhalte verschaffen.

Man sollte sich tunlichst überlegen, wem man seine Geheimnisse anvertraut. Der Lavabit Chef betonte schon, dass er dringends dazu abraten würde, irgendwas Vertrauliches zu hinterlegen, wenn die Server des Dienstes auf amerikanischen Boden stehen. Dasselbe gilt natürlich für England, dem 51. Zäpfchen im Arsch der USA.

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]
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06.09.2013 10:10 Uhr von Baststar
 
+3 | -0
 
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Gibts denn irgendeine Partei, die sich glaubhaft für Datenschutz und Korruption einsetzt?
Ja die gibt es!

Und wenn Merkel jetzt immernoch nichts tut...... dann weiß ich auch nicht ;)

[ nachträglich editiert von Baststar ]
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06.09.2013 11:55 Uhr von Baststar
 
+2 | -1
 
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http://blog.fefe.de/...

Mit TrueCrypt siehts wohl auch nicht besser aus
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06.09.2013 11:56 Uhr von rubberduck09
 
+4 | -0
 
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@Bastastar
"Gibts denn irgendeine Partei, die sich glaubhaft für Datenschutz und Korruption einsetzt?"

CDU - die schützen die Daten von sich selbst (Kohl) und sind für Korruption (auch Kohl).

Sorry - bei der Vorlage...
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06.09.2013 12:49 Uhr von Adam_R.
 
+0 | -0
 
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Bei Heise online fand ich noch gute Nachrichten zu diesem Thema:

"Die gute Nachricht ist: Die Veröffentlichungen liefern keine Hinweise darauf, dass es NSA oder GCHQ gelungen wäre, aktuell als stark eingestufte Verschlüsselungsverfahren wie AES mit ausreichend langen Schlüsseln zu kompromittieren. Im Gegenteil: In einem Interview mit dem Guardian bestätigte auch Insider Edward Snowden: "Verschlüsselung funktioniert. Sauber implementierte, starke Verschlüsselung ist eines der wenigen Dinge, auf die man sich noch verlassen kann."

AES ist und bleibt erstmal sicher. Gegen die Mathematik kommt weder die NSA noch die USA an. Da können die sich aufplustern und gackern so viel sie wollen.

http://www.heise.de/...

Open VPN ist also schon mal sehr gut. Oder zertifikatsbasiertes L2TP/IPsec. Dazu einen Account bei einem VPN Provider, der von seiner Sache überzeugt ist und man befindet sich schon mal auf der sichereren Seite genüber denen die ungeschützt ins Netz gehen.

Ich habe seit Jahren gute Erfahrungen mit Perfect Privacy http://www.perfect-privacy.com/ gemacht. Auch Air VPN ist sehr gut, wenn man nicht so viel ausgeben will. https://airvpn.org/

[ nachträglich editiert von Adam_R. ]

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