06.09.13 07:09 Uhr
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Der Grund für den starken Anstieg der Nutzung des Anonymisierungsdienstes "Tor"

Die Betreiber des anonymisierten Netzwerkdienstes "Tor" sind bei dem starken Nutzungsanstieg Anfang letzter Woche davon ausgegangen, dass es an den jüngsten häufigen Nachrichten über das Ausspionieren von Computersystemen liegen würde und dadurch die Zahl der Nutzer steigt.

Der erhöhte Anstieg wurde durch die etwas ältere Version von "Tor" 0.2.3.25 verursacht. Es wurde herausgefunden, dass hauptsächlich ein Botnet für den Anstieg der Nutzung von "Tor" verantwortlich war, welches aus einer Region kommt, in der Russisch gesprochen wird.

Es sind nur Hinweise und Indizien, aber durch die Kombination dieser Daten spricht alles dafür, dass dieses Botnet dazu dient, um im "regulären" Internet zusätzliche Malware auf ein System zu laden, um kriminelle Handlungen im Finanzbereich vorzunehmen.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Grund, Tor, Anstieg, Nutzung
Quelle: blog.fox-it.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.09.2013 08:00 Uhr von knuddchen
 
+0 | -2
 
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Vielleicht haben darüber deswegen einige Seiten viel langsamer geladen, als ohne "Tor", wenn man das so von einigen Usern liest.
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06.09.2013 08:08 Uhr von DerMaus
 
+8 | -0
 
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TOR ist sowieso von der NSA kompromittiert. Sichere Kommunikation war darüber nie wirklich möglich und ist es jetzt sowieso nicht mehr...
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06.09.2013 08:11 Uhr von Strassenmeister
 
+1 | -0
 
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Kommt diese Nachricht nicht jede Woche?
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06.09.2013 08:17 Uhr von montolui
 
+4 | -0
 
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@Strassenmeister: nein, jeden Tag...
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06.09.2013 09:48 Uhr von KingPiKe
 
+3 | -0
 
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TOR wird von der US-Regierung finanziert. Also würde ich das nun nicht mehr als Anonym bezeichnen.
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06.09.2013 10:54 Uhr von dasganze
 
+2 | -1
 
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@DerMaus
um sicher geht es bei TOR gar nicht, sondern um anonym! und da kann die NSA soviel dazwischen haengen wie sie will ;)
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06.09.2013 11:03 Uhr von LucasXXL
 
+2 | -4
 
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Tor ist eh viel zu langsam, hat noch nie funktioniert. Da kaufe ich mir lieber einen VPN-Zugang!
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06.09.2013 11:20 Uhr von Shoiin
 
+1 | -0
 
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@ LucasXXL
Dem VPN-Anbieter musste aber auch vertrauen können.

@dasganze
Auch TOR ist nicht 100% anonym, wenn ein Angreifer viele end nodes kontrolliert sowie den ersten node mit dem du dich verbindest. Dadurch kannst du durch statistische Verfahrungen als Verursacher identifiziert werden. Viel einfacher macht man es, wenn man zudem noch mit aktiviertem Javascript rumsurft (Stichwort fingerprinting).
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06.09.2013 12:42 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -1
 
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@LucasXXL

Tor kennt dich nicht, der VPN Anbieter hat deine Adresse, Kontodaten, Telefonnummer, Kreditkartennummer, etc. pp.

Was ist also wirklich anonym ?
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06.09.2013 13:01 Uhr von x5c0d3
 
+0 | -0
 
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Zum Thema TOR und Anonymität empfehle ich:

http://www.golem.de/...

;)

Kurz gesagt: Stellt man genug Server für TOR zur Verfügung, kann man die Anonymität aushebeln.
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06.09.2013 14:55 Uhr von ms1889
 
+2 | -0
 
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nuja...anonnym ist im internet schon mal niemand!
man kann seine identität verschleiern, man kann auch über proxies/vpn (tor und co sind auch nur eine art proxie) kann man die identifikation erschweren.

grundsätzlich muß man sich immer im klaren sein:
DU BIST NICHT ANONNYM!!!

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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06.09.2013 20:21 Uhr von Petabyte-SSD
 
+0 | -0
 
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Und wenn jemand NICHT anonym sein will?
Wär ja mal eine Idee... Ich setze mir eine Google-Cam auf den Kopf, und streame alles Live ins Internet.
naja, wird wohl bald jeder so ne Cam auf dem Kopf haben, und nen Chip IK Kopf :)

[ nachträglich editiert von Petabyte-SSD ]
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06.09.2013 22:12 Uhr von iphonemann
 
+0 | -0
 
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so sicher ist tor auch nicht, ich habe eine zeit lang selber einen Tor server betrieben.

Tor bietet keine Anonymität gegen jeden Angreifer. So ist es durch Überwachung einer ausreichend großen Anzahl von Tor-Knoten oder größeren Teilen des Internets möglich, nahezu sämtliche über Tor abgewickelte Kommunikation nachzuvollziehen. Ein solches Szenario ist beispielsweise bei Betreibern von Internet-Knoten oder wichtigen Backbones – insbesondere durch Kooperation – durchaus vorstellbar: Gelingt es, den ersten und letzten Knoten der Verbindung zu überwachen, lässt sich mit Hilfe einer statistischen Auswertung auf den Ursprung der Verbindung schließen.

Gegebenenfalls kann das auch durch staatliche Einflussnahme oder geheimdienstliche Tätigkeit erfolgen. Begünstigt wird es sowohl durch die Struktur des Internets, das sich stark auf einzelne Betreiber stützt, als auch durch die sehr ungleiche Verteilung der Tor-Server weltweit, die sich stark auf wenige Länder konzentrieren. Dadurch würde die Zusammenarbeit von wenigen Instanzen ausreichen, um die Wirkung von Tor deutlich zu schwächen.
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07.09.2013 02:34 Uhr von unkn0wn
 
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@DerMAus "nie wirklich" stimmt nicht.. war anfangs ziemlich ok... natürlich kann ein exit-node nie sicher sein. aber es "war" besser als nackt auf der kreuzung zu stehen...

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