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Satellitenfilm zeigt: Unsere Erde atmet

Der Umweltphysiker Maximilian Reuter von der Universität Bremen wird kommende Woche Satellitendaten der vergangenen zehn Jahre auf der Umwelttagung "Living Planet" in Edinburgh vorstellen, die zeigen, das unser Planet wie ein lebendiger Organismus zu atmen scheint.

Hierbei werden Gase in der Atmosphäre gemessen, die das Sonnenlicht in Form von Infrarot auf Bildern zeigen. Das "Atmen" erklären die Lebenszyklen der Pflanzen. Je mehr Gase in der Luft schweben, umso stärker wird das Licht gefiltert und die gemessenen Farben werden dadurch blasser.

Die stetige Anreicherung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), das mit Abgasen aus Fabriken, Kraftwerken und Autos stammen und in die Atmosphäre gelangen, wurde hier berücksichtigt.


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WebReporter: Memphis87
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Erde, Satellit, Astrophysik, Atmung
Quelle: www.spiegel.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2013 13:02 Uhr von limasierra
 
+3 | -11
 
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Das liegt daran, weil wir auf der Innenseite einer Zelle leben ;P so wie es das Experiment mit dem Geradstreckenverleger und die Pendulum Experimente "belegen"...
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05.09.2013 13:37 Uhr von opheltes
 
+2 | -1
 
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Na dann auf gehts - Luftsteuer einfuehren ^^
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05.09.2013 13:51 Uhr von Iceland62
 
+10 | -1
 
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Dieses sogenannte "Atmen" kann man auch sehr gut an der Keeling-Kurve ablesen.

Übrigens "atmet" die Vegetation in Deutschland heftiger, als auf Hawaii, weil die jahreszeitlich bedingten Vegetationsperioden um so heftiger ausgeprägt sind, je nördlicher eine Klimazone auf der Erde liegt (siehe die CO2-Kurven von der Zugspitze oder Schauinsland im Vergleich zu der von Manua Loa).

Und die Nordhemisphäre "atmet" heftiger, als die Südhemisphäre, weil der größte Teil der Kontinente auf der Nordhemisphäre liegt. Im Video, das man im originalen Artikel findet, ist dies in den Kurven rechts unten gut zu sehen.

Der Satellitenfilm kann wohl als ein deutliches visuelles Indiz dafür hergenommen werden, dass dadurch auch die Wärmeabstrahlung der Erde beeinflußt wird.
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05.09.2013 14:37 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+10 | -1
 
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Danke für die News.. hin und wieder stolpert man hier wirklich über Interessante Themen :)
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05.09.2013 17:41 Uhr von SpiritOfMatrix
 
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"Die stetige Anreicherung des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2), das mit Abgasen aus Fabriken, Kraftwerken und Autos stammen und in die Atmosphäre gelangen, wurde hier berücksichtigt"

Schon Traurig, das man so was heraus rechnen und dann erwähnen muss...
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06.09.2013 00:43 Uhr von JustMe27
 
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Gibt ja die Gaia-Theorie, die sagt daß Planeten, auf denen Leben vorkommt, selbst Lebewesen seien. Ich bin zwar nicht davon überzeugt, aber ohne Gegenbeweis kann ich es auch nicht ausschließen... Und es ist immerhin eine interessante Idee.

Und frei nach Michael Moore: "Irgendwer hat auf Kosten Mutter Erdes ein Megabesäufnis veranstaltet. Nur jetzt ist Mutter verkatert und verdammt sauer!" Gewisse Dinge sprechen auch dafür....

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]
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06.09.2013 01:56 Uhr von JustMe27
 
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Ach, Cacki, die PARTEI wird sicher auch Baden im Januar befürworten, wenn man sie danach fragt^^
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06.09.2013 10:13 Uhr von Biovital22
 
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Vielleicht kackt unser Planet auch, wir sollten mal auf der anderen Seite nachsehen!
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06.09.2013 11:12 Uhr von anmen
 
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jetzt muss sie nur noch einen fahren lassen
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06.09.2013 12:43 Uhr von jens3001
 
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Ich denke früher oder später wird man sich mit der Definition von "Leben", "Organismen" und auch "intelligentem Leben" oder "humanoiden Leben" auseinandersetzen müssen.

Bisher betrachtet man die einzelnen Bestandteile. Aber auch ein Ökosystem kann einer Definition von "Leben" entsprechen.
Und eine einzelne Pflanze - oder auch ein Mensch oder Tier - besteht aus zig verschiedenen, einzelnen Lebewesen.

Wenn man sich noch dazu betrachtet, wie Affen, Delphine, Elefanten, etc. sich sozial verhalten und ihres eigenen Todes bewusst werden können, dann ist die momentane Auslegung von "intelligentem humanoiden Leben" (Menschen) zu eng gefasst.
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06.09.2013 13:24 Uhr von Iceland62
 
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@JustMe27
Die Gaia-Hypothese ist keine wissenschaftliche Hypothese, sondern eine Metapher. Die Erde atmet ja auch nicht im engeren Sinn dieses Wortes, aber sie (bzw. die Photosynthese betreibenden Pflanzen), geben im jahreszeitlichen Zyklus Gase ab und nehmen Gase auf, was man metaphorisch als Atmen bezeichnen kann.

Für Planzen ist O2 ein Abfallprodukt aus der Photosynthese für Tiere und Menschen notwendig zum Überleben. Für sie ist CO2 das Abfallprodukt und es hat sich ein relativer Gleichgewichtszustand zwischen diesen Gasen eingependelt, der dafür sorgt, dass keines der beiden ausgeht.

Die Metapher vom Hyperorganismus Erde ist daher meines Erachtens gar nicht so schlecht gewählt. Solange man keinen esotherischen Mutter-Erde-Kult draus macht, halte ich sie für eine schöne Analogie.
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06.09.2013 13:35 Uhr von Iceland62
 
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@Biovital22
Auch das was Lebewesen kacken, wird von der Natur wiederverwertet und fließt in einen größeren organischen Kreislauf ein, der auf der Erde existiert.

Auch deswegen hat Lovelock diese Metapher der Gaia-Hypothese entwickelt. Wäre das nicht der Fall würden wir auch heute noch in Dinosaurierkot versinken. ;)

Was wir heute an versteinertem Dinosaurierkot finden können, ist eher die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
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06.09.2013 15:53 Uhr von Biovital22
 
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@Iceland62

und wenn, "ich sage ganz bewusst Teile der Menschheit", so weiter machen mit der Umweltverschmutzung, dann hat unsere Erde bald ausgehaucht, jedenfals früher als bekannt.

Der Mensch ist in allem was er macht gründlich.

Das leben ist schon ernst genug, deshalb Spaß muss sein, "sprach Frankenstein und ..."
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07.09.2013 02:51 Uhr von Rychveldir
 
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Biovital, die Erde hat schon schlimmere Krisen überstanden als unseren Müll. Wir können gewaltigen Schaden anrichten, aber am ende könnten wir nicht einmal alles Leben auslöschen, selbst wenn wir es wirklich versuchten. Nicht einmal annähernd. Trotzdem sollten wir uns etwas zusammenreißen.

P.S.: Deine nach dem Zufallsprinzip verteilten Anführungszeichen irritieren gewaltig beim Lesen.
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07.09.2013 13:28 Uhr von Biovital22
 
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@Rychveldir

selbstverständlich Herr Oberlehrer glaubst du das was du schreibst nicht wirklich!

Der und nur der Mensch ist noch zu viel schlimmerem fähig und obendrein auch noch so Dumm das wirklich zu tun.

Um was es geht brauche ich dir als oberschlauer wohl nicht zu erklären. Aber so wie du sprichst bist du einer von denen, die ihren Müll überall in der Landschaft entsorgen, kein Wunder das die Erde bald keine Luft mehr bekommt.


Weißt du was mich ärgert, wir haben bei Ausgrabungen wertvolle Dinge gefunden, bei Ausgrabungen in tausend Jahren, wenn die Erde noch so lange durchhält, wird man nur Müll finden.
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07.09.2013 14:53 Uhr von Rychveldir
 
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Nein, wir können das Leben nicht auslöchen. Nicht einmal annähernd. Wir können enormen Schaden anrichten, bis zur unbewohnbarkeit für Menschen. Aber auslöschen - no way!

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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08.09.2013 01:30 Uhr von Iceland62
 
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Rychveldir, auch ich bin mir darüber bewußt, das Mikroorganismen zwar nicht gerade intelligent sind, aber die Artenvielfalt von Mikroorganismen auf unserer Erde ist für mich kaum vorstellbar.

Sie reicht von den sogenannte Extremophilen bis hin zu den 10 bis 100 Milliarden Bakterien, die allein unseren Darm besiedeln.

Die totzukriegen schaffe ich nicht, selbst wenn ich es wollte und mit anderen sogenannten intelligenten Lebewesen bei diesem Versuch kooperieren würde.

Wir Menschen sind da anfälliger. Aber auch das ist bereits bei den Milliarden Menschen die es gibt, schwierig, diese komplett zu eliminieren, sei es aus Dummheit oder weil man es will.

Einen enormen Schaden können wir aber bereits anrichten. Das sehe ich auch so.

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