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Niederlande: Stadtverwaltung bringt "Höllennachbarn" in Container unter

In Amsterdam lebt eine achtköpfige Familie, die in ihrem Stadtviertel Probleme mit den Nachbarn verursacht. Jetzt wurde sie von der Stadtverwaltung aus ihrem Haus gesetzt und in zwei Containern am Rande der Stadt untergebracht. Die Familie vergleicht die Container mit "Auschwitz".

Bürgermeister Eberhard van der Laan erklärte, dass dieser Schritt unausweichlich geworden war, nachdem auch der letzte Versuch, gerichtlich zu einer Lösung zu kommen, scheiterte. Weitere Problemfamilien sollen demnächst auch in der Containersiedlung untergebracht werden.

Die betroffene Familie soll über Jahre Vandalismus, Mobbing und Lärmbelästigung verursacht haben. Auch habe man sich bedrohlich und einschüchternd gegenüber Nachbarn verhalten. Da keine anderen Lösungen gegriffen haben, müssen nun die Problemverursacher aus dem Viertel weg und nicht deren Opfer.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Niederlande, Nachbar, Container, Stadtverwaltung, Unterbringung
Quelle: www.dutchnews.nl

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2013 09:54 Uhr von Yoosh
 
+15 | -0
 
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Da werden Erinnerungen an die Flodders wach :D
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05.09.2013 09:54 Uhr von sevenofnine1
 
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Erinnert mich an die "Flodders"

Hätten die doch vorher dran denken können, dass sowas nach holländischen Kinovorbild auch wirklich mal gemacht werden könnte. Nur - für die Familie Pech gehabt - wohl nicht unbedingt im Reichenviertel, sondern am Rand der Gesellschaft *g*
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05.09.2013 10:01 Uhr von Jlaebbischer
 
+4 | -1
 
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Super!
Holland hat seine erste eigene Favela...
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05.09.2013 10:23 Uhr von Sirigis
 
+8 | -0
 
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Vielleicht sollten wir uns diese Regelung als Vorbild abschauen. Die uneinsichtigen Familienmitglieder vergleichen diese Maßnahme mit Auschwitz? Da haben die Leutens aber mal echt Pech gehabt, Auschwitz zieht in den Niederlanden nicht. Und ja, auch ich fühle mich an die Flodders erinnert.
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05.09.2013 11:17 Uhr von kingoftf
 
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Container abschließen und ab aufs Schiff nach Hause
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05.09.2013 11:31 Uhr von Sirigis
 
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kingoftf: ich rate einfach mal, die Holländer gehen ebenso inflationär beim Nachschmeißen der Staatsbürgerschaft für gesellschaftlich inkompatible Neubürger vor, wie es in Deutschland der Fall ist. Nur geraten. Wer andere Beweise hat, bitte melden.
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05.09.2013 12:30 Uhr von TheUnichi
 
+2 | -3
 
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@Sirigis

Szenario:
Du begehst einen Raub (Tankstelle, Kiosk, was auch immer)

Resultat:
Man schiebt dich ab, in irgend ein Land. Egal, ob du Holländer bist oder nicht. Nordkorea wäre schön, Syrien, Ägypten, Irak, irgendwie so was

Du warst nie in diesem Land, das Land ist dir fremd, du kannst die Sprache nicht. Du hast deine Wurzeln dort, aber mehr auch nicht, deine Eltern oder deine Großeltern waren mal dort, du selbst nie.

Für diese Leute wäre das genau dasselbe.

Ihr immer mit eurem Abschieben. Das ist leicht gesagt, Menschen im Stich zu lassen, sie wegzuwerfen. In nen Container, mit den Achseln zucken, "Nicht unser Problem", die Kinder leiden massiv darunter, die Familie verliert alles.

Haltet ihr uns Europäer echt für zu unfähig, ein paar Leute in den Griff zu kriegen, die aus der Reihe tanzen?
Seid ihr echt zu schwach oder zu dumm dafür? Willst du dir das selbst und den anderen europäischen Ländern einfach so vorwerfen?

Probleme gehören BEHOBEN, nicht ABGESCHOBEN
Denkt mal etwas nach
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05.09.2013 12:56 Uhr von Sirigis
 
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@TheUnichi: kein Szenario sondern Realität: ich bin Ausländerin! Würde ich mir ein gravierendes kriminelles Verhalten leisten, würde ich verstehen, dass die deutschen Behörden mich kurzerhand ausweisen. Richtig so!
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05.09.2013 13:20 Uhr von TheUnichi
 
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@Sirigis

Du hast es nicht verstanden.

Es geht nicht darum, dass du oder irgendwer Ausländer ist, sondern dass z.B. den Kindern ausländischer Familien diese Länder meist völlig fremd sind.

Wenn du Kinder hast, diese hier Freunde haben, Deutsch sind, Deutsch denken, ihr Leben genießen und du dann auf einmal Geldprobleme bekommst, eine Straftat begehst und ausgewiesen wirst, willst du das deinen Kindern antun?
Willst du, dass deine Kinder aus dem Leben gerissen werden und auf einmal in einem Land sind, dass sie gar nicht kennen? Das ihnen völlig fremd ist?

Heimat ist da, wo man sich heimisch fühlt.
Deine Muttersprache ist die, in der du denkst, nicht die, die du mit deiner Familie (und zwar ausschließlich mit dieser) sprichst.

Ich frage viele Ausländer, in welcher Sprache sie denken, die meisten denken in Deutsch. Müssen ja wirklich Vollblutsausländer sein.

So was schwachsinniges, weil ihre Eltern oder Großeltern Ausländer sind, sind die Kinder auch Ausländer oder was?
Die Kinder sind Deutsche mit Wurzeln aus dem Ausland und sie gehören auch auf dieselbe Art und Weise behandelt und bestraft wie Deutsche.
Deutsche würde man auch nicht einfach ausweisen.

Wie gesagt, ausweisen ist leicht gesagt, das Problem schnell beiseite geschoben, sollen sie da das Land zerstören, das hilft uns ganz, ganz sicher, eine friedliche Welt zu schaffen

[ nachträglich editiert von TheUnichi ]
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05.09.2013 14:05 Uhr von Sirigis
 
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@TheUnichi: irgendwie scheinen wir aneinander vorbeizutippen. Sollte in Deutschland ein Mitmigrant von mir seinen Job verlieren, hat er, dachte ich jedenfalls bis zu Deinem Post, die Möglichkeit, die Unterstützung des Sozialamtes anzufordern. Die Notwendigkeit eine Straftat zu begehen ist meines Erachtens nach daher nicht gegeben. Und was Wurzeln, Freunde und Heimat betrifft, wurde ich meine gesamte Kindheit hindurch ständig in andere Länder verfrachtet. Mein Vater war nicht kriminell, sondern arbeitete für einen internationalen Konzern. Ich musste mich ca. alle 2 Jahre an ein neues Haus, eine neue Nachbarschaft, neue Freunde, eine neue Schule und meistens auch an eine neue Sprache gewöhnen, habe ich auch überlebt. Mir geht es einfach darum, dass Menschen die nach Europa (und ja ich bin Europäerin) kommen, hier aufgenommen werden, wie ich in Deutschland aufgenommen wurde, sich an geltende Gesetze und kulturelle Gegebenheiten halten sollen.
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06.09.2013 10:57 Uhr von TheUnichi
 
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@Sirigis

Wir tippen nicht aneinander vorbei, du versuchst lediglich, deinen Standpunkt gegenüber mir zu verteidigen, ist ja auch dein gutes Recht.

Fakt ist aber, dass die Realität anders aussieht. Wenn man sich, primär Mietpreis-technisch, in Gesellschaften bewegt, die sowieso zur Kriminalität tendiert, hat man vor allem als 15-26jähriger kaum eine Chance, da nicht rein zu geraten.
Oftmals kommt man dort aus Angst oder falschen Ehrgefühlen auch so schnell nicht wieder raus. Geht mal auf die Straßen und fragt sie, die Türken, die Araber, die Deutschen, die Russen. Die haben alle irgendwo ihren Dreck am Stecken, auch, wenn sie oft eigentlich gute Menschen sind.
Da passiert es schnell, dass man eigentlich plant, "feiern" zu gehen und auf einmal steht man im Regen und ein Freund hat jemanden erschossen, ohne dass man das wirklich gewollt hat. Mitgehangen, mitgefangen, so ist das Leben.
Jeder Mensch begeht Fehler, ohne Ausnahme, und die meisten lernen auch aus diesen.

Wäre es so einfach, wäre es doch nicht so. Was ist denn mit der Bettlerfraktion in Berlin, überall, an jeder Ecke, vor jeder Bank, die haben es ja anscheinend nicht so leicht, einfach mal Hartz IV zu beantragen. Man weiß nie, welches Schicksal diese Leute im Kern wirklich getroffen hat, aber als jemand, der alles hat, ignoriert man das gerne und sagt "Ja ja, hätte könnte sollte würde", aber wie hilft das Gelaber diesen Leuten?
Was passiert, wenn du an Leute gerätst, die Kontakte haben, bei denen dir auch die Polizei nicht helfen kann und beim Ausstieg kannst du sicher sein, dass sie zumindest dich und im schlimmsten Falle auch noch deine Familie verletzen. Ihr denkt, das gibt es nicht in Deutschland? Hier leben riesige Familien aus diversen Ländern, die dort Kriege erlebt haben, die dort Tod, Ausbeutung, Hass erlebt haben. Viele dieser Leute haben bereits selbst getötet oder haben gute Freunde und Verwandte sterben sehen, von anderen ermordet. Man kann so etwas einfach nicht oberflächlich betrachten. Alles, was passiert, hat einen Grund.

Ich bin auch ein guter Mensch im Herzen und habe trotzdem schon so einige Scheiße miterlebt, oft durch falsche Freunde, das geht alles schneller, als man oft denkt. Wenn ihr das alles nicht erlebt habt, schätzt euch glücklich, aber guckt mal auf die Straßen. Hier draußen gibt es mehr als genug Menschen, die eigentlich etwas gutes erreichen wollen, Träume haben, aber es einfach nicht schaffen, ihre Beine aus der Scheiße zu ziehen.

Ich für meinen Teil bin damals viel hin-und-her gezogen und weiß, wie es sich für ein Kind anfühlt, jedes Jahr neue Freunde finden zu müssen, jedes Jahr in eine neue Klasse zu kommen und der "Außenseiter", "der Neue" zu sein.
Das hat keinen unmittelbaren Effekt, aber einen dauerhaft psychischen, es prägt Menschen und es ist nicht gesund, es führt zu sozialer Abschottung und ggf. zu noch mehr Straftaten.

Ja, überlebt haben wir es, aber war es gut? Will man es seinen Kindern auch antun? Nur weil man es überlebt hat?

Klar, wenn jetzt eine einzelne Person, die vor ein paar Wochen nach Deutschland gekommen ist und dort sofort Straftaten begangen hat, abgeschoben wird finde ich das okay, dann ist das richtig.

Aber wenn diese Menschen hier Familien gegründet haben, Kinder haben die Deutsch sind, deutsch denken und deutsch sprechen und die Kinder keine Anzeichen dafür haben, dass sie kriminell sind oder schnell werden, der Vater vielleicht in viele Schulden gerät (Geht ja in Deutschland immer schnell) und aufgrund der Schulden scheiße baut, die er anschließend bereut, weil er hofft, damit seine Familie ernähren zu können, dann haben diese Menschen nicht ausgewiesen zu werden. Das kann man anders, effizienter und menschenfreundlicher lösen.

[ nachträglich editiert von TheUnichi ]
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06.09.2013 10:57 Uhr von TheUnichi
 
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@MiaWuaschd
Die Plus zeigen lediglich, wie viele Höhlenmenschen hier existieren, die einfach nur schnell das + anklicken, sobald sie ihre eingeübten Parolen wiedererkennen.

Wie gesagt, Deutsche würde man auch nicht abschieben und effektiv sind das Deutsche. Diese Kinder sind Deutsche, sie haben keine andere Landeszugehörigkeit. Hier geboren, sprechen unsere Sprache, gehen mit deinen Kindern zur Schule. Deutsche. Aber das brauche ich dir ja nicht sagen, BILD-Hetze, Propaganda und ein rotes Tuch über die Ausländer haben bei dir ja gut gewirkt, da kann man nicht mehr viel machen.

Ich für meinen Teil werde mich deiner Meinung nicht unterordnen, nur weil du "wir" sagst und Plus hast. Wir können weiter wie Zombies alle Probleme ignorieren und abblocken, oder wie Männer aufstehen und diese angehen und lösen.


Deshalb bin ich auf den Straßen, deshalb helfe ich auf den Straßen. Ich habe vielen Freunden geholfen, etwas aus ihrem Leben zu machen, habe ihnen zu Ausbildungen und Festanstellungen verholfen, habe sie motiviert, angestachelt, gefördert, mich mit ihnen zusammen gesetzt, zusammen gelernt. Das Ergebnis spricht für sich, diese Leute stehen nun mit beiden Beinen im Leben, während sie zuvor noch mit einem Bein im Knast standen. Drogendealer, Stressertürken, Abzieher, Schläger, jugendliche Alkoholiker und Junkies, selbst Mörder, sie alle waren darunter und jedem konnte ich bisher helfen oder ihn zumindest zu einem guten Menschen stimmen.
Man muss dafür nicht stark sein oder irgend etwas großartiges können, ich bin ein normaler ITler, sehe eher wie ein Streber aus, aber ich rede mit diesen Leuten, ich akzeptiere sie, ich mag sie und ich versuche ihnen zu helfen.

Ihr blockt ab, ihr hasst. Der Hass ist genau das Problem, warum diese Leute nun nicht sagen "Okay, ihr hasst mich, ich liebe euch nun, damit ihr mich nicht hasst" sondern "Okay, ihr hasst mich, ich hasse euch auch"
Hass ist Krieg. Aber macht ruhig so weiter. Hasst weiter. Hass wird euch sicher weiterbringen und helfen. Hass treibt die Welt an, richtig?
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07.09.2013 13:20 Uhr von TheUnichi
 
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@MiaWuaschd

Wahrscheinlich weil du puren Brei schreibst und dir dessen ja anscheinend auch noch bewusst bist

Lies mal, ich habe dich nicht mal beleidigt

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