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Japan/Fukushima: Radioaktive Strahlung steigt auf neuen Höchstwert

Seit Monaten haben die Reparaturtrupps am havarierten AKW-Meiler in Fukushima Probleme mit den Kühlwassertanks und verseuchtem Wasser Probleme. Bereits am vergangenen Dienstag beschloss die Regierung Japans einen Notfallplan, um die Eindämmung der Lecks zu sichern.

Nun ist allerdings um die Wassertanks die radioaktive Strahlung wieder massiv angestiegen - genauer gesagt um über 20 Prozent auf 2.200 Millisievert pro Stunde. Das teilte die Atomaufsicht am gestrigen Mittwoch in Tokio mit.

Zuvor war am vergangenen Wochenende die Strahlung auf 1.800 Millisievert pro Stunde gestiegen - bereits das ist eine Dosis, die innerhalb von wenigen Stunden ungeschützte Menschen töten kann.


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WebReporter: foxed-out
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Japan, Fukushima, Strahlung, Höchstwert
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2013 10:28 Uhr von komichan
 
+6 | -0
 
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Nur zu welchem Preis?
http://www.stern.de/...

Wer würde sich freiwillig am Bau beteiligen? Ein Dilemma.
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05.09.2013 10:29 Uhr von ghostinside
 
+5 | -0
 
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Das widerliche an der Sache ist, dass jetzt erst die japanische Regierung reagiert, weil bald die Abstimmung für die Olympischen Spiele ist, für die sich Tokio beworben hat.
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05.09.2013 11:01 Uhr von komichan
 
+2 | -0
 
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@Truth_Hurts

Da gebe ich Dir vollkommen Recht.

Aber wie ließe sich dies veranlassen? In Russland gab es für diesen Job Zwangsarbeiter; die ließe sich auch nicht mit Japanischem Recht vereinbaren.
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05.09.2013 12:44 Uhr von mardnx
 
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ich frage mich wieviel geld die atomlobby fließen lässt um die berichte über tote arbeiter zuunterdrücken...
es arbeiten dort gefängnisinsassen die dafür begnadigt werden, auch von söldnern hat man gehört, menschen ohne soziale kontakte, die die gefährlichsten dinge machen. wer nicht vermisst wird...
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05.09.2013 13:28 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+1 | -0
 
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Wäre schön gewesen wenn noch im Artikel gestanden hätte warum die Strahlung steigt.
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06.09.2013 00:38 Uhr von Karlchenfan
 
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@Silvi

Interessieren tut´s schon-sogar schon lange,aber als diese Reaktoren weltweit aufgebaut wurden und sich ein Irrsinnsgeld damit verdienen ließ,wurde die Atomlobby immer mächtiger.
Was denkst du,waren seinerzeit die Grünen denen ein Dorn im Auge,oder Greenpeace?Und der regelmäßige Remmidemmi zu den Castortransporten?
Von den politischen Käuflingen wurde immer wieder abgewiegelt,selbst nach dem GAU in Tschernobyl/ Rußland.
Erst jetzt,durch Fukushima sind die Politclowns so durchgerüttelt und in Panik geraten,das sie der Lobbybande alles mögliche zugesagt haben,wenn die nur die Reaktoren abschaltet.Die wußten ja,das sie dafür nicht selber zur Verantwortung gezogen werden.
Die Folge ist der Energiesoli,der die gesammte Bevölkerung nun erwischt.

Außerdem warte ich immer noch auf ein Gutachten,in dem ein zuverlässiges Endlager ausgelobt wird.Das Gorleben das nicht sein kann,wußten alle Verantwortlichen,nur war es denen damals relativ Schnurz-Gegend nur recht dünn besiedelt und gleich nebenan die DDR.Tja und nu dampft der Haufen mehr,als die sich je zu träumen gewagt haben.
Einen geeigneten Standort für den Atommüll gibt es weltweit nicht und wird es auch nicht geben,bei den Halbwertszeiten,die der Dreck hat.
Einzige Möglichkeit,das Zeug relativ elegant zu entsorgen wär wohl,es in die Sonne fallen zu lassen,aber wehe,so ein Transport ginge mal schief.....dafür ist die Technik einfach noch nicht stabil genug.
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07.09.2013 03:01 Uhr von Rychveldir
 
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Silvi, Kritik an Atomkraft ist ja schön und gut. Aber woher nimmst du deine Behauptungen? Wo sind die Belastungen um das 4.000-fache angestiegen? Und in welchem Zeitraum? Welche Krebslüge? Was für eine Ausrottung?

Versteh mich nicht falsch, ich bin auch kein Anhänger der Atomkraft. Aber Kommentare wie deiner machen es den Befürwortern leider allzu leicht, die Kritiker als unwissend hinzustellen.
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08.09.2013 01:03 Uhr von Newbayerin
 
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Hoffentlich kriegen die das bis 2020 hin....:-) Olympia lässt grüßen...

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