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917 Tote seit 2004: Busfahrer in Guatemala leben gefährlich

Busfahrer in Guatemala leben sehr gefährlich. Seit 2004 sind 917 von ihnen umgebracht worden. Der Grund: Die Täter wollen das Fahrgeld erpressen. Angeblich müssen einige Unternehmen mehr als 6.000 Euro pro Woche zahlen, damit ihren Fahrern nichts passiert.

Besonders schlimm sei es zwischen 2006 und 2009 gewesen. In dieser Zeit wurden teilweise bis zu fünf Busfahrer am Tag ermordet.

Die Polizei macht jetzt gezielt Jagd auf die Erpresser. Außerdem benutzen viele Passagiere jetzt Prepaid-Karten, bezahlen also nicht mehr bar. 410 Erpresser konnten bislang festgenommen werden.


WebReporter: Steilstoff
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gefahr, Tote, Busfahrer, Erpresser, Guatemala
Quelle: amerika-nachrichten.de

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