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Urteil: Dreibeiniger Hund darf nicht weiter mit ins Büro gebracht werden

Jahrelang brachte eine Mitarbeiterin einer Werbeagentur ihren dreibeinigen Hund mit zur Arbeit. Sie war davon überzeugt, dass der Hund nichts tun würde, einige Kollegen waren jedoch anderer Meinung. Der Fall landete vor dem Düsseldorfer Arbeitsgericht.

Viele weitere Mitarbeiter der Firma fühlten sich von dem Hund bedroht. Der Arbeitgeber, der allgemein das Mitbringen von Hunden erlaubt, hatte der Frau mehrfach gesagt, sie solle den Hund zu Hause zu lassen. Doch ihre Kollegen durften weiterhin ihre Hunde mitbringen und die Dame hielt dies daher für Diskriminierung.

Die Hundebesitzerin ist seit Monaten krank geschrieben. Das Arbeitsgericht kam nun zu dem Urteil, dass die Arbeitsabläufe durch den Hund gestört waren (AZ 8 Ca 7883/12).


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WebReporter: Alekstase
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Düsseldorf, Hund, Büro
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.09.2013 00:20 Uhr von DR_F33LG00D
 
+6 | -0
 
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Der Name ist Programm:
Hundebesitzerin Claudia van de Wauw,
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05.09.2013 02:07 Uhr von tsffm
 
+7 | -6
 
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So ist das mit den Hundehaltern. Uneinsichtig wie ehemalige Raucher.

"Der will nur spielen" oder "der tut nichts".

Und wenn die Töle dann nach einem schnappt ist man selbst schuld oder hört ein " das hat er (der Hund) noch nie gemacht".
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05.09.2013 04:46 Uhr von Sirigis
 
+6 | -1
 
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@tsffm: ich hatte meine Hunde (2 Doggen) immer mit im Büro. Hätten die Beiden aber auch nur einmal ein negatives Verhalten gegenüber Mitarbeitern oder Besuchern gezeigt, hätte ich meine Hunde nicht mehr mitgenommen.

In diesen Fall verstehe ich (auch als Hundehalterin und Raucherin) die berechtigt verärgerten Mitarbeiter absolut. Die Einstellung der Hundehalterin ist schlichtweg nicht nachzuvollziehen.

Übrigens keiner meiner Hunde hat jemals zugebissen (Ausnahme: Kauknochen).

[ nachträglich editiert von Sirigis ]
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05.09.2013 06:20 Uhr von CallMeEvil
 
+10 | -0
 
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Muss man wirklich in die Quelle schauen, um zu sehen, dass der Hund tatsächlich Mitarbeiter bedroht hat? Sowas gehört in die "News".

Die aus Russland stammende Hündin sei zutiefst traumatisiert. Sie zeige ein aggressives Revierverhalten, knurre und kläffe, sobald jemand das Büro betrete. Jahrelang soll Kaya in der Agentur geradezu Angst und Schrecken verbreitet haben.

"Regelmäßig an die Wand gedrängt"

Mehrere Zeugen fühlten sich von ihr bedroht; zähnefletschend sei der Hund auf sie zugekommen. Mitarbeiter trauten sich nicht mehr in die dritte Etage, denn das war sein Revier. Unterlagen würden nur noch unter der Tür durchgeschoben, wenn Kaya dahinter wache. Die Personalleiterin flüchtete in den Aufzug, dem Geschäftsführer war der Weg zum Meeting durch den Hund versperrt. "Er hat mich regelmäßig an die Wand gedrängt", berichtete ein Computertechniker.
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05.09.2013 07:43 Uhr von Sirigis
 
+4 | -0
 
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Was mich an dieser Sache erschüttert, ist die völlig fehlende Einsicht der Hundehalterin. Es ist lobenswert, wenn sich Menschen dafür entscheiden, behinderte oder verhaltensgestörte Hunde aufzunehmen. Nur, sobald feststeht, dass das betreffende Tier nicht resozialisiert werden kann, muss der Halter dementsprechend agieren.
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05.09.2013 08:07 Uhr von Darkman149
 
+4 | -0
 
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Ich bin der Meinung Tiere haben im Büro grundsätzlich nichts zu suchen. Wo kommen wir denn da hin, wenn jeder sein Tier mitbringt?! Dann haben wir bald nen halben Zoo auf der Arbeit oder wie? Was kommt als nächstes? Katzen? Ratten? Spinnen? Oder will dann demnächst irgendjemand sein Pferd mitbringen? Dabei ist agressives Verhalten nur einer der Gründe, die meiner Meinung nach gegen Tiere im Büro sprechen. Es gibt auch immer wieder Menschen, die Phobien gegen bestimmte Tiere haben. Da können die noch so friedlich sein. Oder wie sieht es mit Allergikern aus? Haben die dann einfach Pech gehabt und müssen halt zusehen, dass sie Medikamente nehmen gegen ihre Allergien?

Ich bin der Meinung ein Tier (egal welches) muss es lernen auch mal alleine zu Hause zu bleiben. Ist dies nicht möglich muss der Besitzer oder die Besitzerin halt zusehen, dass er/sie in den Pausen schnell nach Hause kann. Ist es nicht möglich das Tier zu Hause zu lassen sollte man sich vielleicht einfach mal überlegen ob es wirklich so sinnvoll ist sich ein Haustier anzuschaffen.

Die gleiche Überlegung hatte auch ich. Und ich bin zu dem Ergebnis gekommen, dass ich es einem Hund nicht antun will den halben Tag alleine zu Hause zu hocken. Deswegen hab ich mich für ein Haustier entschieden, das auch mal alleine bleiben kann.
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05.09.2013 17:15 Uhr von Borgir
 
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Die News ist so lückenhaft wiedergegeben, dass ich erst der Halterin zustimmen wollte Die wichtigsten Infos fehlen komplett (an die Wand gedrängt....)

[ nachträglich editiert von Borgir ]

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