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Fußball: Nach Rücktritt - Harte Kritik von Hitzlsperger am Fußball-Business

Nach seinem Rücktritt vom aktiven Fußball hat Thomas Hitzlsperger Spieler, Medien und das Fußballgeschäft als solches hart kritisiert. Die wirtschaftliche Entwicklung sei schon lange überdreht, genau wie die Wahrnehmung des Fußballs bis in den Alltag. "Hitz the Hammer" kritisierte auch die Medien.

"Bei der Nationalmannschaft gibt es jeden Tag eine Pressekonferenz, und da stelle ich mir schon die Frage: Was kann man jeden Tag sagen, was von allgemeiner Bedeutung ist?" So seien viele Aussagen aus reinem Selbstschutz weich gespült. Hitzlsperger kritisierte aber auch seine Spielergeneration.

Der 31-Jährige fände es auch mal sympathischer, wenn Spieler ohne Abschiedsspiel die Bühne verlassen würden. Viele Kollegen seien ihr größter Fan. Hitzlsperger lobte zwar das offenere Klima der Branche nach dem Freitod von Robert Enke, betonte aber auch den größeren medialen Voyeurismus.


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WebReporter: ghostinside
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Kritik, Rücktritt, Business, Thomas Hitzlsperger
Quelle: www.sport1.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2013 18:05 Uhr von magnificus
 
+1 | -0
 
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Erst ist er auf der Suche nach einem neuen Verein. Dann 1 Woche später aus heiterem Himmel, tritt er wegen "Verletzungen" usw zurück und jetzt das...Na sowas aber auch;)
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04.09.2013 18:11 Uhr von polyphem
 
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Er hat Millionen mit diesem Job verdient, was soll das Geheule
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04.09.2013 19:16 Uhr von sub__zero
 
+1 | -1
 
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"Die wirtschaftliche Entwicklung sei schon lange überdreht"

Krasses Eigentor mein Junge!

Bis in die 80er haben Fussballprofis nach ihrer Karriere nicht selten noch am Kiosk arbeiten müssen, um die Zeit bis zur Rente irgendwie "totzuschlagen". Viele wurden zu einem Sozialfall, weil sie ihre Ausgaben nicht in den Griff bekommen haben.

Heute gibt es für die meisten einen Job nach ihrem Fussballerleben, der irgendwie mit Fussball zu tun hat, gut bis sehr gut bezahlte Job wie:
- Rubriken in diversen Zeitungen und Online-Sportportalen
- Co-Kommentatoren bei TV-Sendern
- div. Posten bei Fussballclubs (vom Zeugwart zum Präsidenten ist heute alles drin)
- usw.

Früher durften nur der Franz, der Paul und der Netzer was schreiben oder ihren Senf als Co-Kommentator abgeben. Die höheren Posten in den Klubs waren für Politiker und Kaufleute reserviert und für gewöhnlich war das ein Job auf Lebenszeit.

Ohne diese Änderungen/Entwicklungen, hier dürfen wir natürlich die Entwicklung der Spielergehälter nicht vergessen, könnte man einen Hitzlsperger in Zukunft an einem Kiosk treffen...aber eine Kritik an dieser Entwicklung war schon lange überfällig. xD
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04.09.2013 19:53 Uhr von ghostinside
 
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@sub__Auch heute gibt es nicht wenige Spieler die zum Sozialfall werden. Kam gerade erst wieder eine Reportage darüber. Ailton ist da das beste Beispiel. Viel bekommen, viel ausgegeben. Und jetzt muss er jeden Scheiß machen, um über die Runden zu kommen. Sicherlich selbst Schuld, aber anders als früher ist es nicht.

[ nachträglich editiert von ghostinside ]
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05.09.2013 10:16 Uhr von magnificus
 
+1 | -0
 
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"Heute gibt es für die meisten einen Job nach ihrem Fussballerleben, der irgendwie mit Fussball zu tun hat, gut bis sehr gut bezahlte Job"

Glaube ich ehrlich gesagt nicht. In Anbetracht der vielen Profis in den 3 Ligen, werden nach wie vor die Wenigsten danach einen gut bezahlten Job(Zeugwart? nur in der 1. vllt gut bezahlt.) haben im Fußball Geschäft.

3 Ligen, 18 Mannschaften mit rund 20-25 Kader. Und alle hören ja so um die 33-35 auf.

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