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"Absolute Mehrheit": Ärzte ohne Grenzen lehnen Peer Steinbrücks Preisgeld ab

In der Show von Stefan Raab namens "Absolute Mehrheit" hatten die Zuschauer darüber abgestimmt, wer das TV-Duell vom vergangenen Sonntag gewonnen hat. Für sie war der Gewinner Peer Steinbrück. Der Gewinner wurde mit einem Preisgeld von 300.000 Euro belohnt.

Das Preisgeld wollte Peer Steinbrück an "Ärzte ohne Grenzen" spenden. Er und die SPD wollten so dazu beitragen, das Leid der Menschen in Syrien zu lindern. Doch die Organisation lehnte ab.

In einer Erklärung hieß es, dass sie: "(..) eine Spende von Herrn Steinbrück, die in direktem Zusammenhang mit seiner politischen Arbeit steht, aus Gründen der politischen Unabhängigkeit nicht annehmen." Die SPD überlegt sich nun Alternativen. Die "Ärzte ohne Grenzen" bitten um Spenden für Syrien.


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WebReporter: Schmollschwund
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Spende, Peer Steinbrück, Preisgeld, Absolute Mehrheit
Quelle: www.derwesten.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2013 17:38 Uhr von subcrew
 
+21 | -10
 
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DAS ist ja mal ne geile Aktion :-)

Hut ab.
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04.09.2013 17:50 Uhr von LucasXXL
 
+15 | -12
 
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Man kann es ja auch überteiben. Als ob jemand die SPD deshalb wählt.
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04.09.2013 17:59 Uhr von Pixwiz
 
+4 | -4
 
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an wen muss ich meine bankverbindung schicken?

ja, kohle erst ablehnen und dann an weihnacht .... am winterfest ... die grossen spendenaktionen.

der einfache weg wäre gewesen, den empfänger des betrags bis nach der wahl geheimzuhalten.

noch zu blöd, mal sinnvoll einzusetzendes geld an die stellen zu bringen wo es benötigt wird.

dieses land ist einfach unglaublich
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04.09.2013 18:25 Uhr von Gustav_
 
+37 | -3
 
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für die leute, die sowas nicht wissen: viele (vorallem seriösere) NGOs haben gewisse Richtlinien, dass sie sich nicht politisch einspannen lassen sollten. dass das geld explizit von einem SPDler kommt, ist hierbei total egal - es ist schlicht und ergreifend deren Kodex um ihre eigene Intigrität zu wahren.

[ nachträglich editiert von Gustav_ ]
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04.09.2013 18:35 Uhr von keineahnung13
 
+6 | -8
 
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naja da Scheint der Verein zu viel Geld zu haben... als ob der Peer bei dem Verein was zu bestechen oder sonstiges könnte um was davon haben zu können....

macht der was richtig ist es auch nicht gut... soll er sichs da halt behalten...
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04.09.2013 18:48 Uhr von Astardis666
 
+16 | -1
 
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Ich finde, Gustav hat das sehr schön erklärt. Dem ist nichts hinzuzufügen.
Plus von mir.
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04.09.2013 18:58 Uhr von 100-Prozent
 
+8 | -14
 
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Dann scheinen sie ja genug Geld zu haben !!! Dann sollen sie aber auch aufhören in der Fußgängerzone die Leute anzulabern und nach Spenden zu fragen ! Abgesehen davon , würde ich eh nur Kindern in Deutschland spenden , denn auch in unserem eigenen Land gibt es genug Sachen wo man helfen und Spenden kann !
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04.09.2013 19:03 Uhr von Brem
 
+1 | -2
 
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Ich würde ohne zögern das Geld nehmen, und ich hoffe jeder andere auch
...... um es dann den Ärzten ohne Grenzen zu spenden.
Damit die Unabhängigkeit gewahrt bleibt, den darum geht es doch.
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04.09.2013 20:27 Uhr von rolf.w
 
+3 | -1
 
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Das ist eine einmalige Spende und nicht die Gründung eines Fonds. Was hat das mit (Un-) Abhängigkeit zu tun???
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04.09.2013 20:44 Uhr von Pixwiz
 
+2 | -2
 
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manchen codex sollte man eben auch mal überdenken.

es geht ja auch aus der erklärung hervor, warum das abgelehnt wurde.

bleibt aber m. e. trotzdem hinrissig, den ich unterstelle mal, das die motivation bestimmt nicht stimmenkauf oder politische abhängigkeit etc. war, sondern eine humanitäre organisation sinnvoll zu unterstützen. und bei allen pannen rund um peer steinbrück - kann ich mir auch nicht wirklich vorstellen, das das seine berater übersehen haben. sofern da welche waren.
im grunde könnte jede organisation und vereinigung aus den gleichen gründen diese spendenannahme verweigern. und da hab ich dann doch so meine zweifel.

wie schon gesagt, wäre der weg gewesen, gar nicht erst vor der wahl bekanntzugeben, an wen der betrag gehen soll.
oder, wenn schon bekannt das der betrag zur debatte steht, die presse bis nach der wahl zu vertrösten - mit der im prinzip gleichen begründung, nicht den eindruck der politischen einflussnahme etc. erwecken zu wollen.

dann wär ruhe im karton. auf die weise bekommt das ganze nämlich jetzt mehr presse als notwendig. und wird ja im zweifel auch gegen den angeklagten verwendet, ja nach dem von welcher seite es ausgeschlachtet wird.

wieder mal ein kind unnötig in den brunnen gefallen....
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04.09.2013 21:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -2
 
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Die kranken Patienten werden es danken.
Gerade kam in den Nachrichten, dass das Geld für einige Operationen fehlt. Die sterbenden Patienten dürfte das sicher freuen, dass man das Geld abgelehnt hat.

Wenn man es sich leisten kann 300.000 Euro abzulehnen, muss ich ja wohl keine 20.- Euro mehr spenden.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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05.09.2013 00:30 Uhr von ms1889
 
+2 | -1
 
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"ärzte ohne grenzen" seit ihr soooooo abgehoben...und sooooooo reich??????????

die kriegen von mir keinen euro mehr, weil sie sich sehr wohl politisch eingemischt haben.
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05.09.2013 01:00 Uhr von dashandwerk
 
+0 | -1
 
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@LucasXXL

" Man kann es ja auch überteiben. Als ob jemand die SPD deshalb wählt. "

Oh doch, der Wähler macht seine Entscheidung was er wählt sogar von einem TV Duell abhängig.

Da kann selbst die Farbe der Krawatte von Peer ein paar Wählerstimmen ausmachen.
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05.09.2013 01:15 Uhr von Karlchenfan
 
+0 | -1
 
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Respekt,obwohl man mit der Kohle bestimmt hätte helfen können.
Aber sich auf keinen Fall einen Faden ans Hemd nähen lassen wollen,mit dem jemand auch nur die Möglichkeit eines steuernden Einflusses hätte haben können,allergrößten Respekt.
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05.09.2013 07:05 Uhr von Pantherfight
 
+2 | -0
 
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Das ist respektlos und kindisch dies abzulehnen. Dort wird dringend Hilfe benötigt und da sollte es doch völlig wuppe sein von wem das kommt.Aber da die meisten Ärzte ja die CDU wählen...zeigt das schon deren wirkliche Absichten...nämlich als Showärzte zu arbeiten. Wer wirklich helfen will...der nimmt das auch für die Menschen in Syrien an.
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05.09.2013 09:32 Uhr von br666
 
+2 | -1
 
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Lieber Herr Steinbrück, es gäbe da schon Möglichkeiten, das Geld gut anzulegen. Z.B. um eine baufällige Schule zu sanieren. Aber, ups, da müsste man ja was für das eigene Volk tun, und das ist ja für Linkspopulisten bääähhh.

Naja, ich verkneif mir mal zu schreiben, was ich gerne schreiben würde, dann werd ich nämlich wieder zensiert, weil es angeblich gegen die Netiquette verstösst...
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05.09.2013 10:41 Uhr von PeterLustig2009
 
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@tsunami
Nicht zu vergessen der Arbeitnehmer der die Arbeit nicht annimmt weil der Weg zur Arbeit zu lang ist, weil die Arbeitszeit in der Woche bei 40 anstatt 38 Stunden liegt, weil die Gefahr besteht Überstunden zu machen, weil man schon 8 auf der Arbeit sein muss, weil man nur 15 € anstatt der gewünschten 17 € bekommt, etc.
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05.09.2013 12:11 Uhr von moritz19
 
+1 | -0
 
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Das kann doch nicht wahr sei! von mir keinen Pfennig mehr. sind die arrogant.
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05.09.2013 13:33 Uhr von heinzinger
 
+1 | -0
 
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Kann man das Geld nicht auch im eigenen Land sinnvoll verwenden? Bei der Tafel zum Beispiel?
Ach nein, uns geht es ja schon viel zu gut, schließlich fließen hier Milch und Honig in den Bächen.
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06.09.2013 10:00 Uhr von mcdar
 
+0 | -0
 
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Ja man muss sich ja profilieren und kann nicht anonym spenden...wozu bekommen die Preisgeld, ist das eine Sportart oder Glücksrad? Geht es um die Zukunft oder um ein Amüsement nach Feierabend vor dem Fernseher und wer die besten Pointen liefert? Gut ist der, der gutes tut, das kann man bisher von keinem einzigen Politiker behaupten. Die können nur laut "bellen" und blinde, finanziell ungedeckte Hoffnung schüren (findet mal Sponsoren für soziale Zwecke, viel Spaß!).

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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07.09.2013 11:34 Uhr von TheRoadrunner
 
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Ärzte ohne Grenzen hat 2012 nach eigenen Angaben 71 Mio. Euro an Einnahmen gehabt, davon 89% Spenden. Sicher wären 300000 Euro willkommen gewesen, aber ich verstehe vollkommen, wenn man sich hier im Wahlkampf nicht instrumentalisieren lässt.
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18.09.2013 14:51 Uhr von polyphem
 
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Herrje, es hätte doch wirklich den Leuten dort geholfen. Man kann auch wirklich hysterisch reagieren.

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