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Wissenschaft: Die ärmsten Costa-Ricaner leben am längsten

Es war seit längerem bekannt, dass sich Costa Ricaner eines relativ langen Lebens erfreuen können. Costa-ricanische Männer, die 60 Jahre alt sind, haben noch eine durchschnittliche Lebenserwartung von 22 Jahren, was für ein Entwicklungsland mit schlechter medizinischer Versorgung ungewöhnlich ist.

2010 wurde von der National Geographic Society nun ein Projekt gestartet, das die "Hotspots" in der Welt für langes Leben ausfindig machen sollte. Die Forscher haben nicht nur in Costa Rica solch einen "Hotspot" ermittelt, sondern innerhalb von Costa Rica auf der Halbinsel Nicoya.

Ältere Nicoyaner leben laut einer Studie des Epidemiologen Luis Rosero-Bixby drei bis vier Jahre länger als andere Costa-Ricaner, obwohl sie eher zur ärmeren Bevölkerungsschicht zu rechnen sind. DNA-Analysen deuten darauf hin, dass das Veranlagung ist. Wer lange lebt, hat lange Telomere.


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WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Alter, Costa Rica
Quelle: www.nature.com

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