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Schneekatastrophe in Peru: Vorläufige Schadensbilanz fällt vernichtend aus

Nach heftigen Schneefällen in den Anden und Temperaturen im zweistelligen Minusbereich haben die Behörden nun eine vorläufige Schadensbilanz erstellt: Mehr als 120.000 Nutztiere (Rinder, Schafe, Alpakas) sind gestorben.

Viele Behausungen des ärmeren Teils der Bevölkerung sind unter der Schneelast eingestürzt, was auch mit der schlechten Bausubstanz der Wohnungen zusammenhängt. Über 60.000 Menschen sind dadurch obdachlos geworden. Der Finanzplan "Seguro Alpaquero" soll für die Ausfälle bei den Alpakas entschädigen.

Laut Angaben des Zivilschutzes sind allein in den Provinzen Arequipa, Caylloma, La Unión, Castilla und Condesuyos über 10.000 Alpakakälber erfroren oder verhungert. In der Stadt Puno sind 210 Häuser eingestürzt. 16 Schulen und über 300 Kilometer Landstraßen wurden teilweise schwer beschädigt.


WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schaden, Peru, Schneefall, Alpaka
Quelle: latina-press.com

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