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Euro-Krise: Jetzt sollen die Steuerzahler in Europa die Altlasten der Banken bezahlen

Dem europäischen Steuerzahler sollen wohl die Altlasten der Pleitebanken verschiedener Euro-Ländern untergeschoben werden. So wollen Griechenland und Irland die Milliarden-Schulden in aller Heimlichkeit unter den ESM-Rettungsschirm schieben.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble äußerte, dass es diese Möglichkeit für Griechenland und Irland eigentlich gar nicht gäbe. "Die Chancen einer rückwirkenden Bankenrekapitalisierung sehe ich eigentlich nicht als gegeben", so Schäuble.

Griechenland und Irland hatten darauf gedrängt, die bislang den Staatshaushalt belastenden Summen für die Rekapitalisierung der Banken rückwirkend über den ESM laufen zu lassen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Europa, Steuerzahler, Bezahlung, Rettungsschirm, Euro-Krise
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.09.2013 07:41 Uhr von Marco73230
 
+28 | -0
 
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"Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble äußerte, dass es diese Möglichkeit für Griechenland und Irland EIGENTLICH gar nicht gäbe. "Die Chancen einer rückwirkenden Bankenrekapitalisierung sehe ich EIGENTLICH nicht als gegeben", so Schäuble."

-.-
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04.09.2013 07:54 Uhr von Sirigis
 
+16 | -0
 
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@Marco73230: ja, das "EIGENTLICH" bereitet mir auch fiese Bauchschmerzen, daher ein + von mir.
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04.09.2013 08:27 Uhr von Darkman149
 
+20 | -1
 
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Eigentlich = bis zur Wahl gibt es diese Möglichkeit nicht.

Ist doch immer das gleiche mit diesem verlogenen Pack, das sich Politiker nennt. Dafür kriegen sie dann von den geretteten Banken mal eben ne Million oder so in den Allerwertesten geschoben und alle sind glücklich. Natürlich bis auf die, die diese Zeche zahlen müssen: wir alle als Steuerzahler.
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04.09.2013 09:06 Uhr von subcrew
 
+15 | -2
 
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Am geilsten find ich den hier:

*Griechenland und Irland drängen indessen darauf, die bisher über den Staatshaushalt geflossenen Summen rückwirkend auf den ESM „umzubuchen“.*


Wie war das nochmal mit den Banker-Telefonaten in Irland?
"Die Zahlen haben wir uns aus dem Arsch gezogen"
"Deutschland Deutschland über alles"
"Verdammte Deutsche"

usw.


Auszüge Wahlprogramm AfD

Währungspolitik:

- Wir fordern eine geordnete Auflösung des Euro-Währungsgebietes. Deutschland braucht den Euro nicht. Anderen Ländern schadet der Euro.
- Wir fordern die Wiedereinführung nationaler Währungen oder die Schaffung kleinerer und stabilerer Währungsverbünde. Die Wiedereinführung der DM darf kein Tabu sein.
- Wir fordern eine Änderung der Europäischen Verträge, um jedem Staat ein Ausscheiden aus dem Euro zu ermöglichen. Jedes Volk muss demokratisch über seine Währung entscheiden dürfen.
- Wir fordern, dass Deutschland dieses Austrittsrecht aus dem Euro erzwingt, indem es weitere Hilfskredite des ESM mit seinem Veto blockiert.
- Wir fordern, dass die Kosten der sogenannten Rettungspolitik nicht vom Steuerzahler getragen werden. Banken, Hedge-Fonds und private Großanleger sind die Nutznießer dieser Politik. Sie müssen zuerst dafür geradestehen.
- Wir fordern, dass hoffnungslos überschuldete Staaten wie Griechenland durch einen Schuldenschnitt entschuldet werden.
- In der Schuldenkrise müssen Banken ihre Verluste selbst tragen oder zu Lasten ihrer privaten Großgläubiger stabilisiert werden
- Wir fordern ein sofortiges Verbot des Ankaufs von Schrottpapieren durch die Europäische Zentralbank. Inflation darf nicht die Ersparnisse der Bürger aufzehren.

Europapolitik:
- Wir bejahen ein Europa souveräner Staaten mit einem gemeinsamen Binnenmarkt. Wir wollen in Freundschaft und guter Nachbarschaft zusammenleben.
- Wir bestehen auf dem uneingeschränkten Budgetrecht der nationalen Parlamente. Eine Transferunion oder gar einen zentralisierten Europastaat lehnen wir entschieden ab.
- Wir werden dafür sorgen, dass Gesetzgebungskompetenzen zurück zu den nationalen Parlamenten verlagert werden.
- Wir werden uns für eine Reform der EU stark machen, um die Brüsseler Bürokratie abzubauen und Transparenz und Bürgernähe zu fördern.
- Das europäische Parlament hat bei der Kontrolle Brüssels versagt. Wir unterstützen nachdrücklich die Positionen David Camerons, die EU durch mehr Wettbewerb und Eigenverantwortung zu verschlanken.



Das hat sogar meine Mutter in ihrem zarten Alter von 75 Jahren, noch dazu als ewige SPD Wählerin, verstanden und wird diesmal wechseln.
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04.09.2013 10:05 Uhr von Klugbeutel
 
+9 | -0
 
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Das Stück Scheiße auf Rädern meint damit, dass es diese Möglichkeit vor den Wahlen nicht gibt, erst danach ...
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04.09.2013 10:29 Uhr von lou-heiner
 
+2 | -7
 
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@subcrew

ich bin dann mal gespannt ob du und deine mutter, wenn der unerwartete fall eintritt das die afd über 5% kommt und irgendwo an einer regierung mit beteiligt ist, auch dann die eier in der hose haben und dazu stehen das sie eigentlich die neue fdp gewählt haben.

unsere täglich afd wahlproaganda gib uns heute.
was interessiert uns die wirklichen ziiele und mitglieder der partei.

das komische ist, das die linke so ziemlich das gleiche seit zich jahren fordert, aber alle sie verdammen.
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04.09.2013 10:50 Uhr von subcrew
 
+3 | -2
 
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@lou-heiner

Ich hätte Dir durchaus Antwort gegeben, wenn das hier nicht wäre:

*unsere täglich afd wahlproaganda gib uns heute.
was interessiert uns die wirklichen ziiele und mitglieder der partei.*
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04.09.2013 11:40 Uhr von Pixwiz
 
+1 | -0
 
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04.09.2013 12:10 Uhr von :raven:
 
+5 | -0
 
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Spätestens wenn die "Brot und Spiele"-Wahl vorbei ist, darf sich der deutsche Steuerzahler auf einige unliebsame Überraschungen freuen.

Die Frage ist ja nicht ob der Steuerzahler für die Systemerhaltung geschröpft wird, sondern in welcher Höhe und wie schnell!
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04.09.2013 13:10 Uhr von jens3001
 
+2 | -0
 
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Das Wort "eigentlich" ist fürchterlich. Was bedeuted es denn?

Doch nur eine Beugung von "definitiv Ja" oder "definitiv Nein".

Brrr.....
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04.09.2013 18:19 Uhr von subcrew
 
+0 | -0
 
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Nicht nur der deutsche Steuerzahler, auch der Deutsche (dazu zählen alle, die die Politik der letzten Jahre mitunterstützten) an sich wird sich künftig noch viel mehr als wundern.

Langsam fängt man wohl an sich Gedanken zu machen.

http://www.welt.de/...

Besonders interessant im letzten Absatz: dem ein oder anderen beginnt es zu dämmern, dass ein kleiner Volkswirtschaftsprofessor mit seinen Prognosen doch nicht so danebenliegt.

Der Artikel ist veröffentlicht, viele Leute haben ihn schon gelesen.
Jetzt fängt die Wahl an richtig spannend zu werden.

Entweder es gibt einen grundsätzlichen Ansatz- und Richtungswechsel oder man schafft es tatsächlich, sich wieder mal das eigene (Euro)Grab zu schaufeln.
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04.09.2013 19:01 Uhr von subcrew
 
+0 | -0
 
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Wers lieber visuell mag:

Eupoly auf YouTube
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06.09.2013 10:46 Uhr von Azureon
 
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Dieses ganze Dreckspack was da oben sitzt, sollte sich einfach mal in die Lage der normalen Bürger versetzen. Solange solche Leute, denen der Arsch vergoldet wird und die sowieso niemals in die Lage eines normalen Bürgers kommen werden, solange kann es keine gerechte Politik geben.

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