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Japanische Regierung steckt 360 Millionen Euro in Fukushima-Schutzmaßnahmen

Die japanische Regierung hat angekündigt, mit weiteren Investitionen den Schutz der Atomkraftwerkruine von Fukushima zu verstärken. Mit umgerechnet etwa 360 Millionen Euro sollen vor allem zwei Maßnahmen unterstützt werden.

Mit einem unterirdischen Ring aus Eis soll der Zufluss von Grundwasser gestoppt werden. Außerdem soll das radioaktive Wasser mit einer Kläranlage gereinigt und dann in das Meer geleitet werden. Mit den Maßnahmen folgt die Regierung Vorwürfen gegen die Firma Tepco, den Betreiber des Atomkraftwerks.

Das radioaktiv verseuchte Wasser und das stetig zufließende Grundwasser werden momentan in Tanks gelagert. Bei 300 Exemplaren sollen die Stahlplatten aus Zeitdruck verschraubt statt verschweißt worden sein. Dadurch kam es wiederholt zu Lecks.


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WebReporter: MSeder
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Regierung, Fukushima, Atomkraftwerk, Maßnahme
Quelle: www.nzz.ch

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04.09.2013 06:49 Uhr von MSeder
 
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Das Fukushima-Problem bleibt bestehen, die Folgekosten sind nicht nur materiell: Kann die japanische Regierung mit ihrem Engagement genug Kraft zeigen, um sich bei der Standortwahl für die Olympischen Spiele 2020 an diesem Samstag gegen die Türkei und Spanien durchsetzen?
Das Atomunglück ist sicherlich ein Faktor, der bei der Entscheidung berücksichtigt wird.

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