04.09.13 06:49 Uhr
 103
 

Japanische Regierung steckt 360 Millionen Euro in Fukushima-Schutzmaßnahmen

Die japanische Regierung hat angekündigt, mit weiteren Investitionen den Schutz der Atomkraftwerkruine von Fukushima zu verstärken. Mit umgerechnet etwa 360 Millionen Euro sollen vor allem zwei Maßnahmen unterstützt werden.

Mit einem unterirdischen Ring aus Eis soll der Zufluss von Grundwasser gestoppt werden. Außerdem soll das radioaktive Wasser mit einer Kläranlage gereinigt und dann in das Meer geleitet werden. Mit den Maßnahmen folgt die Regierung Vorwürfen gegen die Firma Tepco, den Betreiber des Atomkraftwerks.

Das radioaktiv verseuchte Wasser und das stetig zufließende Grundwasser werden momentan in Tanks gelagert. Bei 300 Exemplaren sollen die Stahlplatten aus Zeitdruck verschraubt statt verschweißt worden sein. Dadurch kam es wiederholt zu Lecks.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: MSeder
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Regierung, Fukushima, Atomkraftwerk, Maßnahme
Quelle: www.nzz.ch

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

"FAZ"-Initiative will Bundestagswahlbeteiligung auf 80 Prozent hieven
TV-Duell zwischen Angela Merkel und Martin Schulz findet am 3. September statt
Erster Auftritt von Barack Obama nach Amtszeit: "Was war los, als ich weg war?"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
04.09.2013 06:49 Uhr von MSeder
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Das Fukushima-Problem bleibt bestehen, die Folgekosten sind nicht nur materiell: Kann die japanische Regierung mit ihrem Engagement genug Kraft zeigen, um sich bei der Standortwahl für die Olympischen Spiele 2020 an diesem Samstag gegen die Türkei und Spanien durchsetzen?
Das Atomunglück ist sicherlich ein Faktor, der bei der Entscheidung berücksichtigt wird.

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Polizei führt zehn Jahre alten autistischen Jungen in Handschellen ab
Kriminalstatistik: Deutliche Steigerung der Ausländerkriminalität
"FAZ"-Initiative will Bundestagswahlbeteiligung auf 80 Prozent hieven


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?