03.09.13 14:13 Uhr
 6.324
 

Dortmund: Lebensgefährlicher Streich - Kinder legen Steine auf Gleise

Vier Jungen haben sich am gestrigen Montag einen lebensbedrohlichen Streich erlaubt. Sie platzierten Steine auf die Gleise der Bahnstrecke Dortmund-Hamm.

Ein Regionalzug hatte die Steine schon überfahren und das gemeldet. Ein anderer Regionalzug aus der Gegenrichtung konnte nur durch eine Notbremsung ein Unglück verhindern.

Die Bundespolizei konnte vier Jungen ausfindig machen, die in der Nähe der Bahnstrecke waren. Alle vier bekamen eine gehörige Standpauke zu hören und wurde über die möglichen Gefahren belehrt.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: mcbeer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Dortmund, Stein, Streich, Gleis
Quelle: www.westline.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen
Zugunglück von Bad Aibling: Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft
Brand in Asylunterkunft - Heilbronner Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
03.09.2013 14:25 Uhr von Didi1985
 
+41 | -1
 
ANZEIGEN
Wir hatten damals als Kinder Pfennige auf die Schienen gelegt. Das war harmlos. Haben die Teile dann aber selten wiedergefunden...
Kommentar ansehen
03.09.2013 15:02 Uhr von Johnny Cache
 
+7 | -31
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.09.2013 16:22 Uhr von KPF-Geronimo
 
+23 | -5
 
ANZEIGEN
Wir haben als Kinder auch Schottersteine auf die Gleise bei den Kohlenzügen gelegt. Da ist aber auch gar nichts passiert. Außer das die Steine auf den Gleisen pulverisiert wurden.
Ich glaube kaum, das die Jungen dicke Felsbrocken auf die Schiene gelegt haben. Also wird hier mal wieder was aufgebauscht. Wie immer.
Kommentar ansehen
03.09.2013 16:51 Uhr von SN_Spitfire
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
Phuu... Und ich dachte schon ich sei der einzige Jungspund gewesen, der das damals auch gemacht hat.
Bei unserem Umschlagbahnhof in der Nähe konnte man das Zermalmen sogar beobachten, da die Züge extrem langsam fuhren.
Kommentar ansehen
03.09.2013 17:19 Uhr von inutil
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Eine Woche stubenarest. Kinder sind ja straflos.
Kommentar ansehen
03.09.2013 18:42 Uhr von Zuvo
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
ich frag mich ja grade was die da für Felsen auf schienen gelegt haben müssen. wieviele Kinder haben sowas schon getan (ich auch) und ich habe noch nie davon gehört das steine selbst faust groß irgend einen schaden an der bahn angerichtet haben.
Kommentar ansehen
03.09.2013 18:44 Uhr von Petabyte-SSD
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Mein Opa hat als er klein war Kuhscheisse auf die Schienen geschmiert, da sind dem Zug an einer leichten Steigung die Räder durchgedreht LOL
Kommentar ansehen
03.09.2013 18:47 Uhr von JimboJones76
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
Dumm...Sollen die es wie wir damals machen...Wir hatten immer unsere Pfennige auf die Gleisen gelegt und uns einen Keks gefreut, wenn die Dinger platt waren...War der Renner bei den anderen Kids...Natürlich haben wir nie verraten, wie wir es gemacht haben und erzählten unglaubliche Geschichten...hehe
Kommentar ansehen
03.09.2013 18:48 Uhr von sulospace
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Is ja klar, daß das wieder höchstkriminelle aus Nordrhein-Westfalen waren.
Kommentar ansehen
03.09.2013 19:58 Uhr von werner.sc
 
+1 | -4
 
ANZEIGEN
Klar, wenn die Lok vorne fährt werden die Schottersteine zermahlen, zerquetscht oder wie auch immer. Kracht aber mörderisch und man merkt das die Lok über ein Hindernis klettert. Bei einem leichteren Triebwagen oder Steuerwagen kann das durchaus zu einer Entgleisung führen. Und die fahren mit einer Geschwindigkeit von 120 oder 160 km/h. Das gibt viele Tote und Verletzte.
Aber ist ja nur ein dummer Jungenstreich....
Kommentar ansehen
03.09.2013 20:04 Uhr von Gorli
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Ein Pfennig ist ja wohl was anderes als die komplette schiene mit steinen vollzulegen. ;)
Kommentar ansehen
03.09.2013 20:05 Uhr von blaupunkt123
 
+0 | -5
 
ANZEIGEN
@ Didi1985

Pfennige können die Schiene aber auch Schädigen.
Auch wenn man es mit den Augen nicht sieht.
Kommentar ansehen
03.09.2013 20:37 Uhr von DJPelle
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Naja sind wir mal ehrlich hab ich auch gemacht ein Pfennig platt walzen lassen und danach ein Steinchen erst klick denn Klack mit pfiff ich weiß ja nicht was die für Berge da aufgebaut haben aber ein Steinchen ist nicht wirklich eine Gefahr nur ne Beschädigung ok auch nicht OK aber als Kind habe ich mir über Ausführung und Wirkung auch kein Kopf gemacht Hauptsache es pfiff^^
Kommentar ansehen
03.09.2013 22:45 Uhr von KingPiKe
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Haben wir damals auch gemacht. Schottersteine auf die Schiene gelegt und uns über diese enormae Kraft gefreut. Sowas hat einen damals einfach begeistert.
Kommentar ansehen
03.09.2013 23:02 Uhr von Novaspace
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
sie wurden also belehrt-tssss.....und das war alles?Durch ein solches Verhalten is gleichmal das komplette HartzIV der Eltern weg
Kommentar ansehen
03.09.2013 23:16 Uhr von BoesesMoebel
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
1. Eine Lok die mit einem Dienstgewicht von 83 bis 125 Tonnen über die Gleise fährt, dabei Schottersteine zermamlt, bring dabei so schnell nichts aus der Spur.

2. Ein Triebfahrzeug, also ein Wagon der vorn nur eine Kabine für den Zugführer hat und dahinter Kabinen für die Fahrgäste bringt auch noch 105 Tonnen auf die Wage.

3. Das Material das die Bahn für Loks und Wagons benutzt ist auch nicht mehr das was es mal war. Schienen werden aus Russland geliefert und sind nicht so gut wie das Material was zum beispiel die Firma ThyssenKrups liefert.

4. Zu meiner Zeit in der Schule, hatten wir im Schnitt alle zwei Jahre eine Unterrichtseinheit mit extra von der Bahn geschulten Personal. Diese erklärten uns was eine Oberleitung ist, was passiert mit den Pfennigen die wir auf die Schienen legten, warum wir keine Steine auf die Schiene legen sollten. ect ect ect

5. Die Kids haben Glück das sie noch keine 14 Jahre alt sind dann wäre die ganze Geschichte nämlich anders ausgegangen! DIe Eltern hätten sich über die Rechnung ganz schön gefreut!

6. ABS??? So was gibt es bei der Bahn nicht, die Bahn hat in allen Zügen
- ein Hydraulisches Bremssystem, also die Bremsen am Rad selbst,
- ein Mechanisches Bremssystem, das sitzt an der Achse,
und die neuesten Wagen Baureihe ab 2005 haben noch zusätzlich ein Magnetisches Bremssystem was die an die Schiene abgelassen wird und dank magnetismus einen Zug unter 750 Meter abbremsen kann. Das ganze natürlich zu ungunsten der mitfahrenden Fahrgästen.

Eine absolute Notbremsung bringt einen Zug innerhalb eines Signalabstandes (750m) zum stehen! Dann schlagen aber alle drei Bremssysteme an.
Ein Güterzug 5000 Tonnen hat das ganze nätürlich nicht und je nach art und Ladung , es gibt auch noch höhere Zuladungen, wird der Bremsweg bis zu 7,5 Km ganz schön lang!

[ nachträglich editiert von BoesesMoebel ]
Kommentar ansehen
03.09.2013 23:26 Uhr von BoesesMoebel
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Es gibt Schotter bzw Kohlezüge, die müssen mit 6 Loks angeschoben werden damit die Geschwindigkeit erreicht wird die die Züge brauchen um die Masse die hinten dran hängt ziehen zu können. Diese Züge, wenn sie dann erst unterwegs sind haben vorrang und dürfen keinesfalls vor dem Zielpunkt angehalten werden. wenn das doch passiert muß ein schubexpress ran, und bis der da ist kann das auch schon mal ganz schön lange dauern.
Kommentar ansehen
03.09.2013 23:39 Uhr von Novaspace
 
+1 | -3
 
ANZEIGEN
die Jugendlichen haben bewusst Menschenleben in Gefahr gebracht...ohne wenn und aber...da hilft auch eure schlaumeierei nichts....noch dazu völlig uninteressant
Kommentar ansehen
04.09.2013 01:34 Uhr von MSeder
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich war von den folgenden Verspätungen betroffen und finde es sehr interessant, hier die Ursache zu lesen. Die Bahn verkündete "eine technische Störung am Zug". Das hat zu einigen Verzögerungen geführt. Ich spreche mich auch für eine härtere Strafe aus.
Kommentar ansehen
04.09.2013 08:22 Uhr von BoesesMoebel
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@Nova nicht uninteressant! Sondern wissenswert, viele schimpfen und motzen und haben keine ahnung!
Die kleinste Verspätungsminute bei der Bahn eines normalen RG kostet um die 250 €, ICE oder 5000er können ab 1500€ die Minute nach oben offen sein.
Wenn die Kids über 14 Jahre alt gewesen wären, hätten die Eltern sich die Rechnung teilen können, reperatur der beschädigten Elemente, Arbeitsstunden des Personals, Einsatz der Polizei, und jede Verspätungsminute jedes Zuges der auf dem betreffenden Gleisabschnitt steht und nicht umfahren kann. Dazu Anzeige, da es ein schwerer eingriff in den Schienenverkehr war. Gerichtskosten plus Urteil.
Kommentar ansehen
04.09.2013 11:09 Uhr von Liberal72
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
@BoesesMoebel
Das ist gefährliches Halbwissen!
1. richtig
2. falsch Der schwerste Steurwagen wiegt gerade mal 56t. Er wird von einem Lokführer gesteuert. Der Zugführer hat andere Aufgaben. Wie oft denn noch?
3. Nur zum Teil richtig.
4. Das war gut so. Hatten wir nicht.
5. richtig
6. Bei der Bahn gab es bereits Gleitschutz, als es bei PKWs noch niemand kannte. Allerdings nicht überall.
Ein hydraulisches Bremssystem gibt es bei der Bahn nicht! Fast alle Züge werden mit Druckluft gebremst. Hydraulikpumpoen gibt es höchstens an den Achsen von Kohlewagen. Sie bauen dann einen Druck auf, der zum Öffnen und Schließen beim Entladen benötigt wird.
Der Signalabstand ist in der Regel 1000m. 750m sind eher selten. Ein Zug braucht signalgeführt im ungünstigsten Fall die 1000m zum Bremsen. (max Gefälle, max erlaubte Geschwindigkeit und gerade so erreichte Mindestbremshundertstel.
5000t? Wir leben hier in Deutschland und nicht in den Staaten. ca. 600t - 1800t sind bei Güterzügen häufig. Alles darüber und darunter ist eher selten.
Kommentar ansehen
05.09.2013 11:34 Uhr von BoesesMoebel
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wieso? das ist praktisch angewendetes Wissen!

1. zu 2 http://www.drehscheibe-foren.de/...

In Mitteleuropa wird das maximale Gewicht der Güterzüge durch die Kraft begrenzt, welche die Schraubenkupplung übertragen kann. Wenn man die zu sehr belastet, dann reißt sie. Das ist vor allem bei schweren Güterzügen über die Alpen ein Problem. Deshalb hängt man bei besonders schweren Zügen manchmal nicht alle Loks vor den Zug, sondern auch welche in die Zugmitte, um die Zughakenlast vorne bei den ersten Wagen zu reduzieren. Oder man schiebt sie von hinten mit einer weiteren Lok nach.

Die schweren 5.000 t Erzzüge der DB haben eine spezielle Mittelpufferkupplung (so ähnlich wie in den USA), die wesentlich höhere Zugkräfte verträgt als die Schraubenkupplung.

Bei den meisten Güterzügen ist aber nicht das Gewicht das Problem, sondern die Länge. Die Überholgleise und alte Achszähler lassen keine Züge von mehr als 750 Meter zu. Zum Beispiel Containerzüge haben bei der Länge noch lange nicht ihre Grenzlast erreicht, da könnte man auch längere Züge fahren, wenn die Infrastruktur entsprechend umgebaut würde. Ich glaube, auf der Rheinschiene zwischen Holland und der Schweiz ist das langfristig geplant.

2. zu 3

Nun gut ein Teil ist richtig aber ein großteil der Schienen wird aus Rußland geliefert und ist schnell verschlissen! Habe oft genug Baustellen begleitet wo wir innerhalb eines Jahres ganze streckenabschnitte zweimal erneuert haben.

3. Länge der Blockabschnitte kann wariieren. ok gestehe ein auch weiß nicht alles ;-)

Die durch Streckenblock gesicherte freie Strecke ist in einzelne Zugfolgeabschnitte, auch Blockabschnitte unterteilt. Die Länge der Blockabschnitte wird von der Zugdichte, der zulässigen Geschwindigkeit und der Länge der Züge bestimmt. Ein klassischer Blockabschnitt muss mindestens so lang sein, dass ein Zug nach der Vorankündigung des Halt zeigenden Hauptsignals durch das Vorsignal sicher anhalten kann. In Deutschland ist je nach zulässiger Höchstgeschwindigkeit dieser Bremsweg der Strecke für Hauptbahnen auf 700 m, 1000 m oder 1300 m festgesetzt, für Nebenbahnen auf 400 m oder 700 m.

4. Was denkst du was ein Schotter-, Güter-, bzw Autozug so wiegt? Die Länge von Güterzügen wird durch Randbedingungen bestimmt, wie etwa die Leistungsfähigkeit der Triebfahrzeuge, der Belastbarkeit z. B. der Kupplungen, der Bremsfähigkeit, der Streckenklasse, und Länge der Ausweichgleise.

So war die Zuglänge auf dem Netz der Deutschen Bahn bis 2010 auf 670 Meter beschränkt. Die DB-AG-Richtlinie 408 „Züge fahren und Rangieren“ erlaubte entgegen dieser Festlegung bis zu 250 Achsen und 700 m Zuglänge.[1] Durch Infrastrukturmaßnahmen ist es möglich, einmal festgelegte Begrenzungen nach oben zu verschieben. So können durch Infrastruktur-Ertüchtigungen Züge in Deutschland eine maximal möglichen Regelzuglänge von 740 m haben. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2012 verkehren auf der Strecke Rangierbahnhof Maschen – Padborg (Dänemark) nach Abschluss des Versuchsbetriebes Züge mit der schon in Dänemark maximal zugelassenen Länge von 835 m.[2][3][4]

Wie Personenzüge werden auch Güterzüge, außer bei Rangierfahrten und Anschlussbedienungen nach einem Fahrplan gefahren. Deutlich häufiger als im Personenverkehr werden dabei Güterzüge als Sonderzüge, so genannte „Ad-hoc-Züge“, gefahren. Für diese wird ein Bedarfsfahrplan erstellt, der freie Fahrplantrassen nutzt. Hierbei kann es aus Kapazitätsgründen auch zu deutlichen Umwegen, Wartezeiten und Überholungen kommen.

Mit der Einführung der Eisenbahn-Bau- und Betriebsordnung (EBO) wurde 1967 die Höchstachszahl von Güterzügen in Deutschland aufgehoben. Maßgebend wurde damit (nach § 34 (5) EBO) die Gesamtlänge von 750 m. Ebenfalls entfiel für bestimmte Güterzuge die Vorschrift, einen Zugbegleiter mitzuführen.

Die schwersten in Deutschland verkehrenden Güterzüge wiegen rund 5.200 Tonnen. Sie transportieren sechsmal täglich brasilianisches Eisenerz von Rotterdam über Köln und Koblenz zu Dillinger Hütte ins Saarland (Stand: 2013).[7]

Refresh |<-- <-   1-22/22   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Bundesstaat New Mexiko/USA: Lehrerin bewertete Schüler für Sexleistungen
Zugunglück von Bad Aibling: Staatsanwaltschaft fordert vier Jahre Haft
Brand in Asylunterkunft - Heilbronner Staatsanwaltschaft setzt Belohnung aus


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?