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Wegen schwacher Entwicklung: Siemens stellt sein E-Ladesäulen-Geschäft ein

Da es kaum Entwicklungen auf dem Elektroauto-Markt gibt, zieht sich Siemens aus seinen Geschäften mit Ladesäulen zurück. Via Kabelverbindung können Autofahrer mit diesen Säulen ihre Elektroautos laden.

Die Entwicklung kabelloser Ladeboxen mittels Induktion sowie die Entwicklung sogenannter Wallboxes wird allerdings nicht gestoppt. Wallboxes sind Wandgeräte zum Laden in der Garage. An der Steuersoftware für Antrieb und Motoren wird ebenfalls weitergearbeitet.

Das Ganze ist zu einer Art Teufelskreis geworden: Ohne entsprechende Ladesäulen und die nötige Infrastruktur werden kaum E-Autos verkauft und umgekehrt. Über den Umsatz mit den Ladesäulen wollte der Konzern nichts sagen.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Siemens, Entwicklung, Elektroauto, Ladestation
Quelle: www.focus.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.09.2013 12:24 Uhr von news_24
 
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Macht nichts. Die USA hat mit dem Tesla X, Deutschland schon weit überholt.
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03.09.2013 14:08 Uhr von hallmackenreuther
 
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Die grosse Niete Löscher konnte nur eines: Produktionssegmente verkaufen, verkaufen, verkaufen. Auch da, wo wenn man Branchenbeteiligungen gerade erst aufgekauft hatte.
Löscher ist jetzt zwar rausgeflogen, aber bis zur Trendwende dauert das noch reichlich lange.
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03.09.2013 14:40 Uhr von das kleine krokodil
 
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@Mister-L
die bräuchte man zu Hause nur wenn man die Ladezeiten verkürzen will und dann lieber mit 400V 32A laden will.

Wobei es aber eh der Streit ist ob E-Autos mit Akku überhaupt die zukunft sind oder ob Autos mit Brennstoffzellen die Zukunft sind 2015 sollen ja die ersten Serien Autos kommen http://www.n-tv.de/... und man hat dann durchaus höhere Reichweiten und kann schnell nachtanken. Und vermutlich sind sie dann auch so ab 2020 Bezahlbar.
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03.09.2013 14:48 Uhr von George Taylor
 
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Ich frage mich eh, warum man nicht einfach zur Tankstelle fahren kann - altes/leeres Modul raus und neues/aufgeladenes Modul rein? So als Pfand-Modell (wie z.B. bei diesen Sprudelautomaten mit der Gasflasche).

An der Größe muß man halt noch arbeiten. Stelle mir das dann so vor, wie dieser Wasserbehälter beim Kondenstrockner (so in Form und Größe und Handhabung).

Tankstelle läd für uns auf und wir zahlen quasi den Strom.

Wäre auch wohl effektiver, da dann die Tankstellen bessere Preise als Großabnehmer bekommen.

Wer das nicht will, kann ja immer noch daheim aufladen...
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03.09.2013 15:31 Uhr von Pils28
 
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Autos per Akku zu betreiben geht nicht gescheit und wird auch nie gescheit gehen. Für einzelne Nieschen, wie das Zweitauto in der heimischen Garage mag es vielleicht irgendwie sinnvoll sein, aber sonst ist es nur ein sinnloses Lifestyleprodukt. Energieffizienz ist nicht überragend, Produktionsaufwand für die Akkus viel zu hoch, Haltbarkeit von Akkus kennt jeder aus dem heimischen Laptop, Reichweiten reichen nur zum gelegentlichen Einkaufen und das Aufladen dauert schlicht viel zu lang. Denke auch, dass Wasserstoff als Energiespeicher den Akku obsolet machen wird im Kfz.
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03.09.2013 16:05 Uhr von das kleine krokodil
 
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@George Taylor
wurde versucht und hat nicht wirklich geklappt http://www.golem.de/...
Probleme gab es viele. Die Akkus bleiben Teuer auch wenn man sie dann über eine Miete zahlt muss man mit den teuren Akku kosten leben. Der Tauschvorgang dauert zwar nur einige Minuten, aber der Akku muss trozdem lange an der Tankstelle geladen werden, also braucht die Tankstelle erstens starke Stromanschlüsse um alle dort lagernden Akkus gleichzeitig zu laden und es braucht auch sehr viel Platz.
Vorallem müßten sich die Autohersteller auf ein Akku Modell einigen und die chancen dafür sind auch eher schlecht, da hab ich mehr hoffnungen auf Wasserstoff autos.
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04.09.2013 01:30 Uhr von flipper242
 
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Sehe ich auch so wie Pils28.

Akkumulatoren sind schwer haben eine niedrige Energiedichte und der Rohstoffverbrauch bei tatsächlicher Serienproduktion wäre gigantisch. Ich tippe da auch eher auf Brennstoffzellen oder ähnliches.

Denn der Elektromotor wird sicher die Zukunft sein, mit Radnabenmotoren kann man ganz andere Fahrzeugdesign verwirklichen als mit Verbrennern an einem Prominentenort und Getriebe und Antriebswellen etc.

[ nachträglich editiert von flipper242 ]
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04.09.2013 02:27 Uhr von Pils28
 
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Die armen Autofirmen. Ich sehe nicht, wieso ein Elektroauto weniger als 40 Jahre ohne größere Defekte halten sollte. Alle endgültigen Defekte an meinen Autos bisher waren Probleme mit einem Verbrennungsmotor. Kurbelwelle defekt, Zylinderkopfdichtungen, Krümmerrisse, etc. Straßenbahnen dagegen, welche per Elektromotor laufen kenne ich viele, welche bereits 50 Jahre auf dem Buckel haben.

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