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Hessen: Alternative für Deutschland erhält Zuspruch von "Altparteien"-Wählern

AfD-Gründer Bernd Lucke zeigte sich kürzlich vor einer Wahlkampfveranstaltung in Wiesbaden zuversichtlich, dass seine Partei die Fünf-Prozent-Hürde erreichen und in den Bundestag einziehen werde. Viele Wähler der von ihm sogenannten "Altparteien" würden ein großes Interesse am Wahlprogramm der AfD zeigen.

Auf der Wahlkampfveranstaltung in der Wiesbadener Brita-Arena waren jedoch vornehmlich ältere Menschen anwesend, die sich lediglich für die europaskeptische Politik der AfD interessierten.

Bernd Lucke erntete viel Applaus, doch noch mehr geriet das Publikum in tosenden Applaus, als AfD-Vizesprecher Roland Klaus das Thema Einwanderungspolitik ansprach. Er verkündete, dass Einwanderer gezielt und aktiv ausgewählt werden müssten und forderte: "Keine Einwanderung in unsere Sozialsysteme."


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WebReporter: call_me_a_yardie
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Hessen, AfD, Bundestagswahl, Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, Fünf-Prozent-Hürde
Quelle: www.fr-online.de

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03.09.2013 11:02 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+33 | -5
 
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Ich kenne schon 3 neue AfD Wähler in meinen Bekanntenkreis von denen ich es nicht gedacht hätte das die welche sind, Diese waren vorher CDU-Wähler
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03.09.2013 12:10 Uhr von no_trespassing
 
+14 | -6
 
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Die Partei ist noch relativ unbekannt. Das zeigte gestern WWM.

Bei der 300-Euro-Frage musste die Kandidatin den Publikumsjoker ziehen, weil sie nicht wusste, dass die Partei den Euro abschaffen will.

22% des Publikums wusste es auch nicht.
Das zeigt, dass mehr als jeder 5. Haushalt noch nie von der AfD gehört hat.

Darin liegt das Schicksal der Partei. Wenn sich mehr Leute mit denen beschäftigen würden, gäbe es einen ähnlichen Effekt wie in Italien bei Grillo.
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03.09.2013 12:22 Uhr von LucasXXL
 
+3 | -3
 
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no_trespassing genauso sieht es für die "Partei der Vernuft" aus.
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03.09.2013 12:45 Uhr von no_trespassing
 
+11 | -3
 
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@LucasXXL: Ich habe mal mehrere Parteien angeschrieben, um eine Fusion vorzuschlagen.

Darunter auch die PDV und Initiative Ab jetzt...Bündnis für Demokratie und noch 4-5 andere ähnliche Bewegungen mit 300-1000 Mitgliedern.

Das Problem: Jeder will hier sein eigenes Ding machen. Aus Eitelkeit oder weil er seinen Weg für den richtigen hält.
Die Zersplitterung der Interessen ist jedoch der Vorteil der Etablierten. Die Politiker sind sich einig, das Volk ist zerstritten.
Was besseres kann den Regierenden gar nicht passieren.

Die AfD entstand ja auch erst aus der WA2013.
Genauso wie die LINKE aus der WASG entstand. Es hat seinen Vorteil erst eine Protestplattform aufzuziehen und dann zu kanalisieren. Prof. Lucke hat alles richtig gemacht.

Die anderen waren zwar vorher da, aber die AfD hat nun mal mehr Knowhow und fähige Leute. Deshalb sollten die anderen Kleinbewegungen endlich über ihren Schatten springen und darüber nachdenken, sich zusammenzuschließen.
Die AfD ist nun mal unstrittig die erfolgreichere Bewegung. Die PDV bekam nur 4 oder 5 Bundesländern die Unterschriften zusammen. Die AfD innerhalb weniger Wochen in allen 16.

Die PDV wird deshalb nur 0,3-0,5% holen. Wenn sie Glück hat, holt sie die Wahlkampfkostenerstattung rein.
Diese 0,5% fehlen aber den Parteien, die etwas ausrichten können.

Und die Freien Wähler scheitern ebenfalls an der Eitelkeit von Hubert Aiwanger. Kritisieren den Euro, wollen ihn aber beibehalten. Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass.
Totaler Unfug.

Wenn selbst eine NPD, die oft über 2% bekommt erkennt, dass es besser ist sich mit der DVU zusammen zu schließen, um das rechte Pack zu bündeln, dann sollte das ein Hinweis an andere Parteien sein.

Die Zersplitterung der Interessen ist wahrscheinlich das größte Machtinstrument der Etablierten.
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03.09.2013 15:02 Uhr von LucasXXL
 
+1 | -3
 
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no_trespassing ja ist mir schon klar, ich finde auch nur das Programm der PdV gut. Die Führung lässt stark zu wünsche übrig, sonst hätten sie die Unterschriften schon voll bekommen. Mit dem Zusammenschluß gebe ich dir recht aber am Beispiel "Freie Wähler" sieht man sehr deutlich das es dafür keine Chance gibt.

Dazu muß ich dir noch sagen der der Herr Lucke sehr gute Pressearbeit leistet aber in einigen Dingen muß er wirklich aufpassen das die nicht nach Hinten losgehen. Rein Oberflächlich gesehen wirkt er auf mich wie ein gekränktes Kind, nicht besser als bei den Anderen und nicht gut für einen Herrn mit Doktor-Titel.
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03.09.2013 16:35 Uhr von ThomasHambrecht
 
+2 | -8
 
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Ich glaube die AfD holt sich hauptsächlich bei den jüngeren Wählern Zuspruch - die noch nie erlebt haben, dass es mit der alten DM auch sehr oft schwierige Wirtschaftszeiten gab. Sowie große Massenarbeitslosigkeit und Pleitewellen bei allen Firmen in der 1980er und 1990er. Erhebliche Preiserhöhungen gab es in diesen Jahrzehnten auch.

Deutschland würde auch ohne Euro den Griechen Geld nachwerfen. Spendabel mit rausgeworfenen Krediten, waren wir schon zu DM-Zeiten. Da hieße es nicht Rettung - sondern Kredit.
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03.09.2013 22:18 Uhr von subcrew
 
+3 | -1
 
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@ThomasHambrecht

Die DM hatte selbstverständlich ihre Krisen zu überstehen. Was jedoch u.a. deswegen gelang, WEIL sie eben, je nach Bedarf und Notwendigkeit auf- oder abgewertet werden konnte.

Und das geht mit dem Euro eben nicht.

Besonders die älteren Semester sollten eigentlich einhellig der AfD zustimmen, waren es doch gerade sie, die mehrere Währungsreformen miterlebten.

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