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NS-Zeit gerät in Vergessenheit: Kulturministerin Schleswig-Holsteins will es verhindern

Das dritte Reich und die ehemalige NS-Zeit ist seit vielen Jahren vorbei. Immer mehr Zeitzeugen verstummen und die grausame Zeit gerät in Vergessenheit.

Deshalb will die schleswig-holsteinische Kulturministerin Anke Spoorendonk alles dafür tun, dass man sich an die Nazizeit erinnert. Daher wird ein Ausbau der Neulandhalle bei Friedrichskoog im Kreis Dithmarschen geplant. Die Halle soll zu einem Museum umfunktioniert werden.

Weiterhin soll es bei der NS-Gedenkstätte Ladelund eine neue Ausstellung geben. "Wir stehen vor einem Generationenwechsel, die Zeitzeugen verstummen", ärgert sich Spoorendonk.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Nazi, Schleswig-Holstein, Nationalsozialismus, Vergessenheit
Quelle: www.shz.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2013 20:15 Uhr von umb17
 
+7 | -0
 
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schnell - puzzle die Wörter in der Überschrift richtig zusammen, bevor es einer sieht.
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02.09.2013 20:24 Uhr von Mankind3
 
+30 | -1
 
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Auch dieses Kapitel ist irgendwann nur noch Geschichte...sowas lässt sich nunmal nicht verhindern.
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02.09.2013 20:26 Uhr von Johnny Cache
 
+19 | -4
 
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Hach, was waren das noch für Zeiten als mir Omma oder Muddi noch mit schöner Regelmäßigkeit drei mal am Abend ne Story aus dem Krieg erzählt haben. Irgendwie kann ich beim besten Willen nicht behaupten daß ich das vermisse.
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02.09.2013 20:28 Uhr von Johnny Cache
 
+13 | -3
 
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@ Mankind3
Man könnte es natürlich wie die Amis machen und sowas regelmäßig und schön detailgetreu nachspielen, aber das wäre dann sicher auch wieder nicht recht.
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02.09.2013 20:38 Uhr von HelgaMaria
 
+22 | -5
 
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Aarrgh.... es gibt doch inzwischen genug andere Bösewichte auf der Welt, so dass es nicht nötig ist, ständig mit dem Finger auf ein Volk zu zeigen, wo kaum noch ein Teilnehmer der "Greultaten" am Leben ist.

Hab das Thema sowas von satt... Anke Spoorendonk kann mich mal am Tüffel tuten!!
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02.09.2013 20:39 Uhr von WolfGuest
 
+8 | -5
 
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@comic1

Ja, finde ich auch, dass es höchste Zeit wird für einen Neustart. Wir sollten dem Gedankengut vom "guten alten Adolf" noch mal eine Chance geben!
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02.09.2013 21:06 Uhr von Ich_bins_wieder
 
+9 | -4
 
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Als würde uns Deutschen das nicht von jedem anderen Land schon genug unter die Nase gerieben werden.
Ich brauche nicht noch so jemanden, der mir versucht eine Schuld anzulasten mit der schon meine Eltern nichts mehr zu tun hatten.
Wir gewinnen nur Abstand zu etwas, was aus heutiger Sicht längst schon zu der antiquierten Zeit gehört. Oder warum hört man nie jemanden über den Genozid an den Armeniern sprechen (sind doch auch immerhin bis zu 1,5Mio. gewesen). Oder die noch heute nicht ganz abgelegte Diskriminierung der Schwarzen in den USA.
Wenn man sonst nichts mehr zu nörgeln hat, reitet man halt auf den Vergehen der Urgroßväter rum. Wie gesagt, ich brauch es nicht um zu wissen, dass damals mächtig was schief gelaufen ist.
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02.09.2013 21:31 Uhr von Hanna_1985
 
+12 | -2
 
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Wie kann das in Vergessenheit geraten? Deutschland wird doch jeden Tag dran erinnert. Irgendwo in xy gibt es Flüchtlinge - Deutschland macht die Tore, denn wir haben ja die historische Verantwortung. Überall auf der Welt darf man stolz sein, zu Land xy zu gehören. Nur in Deutschland darf man das nicht mehr, da ist Nationalstolz ja gleich Nazionalstolz... Wir geben Millardengelder in schwächelnde EU-Länder, erwarten aber Sparsamkeit... Ja, die deutschen Nazis wieder...

Ich kann auch nix dafür, bin lange nach "alldem" geboren - und ehrlich gesagt: Mich interessiert vergangenes nicht, schlechtes wie schönes... weil es eben Vergangenheit ist. Ich trauere ja auch nicht dem herrlichen Kaiserreich nach. Man sollte Ethik, moralische, vernunftbegabte Grundregeln und Verhaltensweisen lehren. Viel wichtiger, als immerwieder das Gedankengut von Größenwahnsinnigen wiederzukauen.

[ nachträglich editiert von Hanna_1985 ]
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02.09.2013 21:34 Uhr von erdengott
 
+7 | -0
 
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Wurde die Nazizeit kürzlich aus den Geschichtsbüchern gestrichen dass sie in Vergessenheit gerät? Zudem gibt es ausreichend Museen zu dem Thema. Wenn in SH so viele Kulturmittel frei sind, dann sind sie dort besser aufgehoben. Besser wenige gute Museen wo die Leute hingehen, ohne als Klassenverbund zwangsverpflichtet geworden zu sein, als zig krampfhafte Museen die entstehen weil irgendwelche Hallen keine Nutzer finden.
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02.09.2013 21:42 Uhr von Phyra
 
+10 | -0
 
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mal ein anderer vorschlag um geschichte sich nicht wiedehrolen zu lassen, viele waehler der nsdap waren ungebildete arbeiter, warum also nciht das geld mal in bildung investieren, dann klappts auch mit dem politischen selbstbewusstsein...
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02.09.2013 22:39 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -2
 
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die nazizeit wird irgendwann in vergessenheit geraten und das können auch sie nicht verhindern, werte frau spoorendonk. die sorgen und probleme der menschen sind für die erde und das universum völlig bedeutungslos. irgendwann wird alles ein raub der zeit, auch die menschheit selbst.

am ende kommt der moment, in dem nur noch ein mensch übrig ist. der moment geht vorbei und der mensch wird verschwunden sein. und nichts wird davon zeugen, dass wir je hier waren, außer sternenstaub.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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02.09.2013 23:19 Uhr von freshmanwb
 
+2 | -2
 
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Immer mit dem Finger in die Wunde jaja Scheiß Spastis warum müssen die das so präsent halten? Die GANZE Welt weiß jetzt was böse ist und es wird immer welche Hardliner geben die als Neonazis fungieren werden
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03.09.2013 00:12 Uhr von TendenzRot
 
+2 | -3
 
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> Manche Leute - auch hier bei SN - nennen mich einen Nazi
> (obwohl ich durch Ausländerehe nachweislich keiner bin).

Ich glaube dir einfach mal, dass du kein Nazi bist. Aber warum wird das durch eine Ausländerehe nachgewiesen? Da erschließt sich mir der kausale Zusammenhang irgendwie nicht.
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03.09.2013 07:57 Uhr von Pantherfight
 
+4 | -0
 
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Die Kulturministerin Anke Spoorendonk sollte man sofort absägen. Irgendwann ist auch mal gut und die Zeiten sind vorbei. Es wird auch niemand vergessen was damals passiert ist. Da gibt es doch genügend Material zu. Wozu noch was aufbauen und einrichten. Das Geld kann man für besseres ausgeben.
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03.09.2013 08:20 Uhr von greekchimera
 
+3 | -0
 
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Die Sklaverei der Amis ist auch in Vergessenheit geraten. Also warum sollten wir dann ununterbrochen an eine Zeit erinnert werden, für die wir nichts können.
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03.09.2013 08:42 Uhr von seth0s
 
+5 | -0
 
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Wat wollen die denn machen? Einmal im Jahr Bücher verbrennen?
Meine Fresse, es wird uns doch Tagtäglich vorgehalten, irgendwann ist auch mal gut.

[ nachträglich editiert von seth0s ]
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03.09.2013 08:58 Uhr von White-Tiger
 
+1 | -0
 
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Genau, wir müssen daran erinnert werden was für pöse Nazis wir doch alles sind! Wie soll die EU und unsere lieben Nachbarn denn dann sonst Geld von uns Erpre... äh kriegen.
Wäre ja schrecklich wenn die Nazikeule nicht mehr funktioniert.
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03.09.2013 09:11 Uhr von psycoman
 
+5 | -0
 
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Bekommen die Kinder das heutzutage nicht mehr von der fünften bis zur 13. Klasse eingeprügelt, dass die Nazizeit der wichtigste Teil der deutschen Geschichte ist?

Es gibt auch keine Zeitzeugen des dreißigjährigen Krieges oder der Napoleonischen Kriege, trotzdem weiß man noch, wie schlimm das war, oder?
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03.09.2013 09:40 Uhr von Mecando
 
+5 | -0
 
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Ich bin stolz Deutscher zu sein, ich bin stolz auf mein Land, und ich bin stolz auf die Geschichte Deutschlands.



So, jetzt mal Hand aus Herz wer mich nach solch einem Satz nicht direkt in die Rechte Ecke drängt. :)

In keinem anderen Land der Welt ist es so schlimm und verpönt stolz auf sein Land zu sein. Alleine schon bei dem Gedanken Nationalstolz zucken die meisten Deutschen zusammen und denken an einen Zeitabschnitt der gerade einmal rund 25 Jahre umfasst.

Ich bin weit ab davon rechtsradikal oder nationalistisch zu sein, aber dennoch meine ich den ersten Satz wie ich ihn geschrieben habe. Mit jedem Wort. Sicher bin ich nicht stolz darauf was in dem düsteren Kapitel zwischen 1920 und 1945 geschehen ist, aber ich reduziere Deutschland und seine Geschichte auch nicht auf 25 Jahre.
Jedes Land hat Dreck am Stecken, trotzdem darf man in anderen Ländern dieses Planeten stolz sein, nur in Good Old Germany nicht.

Die dunklen Zeiten der Geschichte, nicht nur die der Deutschen, dürfen niemals in Vergessenheit geraten. Sie sind ein Mahnmal für uns und die Generationen nach uns. Aber man muss auch nicht mit jedem Satz, jeden Tag und bei jedem Anlass mit der Nase darauf gestoßen und daran erinnert werden. Die Welt dreht sich weiter und wir sind verantwortlich für die Dinge die im Jetzt und Hier geschehen, nicht für das was damals war.

Solong...
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03.09.2013 10:24 Uhr von V3ritas
 
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Hm..ist doch komisch...wenn in den USA bewusst die Ausrottung der Ureinwohner und die Zeit der Sklaverei elegant umgangen wird, dann ist das kein Thema..man muss ja schließlich nach vorne blicken und die Geschichte in ihrer Gesamtheit betrachten...Ich hab auch selten mal einen Engländer gehört, der über die Grausamkeiten des Empire in der Vergangenheit geklagt hat...aber bei uns Deutschen...da ist das anders...wir müssen uns bis in alle Ewigkeit mit den Geschehnisen des 2. Weltkrieges auseinandersetzen und dafür Buße tun.

Natürlich darf das nicht einfach in Vergessenheit geraten...aber ich denke, solange die Kinder in der Schule sich das ab der 6. Klasse einmal im Jahr anhören dürfen und irgendwelche Präsentationen, Vorträge usw. darüber anfertigen müssen, ist die Gefahr da doch relativ gering.
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03.09.2013 10:36 Uhr von Nebelfrost
 
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@mecando

zitat: "was in dem düsteren Kapitel zwischen 1920 und 1945 geschehen ist"

ich wusste gar nicht, dass die nazis zwischen 1920 und 1933 auch schon an der macht waren. tja, man lernt halt nie aus.
[/ironie off]

bei dem rest stimm ich dir zu.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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03.09.2013 11:12 Uhr von Mecando
 
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"ich wusste gar nicht, dass die nazis zwischen 1920 und 1933 auch schon an der macht waren."
Das habe ich auch nie gesagt, oder?
Ich bezog mich da relativ grob gerundet auf den Beginn des Ganzen mit der der Gründung der NSDAP, daher 1920.
Es gibt sicher verschiedene Zeitangaben die man stellvertretend für den Beginn dieses düsteren Kapitels nehmen kann.
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03.09.2013 12:12 Uhr von Maverick Zero
 
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Jaja, immer schön die Nazikeule schwingen - es darf ja nichts in Vergessenheit geraten - und dann wundern, dass die Leute genervt extreme Parteien wählen.

Und dann kommt noch so ein Oberschlauer daher und erklärt, dass es wohl nicht genug Gedenkstätten und "Ihr seid alle Schuld"-Spruchbänder waren.

Ich glaube, das kapiert die aktuelle Politikergeneration nicht mehr. Wenn es überhaupt noch eine Generation kapiert...
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03.09.2013 13:07 Uhr von polyphem
 
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Antisemitismus ist immer noch weit in der Bevölkerung verbreitet. Der NSU-Terror war nur die Spitze des Eisberges.
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03.09.2013 13:23 Uhr von psycoman
 
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Was hat der NSU denn mit Antisemitismus zu tun? Die Leute haben vermutlich Türken und Deutsche, also vermutlich Muslime und Christen, umgebracht, soweit ich weiß, aber keine Juden.

An die Zeit wird ausreichend durch Denkmäler und Schulunterricht erinnert, a braucht man nich tnoch ein weiteres Denkmal, dass sinnlos Geld kostet.

Das Geld soll man lieber in Kampagnen gegen Extremismus, egal, ob rechts, links, muslimisch oder aus sonstiger Richtung investieren.

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