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Hagen: Erster Prozesstag gegen NS-Verbrecher endet nach halber Stunde

Am heutigen Montag fand am Hagener Landgericht der erste Verhandlungstag gegen den Ex-SSer Siert B. statt. Dieser Prozesstag war sehr kurz, denn er endete bereits nach 35 Minuten.

Der Angeklagte hörte der Verlesung der Anklageschrift zu, schwieg anschließend aber zu den Vorwürfen der Staatsanwaltschaft. Auch der verlesene Lebenslauf aus dem Jahr 1944 ließ der Angeklagte unkommentiert.

Der 92-Jährige leidet an verschiedenen Krankheiten. Aus dem Grund hat das Gericht festgelegt, dass nur drei Stunden am Stück verhandelt wird. Es sind insgesamt elf Verhandlungstage angesetzt, am Donnerstag soll der Prozess weitergehen. Das Urteil wird am 26. September erwartet.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Verhandlung, Hagen
Quelle: www1.wdr.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2013 13:20 Uhr von HelgaMaria
 
+25 | -10
 
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Will man einen 92jährigen Mann verurteilen für etwas, dass er als junger Mann getan hat in einer Zeit, als es nichts falsches war und er es nicht besser wissen konnte?

Dieser Prozess muss nicht wirklich sein, finde ich.
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02.09.2013 13:35 Uhr von langweiler48
 
+10 | -9
 
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Diese Prozesskosten koennte man fuer wesentlich bessere Dinge ausgeben. Armes Deutschland mit seiine Selbstzerstuemmelung.
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02.09.2013 13:42 Uhr von Patreo
 
+6 | -12
 
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Helge Maria hier geht es erstens um Mord, welcher bereits Ende der 40er zu einer Verurteilung führte.
Wir sprechen hier nicht über Wehrmachtssoldaten vor Moskau oder Stalingrad, sondern um die Verschleppung und gezielte Ermordung eines Widerstandskämpfers, von der hier ausgegangen wird.
Nach deiner Argumentation wäre Euthanasie der damaligen Zeit auch kein Verbrechen, da man es damals auch nicht besser wusste oder die Massenerschießungen in Kiew auch legitim, wenn es junge SS Angehörige gewesen sind, für die es nichts falsches war?

Wir reden hier von einer ziemlich überschaubaren Zeitspanne im Angesicht der Weltgeschiche, wo das humanitäre Völkerrecht durchaus als bekannt vorausgesetzt werden kann.



[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.09.2013 14:24 Uhr von Patreo
 
+3 | -6
 
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Fuerdiedummen? Kontext?
Hier gehts doch nicht in dem Fall um die DDR.
Sondern um einen schon vorverurteilten wiederholten Verbrecher aus der NS Zeit, bei dem auch von privater Seite aus Anklage erhoben wurde
Gleiches Recht für alle würde in dem Kontext die Verantwortlichen der Roten Khmer und Charles Taylors Generalsstaab einschließen?!
Nach der brillianten Logik könnte man bei der Anklage eines pädophilen katholischen Pfarrers erstmal laut rufen: HALT STOP, GLEICHES RECHT FÜR ALLE erstmal die pädophilen evangelischen Pfarrer!

Willst du von einem rechten Verbrechen ablenken durch ein linkes Verbrechen, weil du Sympathie für ersteres empfindest?

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.09.2013 14:30 Uhr von Patreo
 
+1 | -6
 
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Mister L dass der Widerstandskämpfer getötet hat ist nicht erwiesen und auch nicht belegt.
Der Mann hier wurde außerdem noch der Ermordung von 2 jüdischen Brüdern überführt.
Sophie Scholl ist nicht wegen Bombenanschlägen enthauptet worden und gilt dennoch als Widerstandskämpferin, ebenso sind Deutsche von der Gestapo umgebracht worden, die Juden versteckt haben.
Auch das waren Widerstandskämpfer

Menschlichkeit entscheidet auch maßgeblich über die Tatsache wer Mörder ist oder nicht. Völkerrechtlich sind auch die entkommenen NS Täter Mörder, die nicht dafür belangt worden sind.
Eichmann oder Carl Clauberg sind aus jeglicher menschlichen Sicht als Täter anzuerkennen, wenn man gegen Massenmord und Entmenschlichung steht.
Und da Mord nicht verjährt ist dieser Prozess nicht unnötig.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.09.2013 14:46 Uhr von Patreo
 
+1 | -6
 
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Er war gesetzestreu in einem Unrechtstaat, was ihn zum Täter macht, durch Mehrung seiner Tat, eben zu einem Wiederholungstäter.
Nur weil man innerhalb der unmenschlichen Gesetze eines Unrechtstaates straffrei auskommst, bedeutet es nicht, dass wenn er innerhalb einer Demokratie lebt, seine Tat deswegen straffrei ausgehen würde.
Es ist nicht nur sein Gewissen, sondern auch das Leid, dass er über mehrere Familien gebracht hat.
laut Quelle wurde er schon 2 mal verurteilt entzog sich der ersten Strafe jedoch

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.09.2013 14:54 Uhr von Patreo
 
+1 | -6
 
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Nein fuerdiedummen würden wir nicht.
Da der Widerstandskämpfer gegen ein nachweislichen totalitären Staat gekämpft hat.
Und ein Terrorist sich in der heutigen Zeit einem Angriff auf das demokratische System verschreiben würde.
Wenn du also persönlich einen Widerstandskämpfer gegen das 3.Reich in einem solchen Status als verklärend bezeichnest, befürwortest du automatisch den damaligen totalitären Staat, gegen den dieser gekämpft hat.
Die Begriffe totalitär und demokratisch sind dabei nicht als etwas vages wahrzunehmen sondern bis zu einem Punkt ziemlich präzise definiert.
Somit kann man aus völkerrechtlicher und humaner Sicht die NS Diktatur als Unrechtstaat kennzeichnen und das heutige Deutschland als eine Demokratie


Mister L. ist das Maß für Straffähigkeit hier bei dir erst ab dem Alter 21 und dem Dienstgrad eines FW aufwärts gegeben?
Die Parallele zu Eichmans Verteidigung ist hier die selbe wie deine: Befehlsempfänger.
Der Vorwurf lautet hier auf VERSCHLEPPUNG und ERMORDUNG und das wie aus der Quelle zu lesen ist in mehrfacher Ausführung.
Für beide Taten ist er bereits verurteilt worden. Für eine hat er eingesessen für eine andere halt nicht.


[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.09.2013 14:58 Uhr von langweiler48
 
+1 | -4
 
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@Patreo .....

Bleib mal auf dem Teppich mit deinen Argumenten. Wie schon mehrmals erwähnt wurde, wäre dieser Greis gar nicht vor Gericht, wenn er den Befehl verweigert wäre. Was will man denn eigentlich mit diesem Prozess erreichen? Ihn für schuldig sprechen? Dass er heutzutage schuldig ist, weiß jeder vernünftige Bürger. Haftverschonung bekommt er allemal, das heißt, letztendlich geht er straffrei nach Hause. Was bleibt sind die enormen Prozesskosten. RAUSGEWORFENES GELD. --- Geprüft mit Duden Technologie
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02.09.2013 15:03 Uhr von Patreo
 
+2 | -4
 
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Langweile er ist bereits für beide Taten verurteil worden und schuldig gesprochen worden.
Nur durch die deutsche Staatsbürgerschaft und die rechtliche Regelung zwischen Niederlanden und Deutschland ist für die erste Tat eben nicht lebenslänglich eingesperrt worden.

Hier ergibt sich somit ein merkwürdiger Fall der Verteidigung A) Als er die Tat mit 20 begangen hat, besser gesagt die TatEN war er zu jung und B) Für beide Taten für die er schuldig gesprochen wurde und für eine die er abgesessen hat, ist er nun zu alt.

Der Widerstandskämpfer, der ermordet worden ist, wäre laut FUERDIEDUMMEN als Terrorist zu bezeichnen und somit im Rahmen des ,,RECHTS" getötet worden und selbst wenn nicht, habe der Soldat ohne hin nur Befehle befolgt.

Also wäre hier von einer Rechtsprechung abzusehen auf Basis von vierfachen mildernden Umständen.

Fuerdiedummen ich glaube du benutzt den Begriff TOTALITÄR ziemlich willkürlich und nicht aus einem aus der Politik etablierten Kontext.
Gesetze und Menschenrechte sind auch ZWANG das bedeutet aber nicht dass du in einem totalitären Staat lebst. Da diese Gesetze sich an erster Stelle um Gleichberechtigung und friedliche Koexistenz bemühen.
All das was die Rassengesetze des 3. Reiches nicht darstellten.

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.09.2013 15:30 Uhr von willi_wurst
 
+6 | -2
 
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*hust* so weit ich weiß: in jener Zeit gab es kein "humanitäres völkerrecht", sondern nur die haager landkriegsordnung... und die sah eine erschießung von partisanen, wiederstandskämpfern etc. ausdrücklich als legitim an. Also nix da "Mord" und man sollte ihn nicht bestrafen die damals legitim waren.
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02.09.2013 15:39 Uhr von Patreo
 
+1 | -3
 
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willi wurst

Humanitäres Völkerrecht ist im modernen Sprachgebrauch, der die Bezeichnung Kriegsvölkerrecht verdrängt hat, die zusammenfassende Bezeichnung für alle Bestimmungen des Völkerrechts, die im Fall eines Krieges oder eines anderen internationalen bewaffneten Konflikts den weitestmöglichen Schutz von Menschen, Gebäuden und Infrastruktur sowie der natürlichen Umwelt vor den Auswirkungen der Kampfhandlungen zum Ziel haben

zusätzlich lautet
102. Das humanitäre Völkerrecht stellt eine Neubestätigung und Weiterentwicklung des traditionellen Kriegsvölkerrechts (ius in bello) dar. Dabei gelten
die meisten kriegsvölkerrechtlichen Regeln heute auch in solchen internationalen bewaffneten Konflikten, die von den Parteien nicht als Kriege angesehen
werden. Der Begriff „humanitäres Völkerrecht" trägt dieser Entwicklung Rechnung.

http://www.humanitaeres-voelkerrecht.de/...
Bedeutet, dass ich den Gebrauch des Wortes aus einer modernen Sicht benutzt wurde.
Weswegen er auch wegen Ermordung nach heutigem Recht beurteilt wird und nicht damaligen.
Auch wird er nicht hingerichtet, was bei der ersten Verurteilung hätte der Fall sein können, sondern bekommt lediglich ein Strafmaß, das wegen des Alters nicht angetreten werden wird

[ nachträglich editiert von Patreo ]
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02.09.2013 15:45 Uhr von langweiler48
 
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@Patreo ....
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02.09.2013 15:54 Uhr von langweiler48
 
+2 | -2
 
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@Patreo

Wie du schreibst, ist er für beide "Morde", die zu der Zeit gar keine waren bereits, verurteilt worden. Und er hat es damals gegebenen Umständen zu verdanken, dass er nur eine Strafe absitzen musste.

Seit wann kann man denn für eine Tat zweimal vor Gericht gestellt werden? Dies ist doch nur bei Berufungsverfahren möglich. Und in diesem Fall denke ich, dass die Berufungsfrist abgelaufen ist.
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02.09.2013 18:58 Uhr von WolfGuest
 
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Eine Runde Mitleid für den armen willigen Helfer des NS-Regimes!
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02.09.2013 23:55 Uhr von Patreo
 
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Mister L gerade weil ich als SAZ 4er treudeutsch gedient habe bin ich mir über Eiderfüllung und ROEs durchaus im Klaren.
Wenn also ein Widerstandskämpfer nach gängigem Recht eines Unrechtstaates verschleppt und ermordet wird und später zum Resume des Täters zwei Nichtkombattanten hinzukommen, deren einziges Vergehen es ist Jude zu sein, ist von einer Täterschaft jenseits der Befehlskette aus Gehorsam auszugehen.

Für beide Taten ist der Mann verurteilt worden, das ist wahr jedoch nur ein Urteil ist vollstreckt worden.
Und dieses ist Gegenstand dieses Falles.
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03.09.2013 08:33 Uhr von PeterLustig2009
 
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@unique2910
[...]der typ wird zu recht angeklagt und ich hoffe, die finden noch mehr dieser verräter am deutschen volk! [...]

Verräter am deutschen Volk?
AH wurde gewählt VOM deutschen Volk!!
Die Politik AH wurde vom deutschen Volk mitgetragen!!

Nach deiner Aussage wäre jeder Deutsche der sich seinerzeit icht widersetzt hat ein Verräter! nur an welchem Volk dann noch?

Es ist schlimm zu sehen dass hier mit Gesetzen argumentiert wird die erst NACH der Zeit beschlossen wurden.

Und wer denkt im Krieg würde es Völkerrecht geben, der denkt auch dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet...

Aber dass ist deutsche Bürokratie. Wir verknacken einen 92 jährigen um seine Schuld festzustellen und verschonen ihn dann aufgrund seines Alters und seiner Krankheit

Kosten immens, Nutzen nicht vorhanden

Hat hier irgendwer was davon dass er eine Strafe bekommt die er nichtmal ansatzweise verbüßen muss?

Haben die Enkel seiner Opfer etwas davon dass er verknackt wird ohne die Strafe verbüßen zu müssen?

Nachdenken ist noch nicht verboten!!
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03.09.2013 09:53 Uhr von Patreo
 
+2 | -0
 
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PeterLustig deine Argumentation baut auf zwei Grundpfeilern
A) Der Soldat musste es durchführen weil die Umstände des Krieges es erfordern und KANN deswegen nach unseren Gesetzen nicht geahndet werden
B) Das Ganze ist so lange her, dass daraus für dich persönlich (auf einer wie mir scheint emotionalen Ebene) kein Nutzen erscheint also SOLLTE er strafrechtlich nicht verfolgt werden.



A)
PeterLustig selbstverständlich wird hier mit Gesetzen argumentiert nach 1945, da die Gesetz eines Unrechtstaates nicht völkerrechtlich und menschenfeindlich sind.
Wenn jemand in einem totalitären Staaten WIEDERHOLT unmenschliche Straftaten begeht, dieser besagte Staat demokratisch wird und der Täter innerhalb dieser Demokratie lebt, dann kann er nicht erwarten straffrei auszugehen.

Meinst du die Verhandlung zum Kosovokrieg sind nicht legitim weil Milosovic Regierung Unrecht zu Recht in der damaligen Zeit erklärt hat und die Soldaten, die sich am Massaker Srebrenica teilnahmen weniger schuldig, weil sie nur Befehle befolgt haben?

Denn es gibt Unterschied zwischen bewusster mehrfacher Hinrichtung und kriegerischer Auseinandersetzung zwischen mehreren Kombattanten.

Es gibt ein allgemein bindendes Völkerrecht im Krieg PeterLustig andernfalls würden gezielte Massenvergewaltigung, ethnische Säuberungen und Folter nicht vom internationalen Gerichtshof untersucht und geahndet (undabhängig von der jeweiligen Rechtslage innerhalb eines Unrechtstaates)

Verschleppung und Ermordung von ohne ordentliche Gerichtsverhandlung (so unfair sie auch sein mag) oder ohne eine nachweisliche Gegenwehr (womit auch Notwehr ausfällt) zählt als Mord.


B)
Du redest hier von einem emotionalen oder finanziellen Nutzen, der als Außenstehender nur schwer nachzuvollziehen ist.
Die Schwester eines der Opfer beispielsweise wenn auch alt so aber dennoch lebendig.
Aber auch darüber hinaus geht es um Rechtsprechung und das Zeigen, dass der Rechtsstaat in Deutschland bis zu einem gewissen Grad funktioniert.
Hier geht es nicht um die Bewährungsstrafe von Jugendlichen mit Migrationshintergrund, hier geht es nicht um die strafrechtliche Verfolgung von Missetaten in der DDR.
Hier geht es um einen ganz bestimmten Fall, wonach jemand seiner rechtmäßigen Verurteilung entkommen ist und nun sich vor der Strafe bzw. der Rechtsprechung durch das Alter entzieht.
Ein kleines Gegenbeispiel: Wäre ein aidskranker Kindermörder nicht einzusperren weil er ohnehin bald sterben würde?

Weder war der Täter hier zum Tatzeitpunkt geistig zu jung sein Handeln zu erfassen, noch ist er zum derzeitigen Zeitpunkt als zu dement betrachtet worden, um nicht dennoch angeklagt zu werden.
In diesem Fall gilt wie gesagt der Punkt, dass Mord nicht verjährt.

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