02.09.13 07:02 Uhr
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Saurer Regen - Was ist eigentlich aus dem Thema Nummer Eins der 80er-Jahre geworden?

Im Deutschland der achtziger Jahre regierte die Angst vor saurem Regen. Aber ist die Gefahr für die deutschen Wälder wirklich so groß gewesen, wie damals angenommen oder haben die Medien nur eine Hysterie verbreitet?

Nachdem das Waldsterben in Deutschland ein regierendes Thema war, muss man nun feststellen, dass der Wald keineswegs gestorben ist. Er hat sich sogar vergrößert. Der deutsche Wald ist heute elf Millionen Hektar groß, das ist eine Million Hektar mehr als im Jahr 1983.

Heute ist Fakt, dass die Gefahren für den Wald zu übertrieben dargestellt worden sind. Allerdings stimmt auch, dass durch die Hysterie härtere Gesetze für die Rauchgasentschwefelung durchgesetzt wurden. Der Ausstoß an Schwefeldioxid hatte sich Ende der Achtziger um 70 Prozent reduziert.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Regen, Wald, Umweltschutz
Quelle: www.handelsblatt.com

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2013 07:25 Uhr von mikeKritisch
 
+19 | -8
 
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Na endlich mal etwas gutes, das Schuetzer der Mutter Erde umsetzen konnten trotz der enormen und so machtvollen Lobby.

Es geht nur viel zu langsam voran, aber der Tag kommt an dem man erkennt das man fuer Geld nichts mehr kaufen kann auch wenn der Mensch den Groschen in der Truhe der Kirche klingen laesst. Am Ende ist jeder allein, also tun wir etwas gegen die, die unsere Erde zerstoeren. Ups sind wir ja selbst, s**t.
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02.09.2013 07:36 Uhr von mat123
 
+36 | -12
 
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früher war es nur Panikmache, heute steckt hinter den vorgeschobenen Klimamärchen eine millionenschwehre Abzockerindustrie.
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02.09.2013 08:35 Uhr von Gierin
 
+17 | -4
 
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In den Jahren 1990 - 1992 hatte ich einen Fachlehrer (mit Doktortitel) der ziemlich aneckte. Er wagte es doch tatsächlich zu behaupten, dass das Waldsterben nur eine Einbildung sei. Uns Schüler hatte er rasch durch Argumente überzeugt. Aber für die Herren und Damen Biologen, Umweltschützer und Förster der Region war er ein rotes Tuch.
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02.09.2013 08:42 Uhr von Mecando
 
+18 | -4
 
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@Hibbelig
"Heute sprechen dieselben "Experten" vom Gegenteil..."
Ähm... ne.
Bezogen auf uns Nord- bzw. Mitteleuropäer führt eine Erderwärmung leider irgendwann zu einer Eiszeit.
Nur weil es Erderwärmung heißt, bedeutet das nicht 365 Tage Sommer...

Spätestens wenn der Golfstrom aufgrund der Verdünnung mit Süßwasser abklingt wird es in Nord-/Mitteleuropa frisch...
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02.09.2013 09:31 Uhr von puri
 
+18 | -2
 
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Gerade im Umweltschutz hat sich seit Mitte der 80er auch einiges getan.
Wenn man mal bedenkt wie z.B. einige Bachläufe in den 80ern ausgesehen haben, verschäumt und mit genug Waschmittel drin dass man das Wasser direkt wieder in eine Waschmaschine hätte leiten können, hatte diese übertriebene Umweltpanikmache durchaus seinen Sinn. Heute zucken wir zusammen wenn wir schäumende braun-graue Flüssen in China sehen, aber viele vergessen dass das vor 20-30 Jahren bei uns nicht anders war.
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02.09.2013 09:34 Uhr von Silver79
 
+16 | -3
 
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Ich behaupte mal, dass man ohne die Panikmache in den 80ern heute keinen Waldzuwachs von 1M ha verbuchen könnte...
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02.09.2013 10:46 Uhr von nemesis128
 
+4 | -4
 
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Der saure Regen war damals eine rein deutsche Angelegenheit. In unseren Nachbarländern ist der Begriff bzw. dieser Vorgang recht unbekannt.
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02.09.2013 11:47 Uhr von Iceland62
 
+2 | -1
 
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@ nemesis128
Zur Information:
http://www.epa.gov/...
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02.09.2013 12:21 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+5 | -11
 
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Da fasst man sich doch echt an Kopf bei der Fragestellung.

Der Wald ist heute Elf Millionen Hektar größer geworden.. warum wohl ? .. Gerade weil es Gesetze zur Rauchgasentschwefelung gegeben hat. Ansonsten würden wir heute gesund Bäume mit der Lupe suchen,

Der direkte Beweis das Grüne Ökologische Politik definitive Verbesserungen bewirken kann.

Aber das übersteigt wohl den Geistigen Horizont einiger User hier.
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02.09.2013 14:34 Uhr von maxyking
 
+7 | -1
 
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Und weil es immer noch Wald gibt gibt es wohl auch keinen Klimawandel oder wie soll ich die Kommentare hier zum teil verstehen. Man muss schon extrem blind oder verblendet sein um nicht mitzukommen das sich das Klima weltweit ändert und nicht zu unserem vor teil.
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02.09.2013 15:12 Uhr von Tempus_Fuckit
 
+1 | -0
 
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@JohnDoe_Eleven

lesekompetenz?
nicht 11 mio hektar größer, sondern nur eine.

EDIT: ich möchte nur darauf hinweisen, eine und elf mio ist schon ein eklatantr unterschied. auch möchte ich den erfolg nicht madig machen. könnten wir das nun mal noch unilateral umsetzten, dann wäre künftigen generatioinen vllt geholfen...

[ nachträglich editiert von Tempus_Fuckit ]
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02.09.2013 15:56 Uhr von Iceland62
 
+4 | -2
 
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@SerienEinzelfall
"Co2 ist ein klimaveränderdes Gas - wir wissen aber nicht wie stark"
Laut theoretischer Physik würde eine Verdoppelung der CO2-Konzentration auf 560 ppm für einen Temperaturanstieg von ca. 1,2 °C sorgen. Dass es sehr wahrscheinlich mehr bei Verdoppelung wird, liegt an sogenannten Rückkopplungseffekten.

"die letzten 15 Jahre ist wieviel passiert? - NICHTS"
Obwohl die CO2 und Methankonzentration-Konzentration zunimmt. Und welche sonstigen Faktoren, die die globale Temperatur beeinflussen, weisen einen deutlichen Veränderungstrend auf? KEINE. Sie variieren lediglich. Um vorübergehend den Erwärmungstrend zu verschleiern reicht das aber.

"- wer glaubt denn bitte, dass die heute eingesparten C-Energieträger nicht morgen verfeuert werden?"
Der verfeuerte Kohlenstoff wird von der Natur durchaus auch abgebaut, aber nicht in der Geschwindigkeit in der er verfeuert wird.

"wir kastrieren unsere wichtigste Produktionssparte (Auto) mit bescheuerten CO2-Verbrauchswerten. Während in China, Indien und den USA Kohleflöze abbrennen."
Es ist nicht richtig, dass China, Indien und die USA gar nichts gegen CO2-Emissionen unternehmen. Nur könnte das mehr sein. Es ist auch nicht richtig, dass die deutsche Autobranche aktuell leidet. Es wird sinnvollerweise eine Kompromisslösung angestrebt.

"es gibt jede Menge Gase die VIEL schlimmer sind als CO2 zum Beispiel Methan"
Pro Molekül betrachtet ist diese Aussage richtig. Aber man sollte auch die Mengenverhältnisse der Emissionen berücksichtigen.

"ist aber kein Thema immer nur das Scheiss CO2"
Auch die Methankonzentration in der Atmosphäre steigt nach wie vor. Der Anstieg ist aber rückläufig, während der CO2-Anstieg nach wie vor wächst. Außerdem sollte es nicht verwundern, das primär das für die globale Erderwärmung bedeutendste Treibhausgas in den Medien thematisiert wird.

"Wasserdampf ist so ganz nebenbei auch ein klimaerwärmendes Gas"
Dessen atmosphärische Konzentration in hohem Masse auf einem Wasserplaneten temperaturabhängig ist und dessen Konzentration witterungsabhängig stark variiert. Siehe dennoch auch Rückkopplungseffekt.
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02.09.2013 16:50 Uhr von GroundHound
 
+3 | -0
 
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"Heute ist Fakt, dass die Gefahren für den Wald zu übertrieben dargestellt worden sind."

"Der Ausstoß an Schwefeldioxid hatte sich Ende der Achtziger um 70 Prozent reduziert. "

Da zweifelt man echt am Denkvermögen der Autoren. Es wurden aktiv durchschlagende Maßnahmen durchgeführt, die erfolgreich waren.
NUR DESWEGEN ist es nicht zu Schlimmerem gekommen. Der direkte Zusammenhang ist eindeutig.

Das ist der schlagende Beweis, dass der Mensch sehr wohl durch seine Handlungen Umweltschädigungen im globalen Maßstab verursachen kann. Was Klimaleugner ja so gerne bestreiten.

Nachtrag. Ich muss mir echt an den Kopf fassen, was hier für ein Unsinn verzapft wird. Es bestand für die Umwelt eine große Gefahr. Dagegen wurden Maßnahmen ergriffen, die erfolgreich waren. 70% weniger Schwefeldioxid.
Da ist die Behauptung, dass alles nur Panikmache war, doch absurd dämlich.
Das ist so, als ob jemand sagen würde, Pistolen sind ungefährlich, nachdem er die Kugeln heraus genommen hat.

[ nachträglich editiert von GroundHound ]
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02.09.2013 20:06 Uhr von ZzaiH
 
+2 | -3
 
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mit dem sauren regen der 80er ist genau das gleiche wie mit der klimaerwärmung in 20 jahren - hysterie im sinne einer lobby zum kohleabgreifen und abgelöst durch ein neues thema...
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03.09.2013 07:59 Uhr von helldog666
 
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Die herabgeätzte Wohngegend hier erholt sich immer noch, alle Gebäude geschmolzen und jetzt kommt auch noch die Klimaerwärmung, wir überleben den nächsten Paniktrend nicht.....
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03.09.2013 08:18 Uhr von Rychveldir
 
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"Die Erderwärmung hängt fast ausschließlich von der Sonne ab, genauso das Fehlen der Erderwärmung"

Quelle bitte.

Die Klimaentwicklung korreliert weder mit CO2 alleine sonderlich gut noch mit der Irradianz der Sonne - je nachdem, wann man schaut. ABER: Derzeit können wir die Sonnenstrahlung direkt messen und sie hat sich nicht annähernd in dem Maße verändert, wie es nötig wäre, um die Erwärmung der letzten Jahrzehnte zu erklären. Genau genommen hätten wir eine Abkühlung sehen müssen die letzten 15 Jahre, was aber nicht passiert ist. Hallo CO2...

[ nachträglich editiert von Rychveldir ]
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04.09.2013 06:55 Uhr von mcdar
 
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Also von Früher kenne ich es nicht, dass nach einem Regen überall weißliche Schlieren zu sehen sind. Sauberes Auto hält auch heutzutage nur 1 Tag. Am nächsten Tag voller Staub usw.
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04.09.2013 07:09 Uhr von mcdar
 
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Scheissegal ob Waldsterben oder nicht, DEN DRECK WILL ICH NICHT IN DER LUFT HABEN!!! Entwarnung, damit wir nicht zufällig über die nächste Not in der Natur stolpern und verbeugend unauffällig mit igw. Impfungen vollgepumpt werden? Die Menschen sollen ja wegsehen und sich bloß nicht einmischen. Nix sehen, hören, sagen. Zu viele "nur nicht stören, meine Sendung läuft" -Affen. Gebügelte und Weichgespühlte Bürger, die bagatelisieren.
@deutsch-türke
Mein Bruder hat damals wegen Tschernobyl Unmengen von Jod verschrieben bekommen und Pilze konnte man auch nicht Sammeln. Hey, nur weil es immer in Ferne rückt darf es nicht vergessen werden. Genauso meinen die Nazis es gab kein Holocaust und Hitler wird von den Kindern als Superheld angesehen. Was soll der Sch....

[ nachträglich editiert von mcdar ]
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04.09.2013 16:00 Uhr von Rychveldir
 
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"Auch Tschernobyl war übertrieben dargestellt.

Ist auch nur ein einziger Mensch in Deutschland deshalb nachweislich an Krebs gestorben?"

Erstmal wurde es von den Russen heruntergespielt. Und ein Krebsfall kann nie explizit auf ein bestimmtes Ereignis zurückgeführt werden, daher ist deine zweite Frage irrelevant. Die Radioaktivität hingegen kann man messen und sie war eindeutig da. Lieber einmal zu viel einen Pilz stehen lassen.

In Tschernobyl selbst sind die Leute teilweise innerhalb weniger Wochen gestorben bzw. haben sich innerhalb von wenigen Minuten eine schwere Strahlungskrankheit zugezogen und das bedeutet, dass die Belastung vor Ort wirklich enorm war. Es kommt noch dazu, dass der Reaktor offen war und direkt mit der Atmosphäre in kontakt war, wodurch hunderte Tonnen Graphit zu brennen begannen. Nein, das wurde sicher nicht übertrieben.

Und Fukushima wurde sicher auch heruntergespielt.

"Scheissegal ob Waldsterben oder nicht, DEN DRECK WILL ICH NICHT IN DER LUFT HABEN!!! Entwarnung, damit wir nicht zufällig über die nächste Not in der Natur stolpern und verbeugend unauffällig mit igw. Impfungen vollgepumpt werden? Die Menschen sollen ja wegsehen und sich bloß nicht einmischen. Nix sehen, hören, sagen. Zu viele "nur nicht stören, meine Sendung läuft" -Affen. Gebügelte und Weichgespühlte Bürger, die bagatelisieren."

Wie kommst du hier von einer legitimen Diskussion über sauren Regen und CO2 auf Impfverschwörungen?
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04.09.2013 19:28 Uhr von mcdar
 
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@
Der Zusammenhang ergibt sich aus der ABSTUMPFUNG gegenüber dem, dass das was unter der Erde ist, auch dort hingehört, nicht in die Luft geblasen und Toleranz gegenüber einer Industrie, die auf einer Technologie basiert, welche nicht einmal zum Bruchteil kompensiert wird, zum Ungleichgewicht in der Atmosphäre führt und Lebewesen nachweislich vergiftet. Die Menschen fragen zu wenig nach, vertrauen blindlinks und übersehen gezielt und zum Schein einiges. Kleine Babys bekommen Phosphatpillen, alte Menschen Placebos und ein „durchgesickerter“ Erreger führt zur Etablierung einer Impfung und Bereicherung der Pharmaindustrie. Es ist nicht alles toll und gut nur weil wir WLAN und Internet haben, der Zweck ist Informationsverbreitung, aber sogar die offensichtlichen Wahrheiten werden diffamiert oder locker aus dem „Sofa“ nach dem Motto „mir geht’s nun gut, was soll denn die Aufregung“, heruntergespielt. Vielleicht sollen wir ja noch mehr Gifte in die Luft blasen, da wir ja auch Natur sind und vielleicht muss das so sein? Industrie wird sich freuen, Menschheit kürzer leben und Renten im StaatsTopf bleiben. Der Menschliche Körper wird aufgrund von Einbildung und Schönreden auch nicht toleranter gegenüber Giften. Die Lage verbessert sich auch nicht, nur weil heute so eine schöne Sonne scheint und die Stimmung so toll ist. Die Leute kämpfen nicht jahrelang und bringen Opfer, damit da jemand dann sagt, „jaaa ist alles nur halb so schlimm und wahr ist es bestimmt auch nicht“. Es ist wie ein blanker Hohn. Das Thema Schönreden ist nun mal etwas umfassender...

[ nachträglich editiert von mcdar ]

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