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Krankenkasse: Soll schwieriger werden, krank geschriebene Arbeitnehmer gesund schreiben

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr will es den gesetzlichen Krankenkassen schwerer machen, krank geschriebene Arbeitnehmer zurück auf ihren Arbeitsplatz zu schicken.

"Natürlich müssen die Kassen nachprüfen, ob hinter einer Krankmeldung auch wirklich eine Krankheit steckt. Falls Krankschreibungen pauschal, massenhaft und nur nach Durchsicht der Akten zurückgewiesen werden, dann ist das nicht in Ordnung", so Bahr.

Gutachter des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen haben in Deutschland über 230.000 Menschen, die arbeitsunfähig geschrieben waren, wieder gesund geschrieben. Das sind 16 Prozent der untersuchten Fälle.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Arbeitnehmer, Daniel Bahr
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.09.2013 07:50 Uhr von TeKILLA100101
 
+17 | -1
 
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@BastB

na so ganz stimmt das aber nicht. in der familie haben wir den fall, onkel ist schreiner, hatte krebs und darf nicht mehr schwer heben (prostata rausbekommen), geht im dezember in rente! ist schon alles durch, soll bis da hin aber noch wiedereingliederung machen 2 stunden am tag arbeiten.
dass er auf montage muss und teilweise schon 2 stunden anfahrt hat, interessiert dabei niemanden...

sicher wieder nur einer der ominösen einzelfälle...

daniel bahr hat schon recht mit dem was er sagt, nur ist das ganze bissl wischiwaschi, weils unmittelbar vor der wahl ist und damit sein motiv klar ist. er sieht das nicht wirklich so, er sagt es nur, damit es beim volk gut ankommt...

[ nachträglich editiert von TeKILLA100101 ]
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02.09.2013 09:07 Uhr von Graf_Kox
 
+15 | -1
 
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Krankenkasse: Soll schwieriger werden, krank geschriebene Arbeitnehmer gesund schreiben

- Ist schwierig sein dem Deutsch gut schreiben.
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02.09.2013 09:39 Uhr von perMagna
 
+9 | -1
 
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"Kein Wunder, in Deutschland wird man ja auch wegen jedem Mist Krank geschrieben... "

Würde ich auch machen. Wenn ein Arzt beim leisesten Zweifel nicht krank schreibt und es passiert was, zeigen alle mit dem Finger auf ihn und brüllen: Sklaventreiber, Naziaufseher usw.
Deswegen: Wenn jemand krank geschrieben werden möchte und es gibt auch nur den kleinsten Grund, auf den sich ein Gutachter stürzen könnte -> krank schreiben.
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02.09.2013 10:16 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -1
 
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Zitat: "Krankenkasse: Soll schwieriger werden, krank geschriebene Arbeitnehmer gesund schreiben"

Und dem Autoren sollte man für die Newsüberschrift mal einen Volkshochschulkurs in Deutsch verschreiben.
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02.09.2013 18:29 Uhr von JustMe27
 
+1 | -3
 
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Soll auch schwierig sein, grammatikalisch richtiges Überschrift zu machen.
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02.09.2013 20:10 Uhr von ms1889
 
+0 | -0
 
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ich verstehe nicht was an so einem gesetz schwieriges sein soll.
einfach die gesamte gesundheitliche haftung auf den gesund schreibenden arzt legen, dann überlegt er sich sehr genau einen gesund zu schreiben. achso vergass, die haftung muß der arzt persönlich haben, nicht sein arbeitgeber.

die kasse die eine gesundschreibung wünscht, muß grundsetzlich für jede anfrage 10000-50000 euro (je nach beruf) bezahlen. auch das fürhrt zu einer realen überlegung bei den kassen.

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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02.09.2013 20:38 Uhr von Pantherfight
 
+2 | -0
 
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Dazu gehöre ich auch. Ich hatte von der BKK Pronova so eine Quotenschlampe vor mir, die aus Altersgründen wohl bald in Rente gehen muß, sich für Medizinische Gutachten nicht interssiert und wegen einer Sekunde auf dem Fuss und auf den Hacken stehen mich als voll beweglich einstufte.

Das ist eindeutig Betrug am Menschen.
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02.09.2013 21:10 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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Meine Schwiegermutter sollte nach dem Willen ihrer Krankenkasse knappe 8 Wochen nach ihrer Kniegelenk-OP wieder arbeiten gehen. Angeblich hätte der medizinische Dienst ihre Krankenakte vom Hausarzt (!) angefordert und eine Prüfung dieser Akte hätte ergeben,daß sie ja nun 100%ig wiederhergestellt sei und daher wieder arbeiten gehen könnte. Nur: zu dem Zeitpunkt lief die Frau noch an Krücken und konnte kaum 30m am Stück laufen,ohne extreme Schmerzen zu haben. Und die angeblich vom Hausarzt angeforderte Krankenakte lag zu diesem Zeitpunkt noch beim Orthopäden, der im betreffenden Zeitraum gerade Praxisurlaub hatte. Also nix mit "Entscheidung nach Aktenlage",sondern pure Willkür.
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03.09.2013 13:44 Uhr von BoltThrower321
 
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Hmm...man könnte jetzt bei der FDP auch behaupten, Angst zu haben, dass die Arbeitslosenstatistik sonst "richtiger" wäre...

Wer krank ist, ist nicht in der Arbeitslosenstatistik....

Ein Schelm, wer böses denkt.

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