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Diagnose Burnout: So kann man sich ein dickes Fell antrainieren

Bei der Diagnose Burnout ist der Betroffene psychisch total erschöpft. Um wieder zu Kräften zu kommen, wird deshalb zum Ausspannen und zum Urlaub geraten (ShortNews berichtete). Doch was sollte man tun, damit es gar nicht erst zum Burnout kommt?

Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin rät hier, dass man Beruf und Privatleben ganz klar trennen soll. Wer den Job nämlich zu seinem Lebensmittelpunkt macht, wird umso härter vom Burnout getroffen.

Wer sich jedoch klar macht, dass der Beruf nur ein Beruf ist und das wahre Leben abseits davon passiert, kann sich ein sogenanntes dickes Fell antrainieren. So ist die Chance, einen Burnout zu erleiden, um ein Vielfaches niedriger.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Diagnose, Rat, Burnout, Vorbeugung
Quelle: www.rp-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2013 19:40 Uhr von jschling
 
+9 | -1
 
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richtig, manchmal muss man sich das wiede vor Augen halten
Fazit: morgen früh besser mal zum Arzt als zur Arbeit :-))
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01.09.2013 20:27 Uhr von mort76
 
+9 | -0
 
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...wenn man die Hälfte seiner Zeit auf der Arbeit verbringt, dann spielt sich auch das wahre Leben zur Hälfte auf der Arbeit ab.
Man kann sein Gehirn und seine Gefühle da ja nun nicht ausschalten...
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01.09.2013 21:24 Uhr von LucasXXL
 
+6 | -0
 
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Nun ich arbeite seit einigen Monaten erheblich weniger aber dafür geht es mir bedeutend besser.
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01.09.2013 21:36 Uhr von uhrknall
 
+2 | -0
 
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Der Beruf passiert abseits vom wahren Leben?

Fast alle (arbeitsfähigen und brauchbaren) Leute leben von ihrem Beruf, der gehört einfach zum Leben dazu. Selbstverständlich muss man auch mal abschalten, weil der Beruf nicht das GANZE Leben sein kann...
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02.09.2013 01:30 Uhr von MamboKurt
 
+1 | -4
 
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burnout?
sry.... kann ich mir nich leisten :/

ohne einkommen von heut auf morgen dazustehen geht fuer"normale" arbeitnehmer leider nicht.
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02.09.2013 07:38 Uhr von mort76
 
+3 | -0
 
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MamboKurt,
Burnouts findest du zuhauf beispielsweise bei allen Arten von Pflegern (Altenheim, Behindertenheim etc), und es trifft meist genau die, die sich richtig reinhängen und aufreiben...und glaub mir- die werden nicht so gut bezahlt, daß sie sich das aus Spaß mal eben eine Auszeit erschummeln können.

Gerade die fleißigen, gewissenhaften brennen aus, weil sie ALLES in ihrem Beruf geben, bis sie nicht mehr können (und das wird nach Strich und Faden ausgenutzt, bis diejenigen "ausgebrannt" sind).

Deswegen übt man solche Berufe beispielsweise durchschnittlich auch nur 7 Jahre lang aus.
Tatsache...
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02.09.2013 09:47 Uhr von Nickman_83
 
+0 | -1
 
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ich persönlich arbeite um zu leben. und nicht umgekehrt. das funktioniert ganz gut.
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02.09.2013 09:58 Uhr von BoltThrower321
 
+1 | -0
 
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Kenne ich...nur ...Beruf kommt von Berufung und HAT KEINEN NEGATIVEN EINFLUSS...völlig egal ob ich 40 oder 60 Stunden arbeite...WENN es mir den Freude macht.

Burn Out kommt jedoch oftmals von ausbeuterischen und Asozialen Arbeitgebern und Kollegen...DAS ist das Problem.

Wer ein gutes Umfeld hat, wird in der Regel nicht darunter leiden WEIL jeder hilft sich...

In Deutschland ist es jeher eine Bauernweissheit, das, derjenige der sich auf seine Rechte beruft immer den kürzeren zieht.

Zum Chef sagen "Ey, Überstunden nur gegen Bezahlung!" Zack wird man gekündigt....auch die Überstunden nachzuweisen ist nicht immer möglich, da auch hier die Politik diverse Lücken offen gelassen hat.
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02.09.2013 10:47 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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@MamboKurt
BurnOut ist eine Krankheit, wirst also krankgeschrieben und somit entfällt die Sorge dass man auf einmal ohne Geld da steht.

@mort
BurnOut findest du quasi in allen Berufssparten und noch nichtmal überwiegend in den Pflege-Berufen.


@Bolt
[...]Burn Out kommt jedoch oftmals von ausbeuterischen und Asozialen Arbeitgebern und Kollegen...DAS ist das Problem.[...]
Das Problem ist dass etliche auf die Lüge des "unsicheren" Arbeitsplatzes reinfallen und nicht genug Arsch in der Hose haben zu sagen ne ist nicht.

[...]Zum Chef sagen "Ey, Überstunden nur gegen Bezahlung!" Zack wird man gekündigt....auch die Überstunden nachzuweisen ist nicht immer möglich, da auch hier die Politik diverse Lücken offen gelassen hat. [...]
Dürfte ziemlich teuer für den Chef werden.
Mal abgesehen davon dass es auf dem Arbeitsmarkt höchst selten derartige Probleme gibt.

Überstunden gibt es aber fast immer im ausgewogenen Maß
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02.09.2013 12:09 Uhr von Done88
 
+0 | -1
 
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Danke, Captain Obvious!


Leider liest man hier (wie immer) auch viele ignoranten Sachen in den SN-Kommentaren.

Nahezu JEDER Mensch hat auf der Arbeit eine gewisse Art von Stress (selbst ein professioneller Wasserrutschentester). Stress ist definiert durch die Ausschüttung diverser Hormone. Die Einen haben auf der Arbeit mehr, die Anderen weniger Stress. Die Einen haben eher körperlichen Stress, die Anderen eher seelischen.
Auch Stress gehört zum Leben. Der Körper und der Geist brauchen ihn.
Aber man muss sich dann auch wieder hin und wieder das Gegenteil gönnen. Etwas, das einen ablenkt. Sport oder ein anderes Hobby.
Wer mindestens 1-2mal die Woche etwas hat oder tut, das ihn auf andere Gedanken bringt und eine gewisse Balance bietet, der ist ausgeglichen und hat "ein dickeres Fell"..


[ nachträglich editiert von Done88 ]
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02.09.2013 18:04 Uhr von mort76
 
+0 | -0
 
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Peter,
ich schrieb ja auch "beispielsweise", nicht: "überwiegend".
Das ist eben die Sparte, die ich kenne, und in der ich das so erlebe.
Daß es in den übrigen Sparten genauso läuft, will ich nicht bestreiten.

Die Pflegeberufe sind aber eine besondere Falle, weil man sich solche Berufe oft aussucht, weil man "helfen" will, und wer nicht einfach nur Geld verdienen und einen angenehmen Arbeitstag haben will, ist ja eben besonders gefährdet- das Helfersyndrom beispielsweise findet man eher selten auf dem Einwohnermeldeamt oder bei Ford am Fließband, und eben jenes Syndrom führt auf direktem Wege in den Burn-Out.

In Pflegeberufen hat man wenig Distanz zur Arbeit und zum Kunden und muß sich menschlich voll drauf einlassen- das ist eine böse Falle für labile Menschen...und genau darauf läuft die Meldung im Prinzip ja hinaus.
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02.09.2013 21:30 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -0
 
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Vor allen Dingen sollte man sich vor Augen halten, das es tatsächlich noch ein LEBEN NACH DER ARBEIT gibt!
Was hier teilweise mit dem Thema Arbeit abgeht, ist nicht mehr normal und vollkommen überbewertet!
Alle schon vollkommen bekloppt in der Birne und kompletto Malledetto!
Manche Menschen sind total am Ende, wenn sie in Rente gehen und nicht mehr wissen, wie sie sich beschäftigen sollen! Und das soll normal sein???

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