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"Mooresches Gesetz" im Chipbau wird spätestens 2022 an seine Grenzen stoßen

Ein Experte von Chip-Hersteller Intel hat verkündet, dass das "Mooresche Gesetz" bald nicht mehr möglich sei. Dieses besagt eigentlich, dass sich die Zahl der Transistoren auf der gleichen Fläche innerhalb von zwölf bis 24 Monaten verdoppelt.

Schon öfter wurde vorhergesagt, dass das Gesetz seinem Ende entgegengeht. Bislang konnte der technische Fortschritt das Ende des Gesetzes umgehen. Nun wird das Gesetz aber nicht an den immer kleiner werdenden Strukturen scheitern, sondern an der Wirtschaftlichkeit.

2020 soll bei sieben Nanometern Schluss sein. "Man könnte mich noch zu 2022 überreden, vielleicht sogar zu fünf Nanometern, wer weiß, aber auf keinen Fall einen Nanometer oder gar Femtometer oder Ähnliches", so Robert Colwell von Intel.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Gesetz, Intel, Transistor, Computerchip
Quelle: www.gamestar.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2013 13:08 Uhr von pjh64
 
+36 | -1
 
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"Ich denke, daß es
einen Weltmarkt für vielleicht fünf Computer gibt ".

(Thomas Watson, Vorsitzender von IBM, 1943)
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01.09.2013 13:39 Uhr von 5MVP5
 
+5 | -0
 
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@Terrorstorm:
Es geht hier auch um mobile Anwendungen der Prozessoren und da ist der Stromverbrauch sehr wichtig.
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01.09.2013 14:04 Uhr von Draco Nobilis
 
+4 | -5
 
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@Terrorstorm:

"10, 8 oder 20 Watt... "

Ähm...
Also meine cpu hat 95W TDP und dank oc eher so Richtung 120W. CPUs können nicht zaubern. Leistungssteigerung ist nur durch automatisiertes selbstlernende Designs, kleinere Fertigung und mehr Energie möglich.

Überhaupt ist es einfach nicht möglich CPUs mit xxxW Verbrauch zu betreiben. W/mm² die eine Herdplatte UM LÄNGEN schlägt, und das schon heute. Mal sehen wann wir ein Spaceshuttle im Wiedereintritt überbieten können xD

Aus diesem Grund ist eine Verkleinerung der Strukturen bei gleichbleibenden Energieverbrauch(was bei Grafikkarten der Fall ist) nicht mehr lange möglich. Intel macht es vor und baut immer kleinere Chips die aber auch gleichzeitig immer weniger Energie umsetzen. Dadurch verdient sich intel eine goldene Nase(i3 >100€) und die CPUs bleiben leistungstechnisch seit >3 Jahren auf der Stelle.

Was den mobilen Markt angeht:
Bei Notebooks und Mobilgeräten geht man immer den Weg des niedrigeren Verbauchs. Seit Jahren.
Intel kämpft bei mobilen Geräten immer nur mgegen ihre unfassbar grottigen integrierten GPUs. AMD überrent intel da selbst jetzt mit einer 4 ahre älteren Fertigung noch problemlos was Leistung/W bei integrierten Grafiken angeht.
Und genau das benötigt Generation Facebook am Notebook.
Die meißten Aufgaben lassen sich durch eine GPU massiv beschleunigen was die CPU entlastet und viel Energie spart.

@ Ming-Ming
Viel Glück beim Versuch Strukturen in Leiterbahnen zu ätzen die kleiner als ein Atom sind^^
Dabei kannst du uns auch gleich verraten wie man Elektronenmigration zwischen den Leiterbahnen verhindert. Diese lustigen Elektronen brauchen schon ein paar Atomlagen "Leiptplanken" damit sie nicht in den Gegenverkehr rauschen xD

Ich denke auch das irgendwann wenn die physikalischen Grenzen erreicht sind ein anderes Material oder Medium zum Einsatz kommen. Ob Optronik oder anderes Trägermaterial kann wohl hier keiner beurteilen.
Nur die Quantencomputer werden wohl nicht kommen^^


[ nachträglich editiert von Draco Nobilis ]
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01.09.2013 16:12 Uhr von Pr3dator
 
+4 | -8
 
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"Ein PC wird nie mehr als 128kb Speicher benötigen" Bill Gates
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01.09.2013 16:43 Uhr von keineahnung13
 
+0 | -5
 
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ich habe heute meinen Bruder einen neuen PC für 400€ zusammengebaut mit AMD ging alles ohne Probleme drauf... ich habn I7 von Intel 1. Generation und es zickt bei Chipsatzinstallation und Grafikinstallation da kackt mein Intel immer ab bzw macht ärger^^ naja wird erst ausgetauscht wenn der kaputt geht^^

Jedenfalls schafft die Kiste mit AMD und AMD ATI Dirt 3 Locker ;) und vom verbrauch dürfte das Ding nach Angaben auch nicht mehr als 200 Watt aber ich habs nicht gemessen nur die Angaben zusammengerechnet :) also ich warte die Zukunft ab... vor paar Jahren konnte man sich Smartphones auch nicht vorstellen ;) und nun hat das fast jeder sowas.
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01.09.2013 17:18 Uhr von DerMaus
 
+0 | -3
 
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Wenn ich recht informiert bin, erreichen wir aber sowieso um 2020 die Ghost-in-a-shell-zone, sprich man kann Computer bauen, die Leistungsfähiger als das menschenliche Gehirn sind...
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01.09.2013 22:47 Uhr von Oemit
 
+2 | -0
 
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Es ist auch nicht nur eine Frage der Wirtschaftlichkeit und wird sich auch nicht in die Reihe der genannten Zitate von Bill Gates und Co einreihen, da einfach die Physik an ihre Grenzen kommen wird.
Wenn man die 22nm Strukturbreite der aktuellen Prozessoren mal genauer betrachtet, dann sind das nur noch, je nachdem welche "Messmethode" man zu Grunde legt, zwischen 100 und 200 Siliziumatome nebeneinander. Irgendwann gehen einem einfach die Atome aus.
Selbst der Wechsel auf einen anderen Werkstoff würde maximal um den Faktor 10 helfen, falls man irgendwie das kleinste Atom, nämlich den Wasserstoff, auf wundersame Weise nutzbar machen könnte, was aber eher schwierig werden dürfte.
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01.09.2013 23:44 Uhr von Shagg1407
 
+0 | -1
 
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und früher hieß es, es sei nicht möglich die Schallmauer zu durchbrechen !!
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02.09.2013 00:05 Uhr von WinnieW
 
+1 | -0
 
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22 nm entsprechen etwa 87 Siliziumatome nebeneinander. Und es geht tatsächlich in Richtung Grenzen die die physikalischen Naturgesetze erlauben bei der Produktion von solch feinen Strukturen.
Die Produktion von immer feineren Strukturen am Fließband kostet immer mehr Geld.
Ein anderer Werkstoff ist zwar möglich allerdings bringt das relativ wenig u. es muss schon ein Halbleiter sein. Einfachere Elemente als Silizium haben keine Halbleitereigenschaften.

Eine Fabrik zur Produktion von Computerchips zu bauen kostet mittlerweile mehrere Milliarden(!) Dollar.
Gleichzeitig steigt die Leistungsfähigkeit der Chips nicht mehr so stark an dass es sich für Kunden lohnen würde andauernd neue CPUs zu kaufen.
Die Zeiten mit 50% mehr Rechenleistung von einer CPU-Generation zur nächsten sind lange vorbei.
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02.09.2013 11:00 Uhr von Lawelyan
 
+1 | -0
 
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Unabhängig von der Diskussion.

Vorhersagen von technischen Möglichkeiten im IT Sektor für über 8 Jahre sind einfach nicht Seriös.

Solange dort in die Forschung weiter so viel Geld fliesst, werden pfiffige Menschen Probleme lösen.

ich warte erstmal ab, welche Meldungen so 2018 kommen, bevor ich an das Ende des Mooresches Gesetz glaube.

Es wird spannend bleiben ;)
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02.09.2013 13:18 Uhr von limasierra
 
+1 | -2
 
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Es gibt keine echten Atome und Elektronen, etc.
Wenn dann existiert etwas, was sich in etwa so verhält, wie eines der Modelle.
Naja, aber der komische, wissenschaftlich angehauchte Glauben der Möchtegern-Atheisten steckt bei manchen schon ganz tief im Ego und im Verstand.

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