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Minden: Eilantrag abgelehnt - muslimischer Junge darf nicht in katholische Grundschule

Ein muslimischer Schulanfänger sollte in die katholische Bonifatius-Grundschule im nordrhein-westfälischen Minden eingeschult werden. Der Rektor der Schule machte eine Einschulung aber von der Teilnahme am katholischen Religionsunterricht abhängig.

Die Eltern des Jungen verweigerten diese Teilnahme aber. Daraufhin lehnte der Direktor der Schule eine Einschulung ab. Die Eltern klagten deshalb vor dem Verwaltungsgericht, zumal ihre ältere Tochter bereits an der Grundschule unterrichtet wurde, ohne dass sie den katholischen Religionsunterricht hätte besuchen müssen.

Das Verwaltungsgericht lehnte aber den Eilantrag ab. Begründet wurde die Ablehnung damit, dass der Schulanfänger auch eine andere Grundschule erreichen könne. Das sei zwar mit etwas mehr Aufwand verbunden, aber zumutbar.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Junge, Grundschule, Minden, Eilantrag, Einschulung
Quelle: www.nw-news.de

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68 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2013 10:33 Uhr von BoltThrower321
 
+44 | -85
 
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01.09.2013 10:53 Uhr von Sirigis
 
+50 | -14
 
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Als Tochter zweier unverbesserlicher Agnostiker, besuchte ich ein privates Klostergymnasium. Außer meinen evangelischen Mitschülerinnen, die parallel zum röm.kath. Religionsunterricht, dem evangelischen Religionsunterricht beiwohnten, mussten wir Nachwuchsagnostiker am röm.kath. Unterricht sehr wohl teilnehmen. Hat mir nicht geschadet, gerade Religionsgeschichte kann auch sehr interessant sein.
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01.09.2013 11:04 Uhr von artefaktum
 
+28 | -14
 
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Mal wieder ein Grund mehr, Religionsunterricht pauschal an Schulen abzuschaffen.
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01.09.2013 11:05 Uhr von langweiler48
 
+8 | -15
 
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Ich kann mich für kein für oder dagegen über das Urteil entscheiden. Einerseits ist es Christen nicht gestattet islamische Einrichtungen zu betreten, deshalb auch die ablehnende Haltung der Schule, obwohl sie ein anderes Kind der Familie angenommen haben. Andererseits sollten wir gerade den Islamisten durch eine beschränkte Großzügigkeit zeigen, dass vor Gott alle gleich sind. Ich habe das Mal gelesen und in der Schule gelernt. Nur beide Religionsrichtungen verstehen das falsch, die meinen nämlich, nur die, die ihren Glauben haben. Da ist dringend Aufklärung nötig.
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01.09.2013 11:14 Uhr von SNnewsreader
 
+16 | -11
 
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@nochmalblabla,

eine starke Behauptung ist besser als ein schwacher Beweis. Nur liegst Du sowas von daneben bezüglich der Finanzierung.

Diese Schulen müssen etwa 30% der finanziellen Mittel selber aufbringen und werden damit "bezuschusst". Jetzt such nicht blöd im Internet bis Du irgendwas findest.

Ich habe die Buchhaltung für Vereine und solche Einrichtungen gemacht und die Fördergelder beantragt.

Setzen! 6!
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01.09.2013 11:15 Uhr von Jens002
 
+8 | -8
 
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Habe ich noch nie gehört das Christen nicht in eine Moschee oder so dürfen. Ich bin zwar Atheist wie die meisten Thüringer, aber das werde ich mal testen.
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01.09.2013 11:18 Uhr von langweiler48
 
+17 | -8
 
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@Jens002 ....

vergesse nicht 2 Schweineschnitzel fuer die Murzime mitzunehmen.
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01.09.2013 11:18 Uhr von stekemest
 
+4 | -13
 
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Man kann es ja auch mal aus Sicht der Eltern sehen. Wenn man als Elternteil schon früh zur Arbeit muss und der/die Partner/Partinerin keinen Führerschein hat, dann ist es manchmal schwierig, das Kind überhaupt zu einer Schule in erreichbarer Nähe zu bringen. Es fährt eben kein Bus überall hin, manchmal ist man dann eine Stunde unterwegs und muss 2 Mal umsteigen und trotzdem noch 10 Minuten zu Fuß gehen - oder gleich anderthalb Stunden von Zuhause wandern. Und das mit einem oftmals viel zu schweren Rucksack, gerade bei Schulanfängern. Und wenn bereits die ältere Schwester auf der selben Schule ist, dann ist es auch für den Jungen wesentlich angenehmer.
Auf der Homepage der Schule steht auch nichts von einer streng katholischen Ausrichtung - in der Selbstdarstellung betont man lieber den "gemeinsamen Unterricht", den "Förderverein" und die "Ganztagsschule".

[ nachträglich editiert von stekemest ]
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01.09.2013 11:21 Uhr von El_Caron
 
+14 | -15
 
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Das eigentliche Problem ist, dass so eine Scheiße staatlich gefördert wird. Und zwar gefördert bedeutet: Zum größten Teil bezahlt. Noch schlimmer ist die Situation in Kindergärten. Da ist es in vielen Gegenden kaum möglich, einen Kindergarten zu finden, der nicht schon den Kleinsten einredet, es sei völlig normal, an einen unsichtbaren alten Mann zu glauben, der alles kann und alles weiß, auf der Basis von einem 2000 Jahre alten Buch.

@SNnewsreader

Und in welcher Welt sind 70% nicht Großteil? Es kann nicht sein, dass im Jahre 2013 in Deutschland in zwei nebeneinanderliegenden Klassenzimmern unterschiedliche Dinge als Tatsache unterrichtet werden. Wäre das nciht so, bräuchte es auch keinen konfessionellen Religionsunterricht. Das ist ein Beleidigung für den gesunden Menschenverstand.

Ich habe auch den Riesenfehler gemacht, auf ein katholisches Klostergymnasium zu gehen. Der Religionsunterrichtszwang hat mein Abi um 0,2 Punkte runtergezogen (auf 1,6). Im nur so 7, 8 Punkte. Später habe ich neben Physik auch Philosophie studiert und gelernt, das meine Argumente absolut auf höhe der Fachdiskussion waren und die Benotung einfach darauf basierte, dass es nicht ins "Lernziel" passte. Wenigstens sind in meinem Relikurs nicht viele Leute gläubig geblieben.


[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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01.09.2013 11:21 Uhr von El_Caron
 
+1 | -7
 
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<doppelpost>

[ nachträglich editiert von El_Caron ]
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01.09.2013 11:37 Uhr von langweiler48
 
+4 | -9
 
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@El_Caron ......

ich weiss, dass ich jetzt etwas vom Thema abschweifen werde.

Ich bin mal gespannt, was die an Gott und Jesus Glaubenden Institutionen in 20 Jahren machen werden, wenn der 2000. Todestag vom Erloeser ansteht. Wahrscheinlich fuer die Atheisten eine Generalamnestie und fuer die Glaeubigen 4 Wochen Rundreise nach Bethlehem, Nazareth, Babilon und Jerusalem.

Ich werde mich fuer die Generalamnestie entscheiden.
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01.09.2013 11:43 Uhr von cheetah181
 
+10 | -7
 
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@so..isses: Jo, die Rechte existieren so nicht, weil unser Staat die Kirche hofiert. Ich freue mich schon auf die erste Schule in der Islamunterricht Pflicht ist! Dann aber nicht über fehlende Trennung von Staat und Kirche jammern.
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01.09.2013 12:00 Uhr von El_Caron
 
+2 | -6
 
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@Hibbelig
Wenn ich mir anschaue, an was für hahnebüchenen Unsinn viele Erwachsene noch glaube, scheint mir das sogar massiv zu schaden. SOlchen Unfug, wie durch große wie kleine Kirchen verbreitet wird, KANN man eigentlich nur glauben, wenn amn von kleinauf gehirngewaschen wurde.

http://cdn.motinetwork.net/...
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01.09.2013 12:09 Uhr von Sirigis
 
+3 | -2
 
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Hätte ich am Religionsunterricht nicht teilnehmen dürfen, kann ich mir heute gut vorstellen, dass ich mich als Kleinkind möglicherweise irgendwie ausgeschlossen gefühlt hätte.
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01.09.2013 12:22 Uhr von JohnDoe_Eleven
 
+1 | -6
 
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In Bayern hätte ich das ja noch verstanden (da sind die Leute halt ein bischen Christlich gestört) ..

Aber im Rest der Republik dachte ich immer das wir im 21 Jahrhundert leben würden... und somit Religionen eine Randerscheinung im Unterricht darstellen und mittlerweile durch "Werte und Normen" abgelöst sind.

Also wenn es eine Private Schule ist, kann man leider nichts machen wenn der Rektor seinem Privaten Altar huldigt.. auf einer öffentlichen Schule gehört der Typ aus seinem Job geschmissen.
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01.09.2013 12:23 Uhr von Azureon
 
+2 | -1
 
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Bei ist die Schule schon einige Zeit her, aber soweit ich mich noch erinnern kann war die Teilnahme am Religionsunterricht rein freiwillig.
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01.09.2013 12:30 Uhr von Brotfoto
 
+11 | -4
 
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Richtige Entscheidung!!
Das ist nun mal eine kath. Schule und da gehört der Religionsunterricht nun mal dazu. Deswegen schicken ja die Eltern ihre Kinder dorthin. Steht auch im Schulvertrag den man als Elternteil unterschreiben mit. Religion ist ein ordentliches Unterichtsfach. Wem das nicht paar soll doch bitte seine Kinder auf eine andere Schule anmelden. Steht doch jedem frei seine Kinder auf eine konfessionelle Schule anzumelden. Auch meine Kinder gehen auf so eine Schule und ich kann hier gerne den Grund nennen. Egal ob ihr dann denkt ich sei rassistisch oder so. Bin ich nämlich ganz und gar nicht. Auf der Grundschule in unseren Einzugsgebiet wären meine Kinder die EINZIGEN deutschen Kinder. Religionsunterricht wäre gar nicht möglich, was ich aber für wichtig empfinde da es unsere Kultur ist. Fast alle Feiertage haben einen religiösen Hintergrund.Auch wäre das erste Schuljahr in meinen Augen auf dieser Schule verschwendete Zeit, da die anderen Kinder erst deutsch lernen mögen. Und was soll da mein Kind es kann ja schon. Deutsch. Also nehme ich es auf mir meine Kinder jeden Tag vor der Arbeit zur 15 Kilometer entfernten Schule zu bringen und sie dort wieder abzuholen. Nur damit meine Kinder etwas lernen. Auch wäre bei besagter Grundschule nicht möglich gewesen Englisch als erste Fremdsprache zu wählen, das gibt es da nämlich nicht. Die erste Fremdsprache ist türkisch. So und da hört der Spaß nun endgültig für mich auf. Auch sehe ich es nicht ein nur damit meine Kinder etwas lernen in einen anderen Bezirk umzuziehen. Auch waren meine Kinder in einer konfessionellen Kita. Auch mit Kindern mit ausländischen Wurzeln. War alles kein Problem. Den Eltern wird bei der Aufnahme gesagt das dies ein konfessioneller Kindergarten sei und die Kinder auf spielerischer Weise das Kirchenjahr erklärt wird. Also was feiern wir Weihnachten Ostern usw. War bis auf eine Ausnahme auch kein Problem. Ich hätte ja auch darauf pochen können das meine Kinder Englisch lernen und Schweinefleisch zu essen bekommen. Oder aber auch klagen können. Aber was hätte dies gebracht außer das ich als Rassist abgestempelt werde?? NIX .
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01.09.2013 12:51 Uhr von ms1889
 
+2 | -10
 
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da sieht man den christlichen ansatz der gleichheit. katholiken sind doch auch nur wie radikale moslems.

ich finde die katholischen kirchen (besonders in deutschland) für sehr intollerant und radikal (wie die moslem brüder).

bei den kathoiliken sitzen ebend nur alte opas an der macht, die leben nicht mehr kennen, da sie 20,30,50 jahre lang aus dem leben ausgeklingt haben. grade die katholiken sind für mich ehr ein rotes tuch als radikale moslems.

ausserdem benutzen die kathoiliken keine raguläre bibel, sie verdrehen in ihrer bibel sogar tatsachen, damit sie im recht sind.

katholiken sind genauso wie scientology oder zeugen jehovas.

oh... die kirchen gläubigen puschen ihre meinung mit minus?

[ nachträglich editiert von ms1889 ]
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01.09.2013 13:10 Uhr von LucasXXL
 
+4 | -4
 
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@ Wer.Zimt "Klar passt der Christentum nicht allen, aber töten lernen sie da nicht und das wichtigste ist, mein Kind wird nicht beleidigt, geschlagen und beraubt."

Hast du dir mal die Biebel durchgelesen? Die strotz voller Gewalt und Mord!
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01.09.2013 13:18 Uhr von subcrew
 
+4 | -2
 
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Am besten man verbietet Religion. Das wollt Ihr doch, nicht wahr?
Scheiss Kirche, scheiss Religionsunterricht, scheiss Kreuz, scheiss Kirchensteuer, keine kinderfickenden Pastoren mehr usw. usw.

Und was machen dann die ganzen Moslems in Deutschland?
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01.09.2013 13:21 Uhr von Brotfoto
 
+3 | -1
 
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Andere Religionen kennen und schätzen das Lernen sie im Religionsunterricht. Auch das viele Feiertage einen heidnischen Ursprung haben wird ihnen beigebracht. Sie sollen andere Religionen kennen und schätzen lernen. Ihnen werden die Grundsätze der anderen Religionen erklärt denn nur wenn man die anderen Religionen kennt weiß man um ihrer Grundsätze und kann sie respektieren.
Es geht auch um Grundsätze wie du sollst nicht töten, üble Nachrede usw. Das sind doch Grundsätze die jeder von uns beherzigen sollte???
So sieht der Religionsunterricht aus.


Und sie lernen nicht das die Welt eine Scheibe ist und Darwin ein großer Lügner.
Wieder einmal eine Aussage von jemanden der sich nicht auskennt.
Die Schulen stehen offen für jedermann egal welcher Religion aber Religionsunterricht ist nun mal pflicht.


[ nachträglich editiert von Brotfoto ]
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01.09.2013 13:33 Uhr von learchos
 
+5 | -4
 
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Sagt mal Leute, lest ihr alle auch richtig? Die Tochter geht schon auf diese Schule, ihr wurde nichts verweigert. Nur der Sohn darf nicht weil er angeblich nicht am Religionsunterricht teilnimmt. Nimmt denn die Tochter daran teil? Wohl kaum und trotzdem ist sie auf dieser Grundschule. Hier wird mit zweierlei Maß gerechnet. Der Rektor hat sie nicht mehr alle. Er kann doch nicht einem Familienmitglied alles erlauben und dem anderen nicht? Welche Logik steckt dahinter? Ich sehe keine.
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01.09.2013 14:08 Uhr von Dracultepes
 
+3 | -3
 
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Das wäre vllt. ein zu akzeptierender Standpunkt wenn die Schwester auch schon zum Religionsunterricht gemusst hätte.

So ist das einfach nur Willkür. Solchen Schulen sollte man die Gelder streichen, genauso wie Kindergärten die diskriminieren, dann kann die Kirche sie ja allein unterhalten.
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01.09.2013 14:25 Uhr von Jorka
 
+8 | -2
 
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Was wollen diese Leute eigentlich?
Anstatt froh zu sein das der Junge überhaupt aufgenommen werden könnte!

Aber nee da wird dann rumgemosert. Dann sollen sich halt die Eltern eine normale Schule besuchen und fertig. Das weiss man in der Regel auch vorher, wenn man sich an einer katholischen Schule anmelden will das womöglich auch katholische Religionsunterricht gelehrt wird.

Pech gehabt und das Gericht weist mit dieser Begründung hoffentlich auch die Klage ab.
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01.09.2013 14:55 Uhr von subcrew
 
+8 | -2
 
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@Der.Blonde

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