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USA: Mann verklagt Wal-Mart - Überfüllte Plastiktüte führte zum Tod seiner Frau

William Freis aus Plattsmouth im US-Bundesstaat Nebraska verklagt die Supermarktkette Wal-Mart auf insgesamt 656.000 Dollar Krankenhaus- und Beerdigungskosten zuzüglich eines Schmerzensgeldes für die Schuld am Tod seiner Ehefrau Lynette.

Der Kassierer des Supermarkts habe seiner Frau nur eine Plastiktüte für zwei Dosen Lebensmittel und einen Sack Reis gegeben. Auf dem Weg zum Auto riss die Tüte und eine der Dosen fiel seiner Frau auf den Fuß, brach den großen Zeh und verursachte einen tiefen Schnitt.

Der Zeh war danach der Ausgangspunkt für eine Infektion des ganzen Körpers von Lynette. Die Frau starb infolge der Infektion. Die Klage wurde letzte Woche an das Bezirksgericht in Omaha übergeben.


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WebReporter: montolui
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Frau, Tod, Klage, Plastiktüte, Walmart
Quelle: journalstar.com

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.09.2013 10:17 Uhr von 100-Prozent
 
+26 | -5
 
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Da kommt der nie mit durch ! Auch nicht in America ! Aber versuchen kann man es ja mal !
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01.09.2013 10:20 Uhr von TheRoadrunner
 
+38 | -5
 
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Ist der Sack Reis dann etwa umgefallen?
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01.09.2013 10:48 Uhr von BoltThrower321
 
+16 | -4
 
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Kranker Scheiss...bei Wall-Mart kann der Kunde selbst so viele Tüten nehmen wie er lustig ist..wenn diese Lynette zu dumm ist sich um die Tasche zu kümmern....

VIELLEICHT wäre eine Klage gegenüber dem Artzt angebracht, WENN dieser die Infektion nicht bemerkt hat...aber so....

In der Quelle sind noch mehr Infos...anscheinend hatte die Frau 2 Dosen mit je 42 Unzen und einen 1 Kg Sack Reis gekauft...macht zusammen 2381,4 Gramm...da ist die Tüte eventuell etwas zu schwach...doch sowas merkt man als Kunde doch??!!

In der Quelle sind einige Comments von Wall-Mart Kunden, die änliche Fälle schon hatten...

Anders sieht die Sache wiederum aus, wenn die Tüten absichtlich schwach sind, so dass der Kunde etwas verliert und WIEDER Einkaufen muss....

[ nachträglich editiert von BoltThrower321 ]
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01.09.2013 11:12 Uhr von langweiler48
 
+8 | -4
 
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Typisch USA!!!!

Im Leben nie kann er den Prozess gewinnen. Seit wann ist ein Einkaufsmarkt daran schuld, wenn eine durch Dummheit des Kaeufers entstandene Wunde sich derart entzuendet, dass diese Entzuendung zum Tod fuehrt? Hier war doch der Wundversorger am Tod schuld.
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01.09.2013 11:15 Uhr von quade34
 
+7 | -2
 
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Frage : Wenn mir im Supermarkt eine Flasche aus der oberen Reihe auf den Kopf fällt und ich kann wegen der Beule meine Mütze nicht tragen und bekomme auf meiner Glatze einen Sonnenbrand, was müssen die dann zahlen?
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01.09.2013 11:26 Uhr von Azureon
 
+2 | -1
 
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Es würde mich nicht wundern, wenn der Typ damit auch noch durchkommt.

[ nachträglich editiert von Azureon ]
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01.09.2013 11:36 Uhr von El_Caron
 
+5 | -6
 
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Gesetzt, dass an der Kasse ein Bagger beschäftigt war und die Waren für die Frau verpackt wurden, finde ich das gar nciht so unplausibel. Wenn ich irgendwo verpackte Ware kaufe, dann erwarte ich, dass die Verpackung hält. Tut sie das nicht, hat der Händler für die Schädenaufzukommen.
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01.09.2013 11:44 Uhr von langweiler48
 
+1 | -7
 
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@El_Caron ....

Der entstandene Schaden war doch wohl die kuputtene Dose und die Wunde. Alles andere sind Folgeschaeden, wo der Verursacher zu suchen ist, aber wohl nicht bei Wal-Market
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01.09.2013 11:53 Uhr von El_Caron
 
+4 | -0
 
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Wenn die Infektion direkte Folge der Wunde ist und keine besondere Nachlässigkeit bei der Wundpflege vorliegt, ist das natürlich auch zu verantworten.
Wenn Du jemandem nachts die Autoscheibe einschlägst und durch Regen in der gleichen Nacht das Lederinterieur ruiniert wird, kannst Du ja auch nciht sagen "Tja, Pech, die Scheibe zahl ich, mit dem Rest hab´ ich nix zu tun."
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01.09.2013 12:15 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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Was ist das für ein Service? Ich dachte, dort werden einem die Tüten gleich ins Auto geladen!
Da würde ich nicht einkaufen ;-)
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01.09.2013 13:16 Uhr von DJAllround
 
+1 | -0
 
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Die Spinnen, die Ami´s
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01.09.2013 13:53 Uhr von kingoftf
 
+2 | -1
 
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01.09.2013 15:16 Uhr von WasZumGeier
 
+2 | -0
 
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Tja auf der Plastiktüte stand eben nicht, dass dort möglicherweise Dosen rausfallen, auf dem Fuß landen, wunden aufreissen und somit Infektionen auslösen können. Völlig gerechtfertigt und so...=)
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01.09.2013 15:49 Uhr von Allmightyrandom
 
+1 | -0
 
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Da in den USA die Tüten in der Regel von angestellten gepackt werden und die Tüte schlichtweg "überladen" war würde ich nicht darauf wetten dass das Verfahren nicht gewonnen werden kann.

Für das amerikanische Rechtsverständnis dürfte der Packer der Tüte einen Fehler gemacht haben - der Kunde ist generell unwissend und kann da nichts für.
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01.09.2013 16:15 Uhr von Mykon
 
+1 | -0
 
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So was gibt es echt nur in Amerika.
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01.09.2013 16:55 Uhr von Humpelstilzchen
 
+3 | -0
 
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Das klassische Beispiel für: "Es sind immer die Anderen schuld"!!!
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01.09.2013 17:41 Uhr von El_Caron
 
+1 | -0
 
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@Allmightyrandom
Für das amerikanische Rechtsverständnis dürfte der Packer der Tüte einen Fehler gemacht haben - der Kunde ist generell unwissend und kann da nichts für.

Ich finde jedenfalls nicht unplausibel, dass angenommen wird, dass derjenige, der das beruflich den ganzen Tag macht, besser weiß, was die Tüte aushält, als ein Kunde.
Natürlich geht die Haftung erstmal an den Konzern, der für entsprechende Richtlinien zu sorgen hat und natürlich für die Qualität der Tüten verantwortlich ist.

Mir hat sich jedenfalls auch schon ein paar Mal der ALDI-Wasserträger zerlegt. Wenn dabei mal was kaputt geht, weiß ich jednefalls auch an wen ich mich da wende.
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01.09.2013 17:45 Uhr von bigpapa
 
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In den USA gilt das Verursacher-Prinzip.

Da kann jemand wegen Mordes verurteilt werden, obwohl er nicht mal weiß das das Opfer existiert.

Und Verursacher ist hier klar Wal-Mart (Wenn der Arzt kein Behandlungsfehler gemacht hat). Wenn die Kläger auch noch Nachweisen das es eine Arbeitsanweisung gibt wie das mit den Tüten zu handhaben ist, sind die Chancen nicht mal schlecht.

Was den Prozess angeht, sieht ihr das auch wieder falsch. Anders als bei uns, bekommen die Anwälte Anteile an der Schadenssumme. Das kann dann schon mal ca. 70 % ausmachen. Im Gegenzug übernimmt dafür der Anwalt alle Kosten des Prozess.

Und da (da könnt ihr drauf wetten) die US-Gerichte auch nicht kostenlos arbeiten, scheint eine große Kanzlei hier wohl Chancen zu sehen.

Ich Persönlich tippe auf eine Außergerichtliche Einigung mit Schweigevereinbarung so in Höhe von 50.000 + Beerdigung).
Aber das ist nur eine Vermutung.

Gruß

BIGPAPA

Edit : War das überhaupt eine Plastiktüte. Die USA sind doch für Papiertüten bekannt. ??

[ nachträglich editiert von bigpapa ]
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01.09.2013 18:11 Uhr von Allmightyrandom
 
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Edit : War das überhaupt eine Plastiktüte. Die USA sind doch für Papiertüten bekannt. ??

Aber nur für Alkohol zu verstecken ;).

Bei WinnDixie z.B. sinds auch Plastiktütchen.
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01.09.2013 18:45 Uhr von langweiler48
 
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Verzeiht mir bitte. Aber ich muss hier mal Tachales reden. Ich bin nicht nur der Meinung, dass jeder vernuenftige Mensch erkennt, dass die Verpackung dem Inhalt nicht genuegt. Ich stufe mich daher als einen vernuenftigen Menschen ein. Wenn ich denke, dass die Tuete fuer dieses Gewicht nicht ausreicht , dann fordre ich hoeflichtst eine 2. an. Funktioniert zu 100%. Wenn sie, die Verletzte sich nicht proffesionell ihre Verletzung behandeln laesst, kann ihr Lebensgefaehrte oder Ehemann keine Ansprueche auf Schadensersatz fordern.

Ich denke in solchen Faellen, wie hier passiert, ist ein rechtsgueltiger Kaufvertrag getaetig. Nur nicht in USA,

Ich schreibe hier mit dem Einfuehlungsvermoegen eines deutschen Staatsbuergers, der aber mit der der Amerikaner grosse Luecken aufweist.

Deshalb fuehren USA auch immer Kriege, und serioese Staaten wie Deutschland finanziert diese Abschlachterei, die am Ende nur so viel bringt, dass Unschuldi
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01.09.2013 18:57 Uhr von langweiler48
 
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Verzeiht mir bitte. Aber ich muss hier mal Thales reden. Ich bin nicht nur der Meinung, dass jeder vernünftige Mensch erkennt, dass die Verpackung dem Inhalt nicht genügt. Ich stufe mich daher als einen vernünftigen Menschen ein. Wenn ich denke, dass die Tüte für dieses Gewicht nicht ausreicht , dann fordere ich höflich eine 2. an. Funktioniert zu 100%. Wenn sie, die Verletzte sich nicht professionell ihre Verletzung behandeln lässt, kann ihr Lebensgefährte oder Ehemann keine Ansprüche auf Schadensersatz fordern.

Ich schreibe hier mit dem Einfühlungsvermögen eines deutschen Staatsbürgers, der aber mit der der Amerikaner große Lücken aufweist.
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01.09.2013 19:16 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ El_Caron
"Mir hat sich jedenfalls auch schon ein paar Mal der ALDI-Wasserträger zerlegt."
Und du wunderst dich jedes Mal wieder, hm?
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01.09.2013 22:19 Uhr von Nebelfrost
 
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was ich noch nicht ganz verstehe - der frau ist eine große dose auf den zeh gefallen, weshalb sie sich an dem zeh einen bruch zuzog. bei einer schweren dose ist das durchaus nachvollziehbar. das klingt also erstmal recht einleuchtend. was hingegen jedoch nicht einleuchtend klingt, ist der rest der story. eine auf den zeh fallende dose verursacht keine schnittverletzung oder überhaupt irgend eine äußerliche oder offene wunde, denn eine ungeöffnete dose ist einfach nur ein klobiger gegenstand. selbst wenn sie barfuß herumgelaufen wäre, hätte sie sich davon wohl keine offene wunde zugezogen.

frage: woher hatte sie also die offene wunde, durch die sie sich letztlich eine infektion zuzog? es gibt eigentlich nur eine einzig mögliche, logische erklärung dafür. der bruch wurde im krankenhaus operiert und dort hat sie sich dann multiresistente krankenhauskeime eingefangen. und hier stellt sich aber wiederum die frage: wieso operiert man überhaupt einen gebrochenen zeh? gebrochene zehen werden nicht operiert. die werden einfach nur fixiert, damit die im laufe von einigen wochen wieder zusammenwachsen können. ich weiß das, da ich selbst schon mal einen gebrochenen zeh hatte. da wird nichts operiert.

also entweder ist da noch mehr passiert bzw. wurden informationen im artikel weggelassen, oder das krankenhaus hat wirklich den bruch operiert und hätte die klage sicher eher verdient, als wal-mart. erstens wegen der unnötigkeit des eingriffs und zweitens wegen nichteinhaltung von hygienerichtlinien (übrigens auch in deutschen krankenhäusern ein großes problem, verursacht durch kosteneinsparung und personalmangel).

eine weitere erklärung wäre noch, dass es gar keine dose war, sondern ein glas, welches beim auftreffen auf den zeh zerbrach. dies würde dann auch explizit die schnittverletzung erklären.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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01.09.2013 23:40 Uhr von Floppy77
 
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Amerika muss ein 3. Welt Land sein, wenn die noch nicht mal Tetanusimpfungen kennen.
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02.09.2013 06:15 Uhr von langweiler48
 
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@Floppy77

Nein USA ist der einzigsate Staat der 4. Welt. In der 3. Welt ist Tetanus wohl bekannt und wird auch verabreicht.

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