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Studie belegt therapeutische Wirkung von gewalttätigen Videospielen

Der US-amerikanische Psychologe Dr. Christopher Ferguson von der Stetson Universität, Florida, hat jetzt eine Studie veröffentlicht, die eine therapeutische Wirkung von gewalttätigen Videospielen belegt.

Der Studie nach können Kinder mit psychischen Schwierigkeiten, wie z.B. dem Aufmerksamkeitsdefizitssyndrom oder depressiven Störungen, eine beinahe heilsame Wirkung aus gewalttätigen Videospielen ziehen.

377 Kinder wurden dabei insgesamt im Rahmen der Studie beobachtet und die Untersuchungen zeigt, Videospiele wie "Grand Theft Auto" oder "Mortal Kombat" schafften einen emotionalen Ausgleich bei diesen Kindern.


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WebReporter: JonnyKnock
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Gewalt, Videospiel, Wirkung
Quelle: www.spieleradar.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.08.2013 16:16 Uhr von schildzilla
 
+13 | -1
 
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Die Studie wird den Politikern im Bundestag aber gar nicht gefallen.

Aber die finden schon noch neue Argumente, um ein Verbot wieder ins Gespräch zu bringen.

Spätestens beim nächsten Amoklauf, selbst wenn er in den USA stattfindet, ist das Thema wieder aktuell und es äussert wieder jeder der gerne Experte wäre seine fachkompetente Ansicht zu den Vorteilen des Verbots von brutalen Videospielen.

Dann müsste man jedoch auch Politiker verbieten, denn staatliche Gewalt wie sie derzeit von Politikern ausgeübt wird, ist weitaus gefährlicher für die Menschen.

Amokläufer gab es auch vor modernen Videospielen schon genug, ein Verbot ändert also nichts!
Es sterben täglich mehr Leute an ner Grippe, sollen die eben Krankheiten verbieten.

[ nachträglich editiert von schildzilla ]
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30.08.2013 17:19 Uhr von Pr3dator
 
+4 | -1
 
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oh - oh, ich rieche zensorische Diktatur aus dem Bundeskabinett :D
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30.08.2013 17:41 Uhr von Pistenrocker
 
+5 | -1
 
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ja ja , bis wieder irgendwo einer amok läuft .
dann sind wieder die bösen ego shooter schuld , wetten ???
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30.08.2013 18:20 Uhr von Humpelstilzchen
 
+1 | -1
 
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Ja, das wird vielen nicht gefallen, vor allen Denen, die jahrelang das Gegenteil gepredigt haben!
Hauptsächlich deswegen, weil dadurch klar wird, was da für vollkommene Kacke gelabert wurde, und das von "hochgebildeten" Gutmenschen, die die Geschicke der Welt lenken!!!
Eins ist klar wie Kloßbrühe! An klugen Ausreden und schlauem Dahergelaber wird es auch diesmal nicht mangeln!!!
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30.08.2013 20:06 Uhr von hypertrax
 
+0 | -2
 
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Man muss allerdings auch realistisch sein...es wird mit Sicherheit auch "gestörte" Leute geben, die durch solche Spiele zu gewissen Taten motiviert werden.
Aber das betrifft nur Minderheiten, und die haben viel größere Probleme...

Aber die Politiker verallgemeinern das leider immer wieder :/
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30.08.2013 22:44 Uhr von Dracultepes
 
+0 | -0
 
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@Anonimaj


Da bin ich dabei :)
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31.08.2013 03:14 Uhr von Leeson
 
+3 | -0
 
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Laut allgemein verbreiteter Meinung, hat der Mensch ein gewisses Maß an Intelligenz.
Und Intelligenz hat auch Moral zur Folge,
was zwischen, von dem Menschen erfundenen Gut und Böse unterscheiden lässt.

Wie soll auch bitte ein virtuelles Spiel jemanden dazu überreden andere Menschen zu töten?
Durch visuelle Programmierung des Gehirns?

Nein, denn Menschen die Amok laufen haben meist tiefe psychische Probleme.
Sei es der Stress im Job, Schicksaalsschläge oder Mobbing, letztendlich geht es um die Anerkennung.
Anerkennung, Bestätigung und Erfolgserlebnisse, die man in der heutigen Gesellschaft schwer bekommt,
erhält man von der Technik schnell.
Dabei ist es egal um welches Genre es sich handelt, hauptsache besser, schneller und/oder stärker.

Kein Wunder, dass sich viele in dieser Leistungsgesellschaft in eine Traumwelt flüchten.
Trotzdem wird keiner zum Amokläufer.

Im Nachhinein lässt sich meist schlecht ein psychologisches Profil erstellen
da diese Amokläufer in der Regel einen ruhigen, friedlichen und verschlossene Eindruck hinterlassen
oder sich sogar soweit wie möglich abschotten.

Da sich niemand den schwarzen Peter selber zu schiebt und die einzige oberflächlich betrachtete Paralle die Flucht in Spiele scheint,
wird kein Politiker seine indirekte Mitschuld an Amokläufen zugeben.
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31.08.2013 09:55 Uhr von stoske
 
+1 | -2
 
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Ich habe nicht den blassesten Schimmer was für eine Wirkung es hat, wenn man virtuell trainiert, wie man andere tötet. Ich weiß auch nicht wie gerade junge Menschen auf Dauer damit klar kommen, wenn dies möglichst realistisch und über sehr lange Zeit stattfindet. Ich weiß nur eines: Niemand kann mir erzählen, dass dies normal wäre, das dies absolut keinerlei Folgen hätte oder auf irgendeine Weise gesund wäre. Wer Spaß am virtuellen Gemetzel hat, der läuft meiner Ansicht nach nicht Gefahr einen Schaden davon zu tragen, er hat ihn schon längst.
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31.08.2013 10:14 Uhr von subcrew
 
+0 | -1
 
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@stoske

100% Zustimmung. Daher spar ich mir einen Post und geb Dir einfach ein +.
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31.08.2013 13:47 Uhr von stoske
 
+0 | -2
 
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@Anonimaj: Das ist mir weder von meiner Familie, noch von irgendeiner anderen bekannt. Das scheint mir eher ein weiterer Aspekt zu sein, dessen Bekanntheit deinerseits nicht unbedingt für geistige Gesundheit spricht. Wie weich muss man in der Hirse sein, um so ein Beispiel zu bringen oder es gar für normal zu halten?
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31.08.2013 17:18 Uhr von mrpinkk
 
+1 | -0
 
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@ Stoske: Ich spiele schon seid meiner jugend solche Ego-Shooter alla counter-strike & Konsorten.
Selbst als ich 14 war ( bin mittlerweile 28 ), sah ich nicht das " Töten" in den Spielen als reiz ( natürlich geht es in Ego-Shooter darum), sondern macht es viel mehr spaß seine Motorischen Reflexe , Aufmerksamkeit & Handling/Geschick anzutrainieren und immer besser zu werden mit mehr Übung. Wenn man es dann später draufhat war man sogar vllt auf Platz 1 vom Töten in der liste ;) , jedoch das ist wiegesagt nicht der Punkt. Ich habe mal vor einem Jahr in interessantes Video gesehen von einer Englischen Professorin die auch so eine Studie gemacht hat mit vorher / nacher Test`s. Es wurde bewiesen das gewissen Motorische fähigkeiten & Reflexe sich Positiv auf Computer/Ballerspiele auswirken, gegenüber leuten die garnicht spielen.

Das es Menschen gibt wo der Psychische Aspekt ne Rollen spiele soll, mag es auch geben, jedoch das ist ein anderes Thema.

[ nachträglich editiert von mrpinkk ]
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31.08.2013 17:45 Uhr von stoske
 
+0 | -1
 
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@mrpinkk: Doch, genau das ist das Thema. Etwas Allgemeines zu beurteilen, anhand der eigenen subjektiven Einstellung. Deine bisherige Erfahrung sagt absolut nichts darüber aus, ob du geistig gesund oder schwer einen an der Waffel hast. Auch der Umstand, dass sich die Reflexe verbessern ist ein Zeichen dafür, dass du die eigentliche Diskussion nicht mal im Ansatz verstehst.
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02.09.2013 11:59 Uhr von stoske
 
+0 | -1
 
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@Anonimaj: Klar, sicher. Und da waren auch Zombies bei und Soldaten und Kinder. Und wir haben Blut und Gedärme simuliert, abgetrennte Extremitäten und explodierende Körper. Und wir haben uns unzählige Waffenarten gebastelt, automatische Waffen, Granaten usw. Wir haben uns bekanntermaßen auch nicht Einzelpersonen vorgeknöpft, sondern ganze Armeen, Rassen und Straßenzüge. Und natürlich haben wir das jeden Tag gespielt und nächtelang, jaja. Und dabei das reale Leben vernachlässigt, ist ja bekannt. Ernsthaft: Wie bescheuert, retardiert und abgestumpft kann man sein, um das miteinander zu vergleichen???
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07.09.2013 23:38 Uhr von demokratie-bewahren
 
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Ist eigentlich ein alter Hut, da schon den antiken Griechen die Katharsis, die Reinigung von negativen Emotionen durch das Ansehen der Darstellung im Theater völlig selbstverständlich war.

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